Kunst-Werk-Stadt

Hochschulgruppe Uni Konstanz

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Nikolaus & Advent: Eine Reise durch die Vorweihnachtszeit

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Konstanz entdecken, Kulturell, Zeitreise

Die Vorweihnachtszeit gilt für viele als die schönste Zeit des Jahres. Sie beginnt mit dem ersten Adventssonntag und endet an Heiligabend. In diesen Wochen verbinden sich alte Traditionen und Bräuche mit einer besonderen, warmen Atmosphäre, die in vielen Kulturen tief verwurzelt ist.
Im deutschsprachigen Raum nimmt der Nikolaustag am 6. Dezember eine besondere Stellung ein. Er geht zurück auf den heiligen Bischof Nikolaus von Myra, der für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt war. Bis heute steigert dieser Tag die Vorfreude auf Weihnachten: Er bringt eine Mischung aus Freude, Überraschung und vertrauten Ritualen mit sich und gilt für viele als liebevoller Auftakt zu den Weihnachtsfeiertagen.
Doch bei genauerem Hinsehen offenbart die Adventszeit noch viele weitere spannende Traditionen, Geschichten und Vorstellungen.
Neugierig geworden?
Das Rosgartenmuseum in Konstanz lädt herzlich zur öffentlichen Themenführung „Nikolaus, Fasten und Vorweihnachtszeit – die Adventszeit im Spiegel der Geschichte“ am 06.12.2025 um 11 Uhr ein.

Gemeinsam mit einem fachkundigen Referenten geht es auf eine Reise durch die Jahrhunderte – mit vielen faszinierenden Einblicken in die Vorweihnachtszeit früher und heute.

https://www.rosgartenmuseum.de/

2. SherLOOK-Gamenight im Rosgartenmuseum

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Allgemein

Wie die Zeit doch verfliegt! Vor einem Jahr wurde der Release von SherLOOK 2.0 mit einer Gamenight im Rosgartenmuseum gefeiert. Doch damit war die Reise noch lange nicht zu Ende. Im Sommersemester 2025 haben LKM-Studierende der Universität Konstanz unter der Leitung des deutschen Kunsthistorikers und Spieleautors Steffen Bogen und in Zusammenarbeit mit dem Rosgartenmuseum und den wissenschaftlichen Werkstätten der Universität Konstanz, an neuen Fällen gearbeitet. So sind 50 brandneue Rätsel für das Suchspiel entstanden – und genau das wollen wir feiern!

Am 21.11.2025 ab 18Uhr laden wir euch herzlich zur 2. SherLOOK-Gamenight ein!

Neben SherLOOK 2.0 können in Kooperation mit dem GamLab der Universität Konstanz und dem Spielraum Bodensee e.V. verschiedene neue und klassische Brettspiele rund um die Themen Detektiv, Kunst und Museum im Museumscafé ausprobiert werden.

Außerdem geben die beteiligten LKM-Studierenden an diesem Abend Einblicke in ihre Arbeit, stehen für Fragen zur Verfügung und helfen euch gerne weiter, falls ihr bei den neuen Rätseln einmal nicht weiterkommt. Ihr erkennt sie an den SherLOOK-Stickern, die sie an diesem Abend tragen werden.

Kommt vorbei, spielt mit und entdeckt das Museum einmal ganz anders. Wir freuen uns auf euch!

SherLOOK 2.0 – Detektivabenteuer im Rosgartenmuseum

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Allgemein, Deutsch, Konstanz entdecken

Das Rosgartenmuseum in Konstanz bietet mit SherLOOK 2.0 ein ganz besonderes Erlebnis: ein interaktives Detektivspiel, das Besucher*innen ab 10 Jahren auf eine spannende Spurensuche durch die Ausstellungen begleitet. Entwickelt wurde das Spiel von LKM-Studierenden der Universität Konstanz unter der Leitung des deutschen Kunsthistorikers und Spieleautors Steffen Bogen, in Zusammenarbeit mit dem Rosgartenmuseum und den wissenschaftlichen Werkstätten der Universität Konstanz.

Aber was machen wir bei SherLOOK 2.0?

In SherLOOK 2.0 wird erzählt, dass in den Ausstellungsräumen des Rosgartenmuseums „Detaildiebe“ am Werk sind: Kleine und große Objekte oder Details werden vermeintlich gestohlen und gegen Fälschungen ausgetauscht. Aufgabe der Spielenden ist es, mit einer speziell entwickelten „High‑Tech‑Lupe“ diese Fälschungen aufzuspüren, den Fall zu lösen und die vermeintlichen Langfinger zu überführen. Zur Auswahl stehen zahlreiche Fälle, die entweder im Erdgeschoss oder im ersten Obergeschoss des Museums spielbar sind. Durch die Detektivfälle führen die bekannten Detektivfiguren Sherlock Holmes, Dr. Watson und Enola Holmes, denen die Spielenden bei der Aufklärung der Fälle helfen müssen. Die drei Charaktere stehen jeweils für einen bestimmten Schwierigkeitsgrad. So kommen sowohl Anfänger als auch Profis auf ihre Kosten und finden genau die richtige Herausforderung.

Tipp: Die LKM-Studierenden waren im Sommersemester wieder fleißig und haben an 50 neuen Rätseln gearbeitet. Ab dem 21.11.2025 wird es daher noch mehr spielbare Fälle geben. Wer also schon etliche Runden SherLOOK gespielt hat, darf sich auf neue spannende Fälle freuen.

Ablauf & Organisation – Shortfacts
  • Geeignet ab etwa 10 Jahren, ideal für alle, die gern kombinieren und Rätsel lösen.
  • SherLOOK kostet keinen Aufpreis zum Museumseintritt.
  • Die Spielgeräte (Tablets) sind während der Öffnungszeiten kostenfrei an der Museumskasse ausleihbar. Es muss lediglich ein Pfand hinterlegt werden.
  • Das Spiel kann alleine oder in Gruppen (z. B. Familien oder Schulklassen) gespielt werden. Bei größeren Gruppen empfehlen wir, sich vorher anzumelden, damit eine ausreichende Anzahl an Tablets reserviert werden kann.
  • Das Spiel ist genau auf das Rosgartenmuseum abgestimmt. Die Rätsel führen durch die Ausstellungsräume und beziehen historische Exponate und regionale Geschichten mit ein.
Warum SherLOOK 2.0 ein lohnenswerter Freizeit‑Tipp ist

Dieses Spiel macht den Museumsbesuch lebendig und interaktiv und ist auch für diejenigen unter euch ein Geheimtipp, die vielleicht nicht zu den regelmäßigsten Museumsgängern gehören. Man betrachtet nicht nur die Ausstellungsstücke, sondern wird selbst aktiv: Man sucht, forscht, vergleicht und entdeckt versteckte Details. Besonders für Familien und neugierige Besucher*innen eröffnet sich so ein ganz neuer Zugang zur Kunst- und Kulturgeschichte. SherLOOK 2.0 verbindet Wissensvermittlung mit Spiel und Spaß. Während spannender Detektivfälle erfährt man ganz nebenbei viel über die Hintergründe der Exponate, über Kunsttechniken oder regionale Geschichten. Das geschieht ganz einfach beim Spielen, während man in den Texten nach Hinweisen sucht, die zur Überführung eines vermeintlichen Langfingers führen. Dank der Vielzahl an Fällen und den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade hat das Spiel auch noch einen hohen Wiederspielwert. Es lohnt sich also, öfters vorbeizuschauen, denn es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Und sollte es mal vorkommen, dass ihr einen Fall bereits kennt, ist das Museumspersonal so nett und stellt euch einen anderen Fall ein.

SherLOOK 2.0 ist eine ideale Kombination aus Spiel, Bildung und Erlebnis. Wer Konstanz besucht, hier wohnt oder noch nicht oft im Rosgartenmuseum war, sollte sich dieses Detektivspiel auf keinen Fall entgehen lassen. Es bereichert den Museumsbesuch, macht Kunst und Geschichte lebendig und spannend. Und mal ehrlich.. wer spielt denn nicht gern?

Geschichte erleben im Herzen von Konstanz – Das Rosgartenmuseum Konstanz

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Allgemein, Deutsch, Historische Gebäude, Konstanz entdecken

Das Rosgartenmuseum in Konstanz ist ein echter Geheimtipp für alle, die Kunst, Kultur, Geschichte und eine besondere Atmosphäre lieben. Gelegen im Herzen der Stadt, befindet sich das Museum in einem historischen Gebäude, das erstmals im Jahr 1324 erwähnt wurde und einst als Zunfthaus für Metzger, Krämer, Hafner, Seiler und Apotheker diente. Dieses einzigartige Ambiente macht den Besuch schon allein wegen der Architektur zu einem Erlebnis. 1454 wurde es mit dem angrenzenden Haus „Zum Schwarzen Widder“ vereinigt. Ein Überbleibsel von der Vereinigung sind die Wappen beider Häuser, die noch heute das Portal des Museums schmücken.

Das Museum wurde 1870 von Ludwig Leiner (Apotheker und Stadtrat) gegründet, einem leidenschaftlichen Sammler, Botaniker und Denkmalschützer, der mit seiner Sammlung die Geschichte und Identität der Bodenseeregion bewahren wollte. Heute zeigt das Rosgartenmuseum eine vielseitige Dauerausstellung, die von der Urgeschichte über das Mittelalter bis in die Neuzeit reicht. Besucher*innen erwarten hier unteranderem spannende archäologische Funde, sakrale Kunst und Gemälde, die eindrucksvolle Geschichten erzählen.

Besonders sehenswert ist der Leinersaal, der nach dem Gründer benannt ist und Originalstücke aus der Anfangszeit des Museums präsentiert. Zudem gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, die regionale Themen wie die Fasnacht oder die Arbeitswelt thematisieren. Im zweiten Obergeschoss gibt es zudem eine Ausstellung, die die Geschichte der Stadt während der NS-Zeit beleuchtet.

Ein lohnenswerter Freizeittipp für jede Jahreszeit

Wer einen abwechslungsreichen Tag in Konstanz plant, kann den Besuch im Rosgartenmuseum wunderbar mit einem Stadtbummel, einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder einem Spaziergang am Bodensee verbinden. So lässt sich Kultur und Genuss ideal kombinieren. Das Rosgartenmuseum ist übrigens nicht nur ein Ort für Geschichtsinteressierte, sondern auch ein perfekter Freizeit-Tipp für Familien oder mit Freund*innen. Es ist überschaubar und ermöglicht einen entspannten Rundgang. Für eine kleine Pause zwischendurch lädt das Museumscafé mit seinem gemütlichen Innenhof ein – ideal, um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen oder den neusten Klatsch und Tratsch auszutauschen. Und wem das noch nicht genug ist, der kann sich im Eingangsbereich ein Tablet mit dem beliebten Spiel SherLOOK ausleihen und gemeinsam mit Watson, Sherlock oder Enola Langfinger überführen, die im Museum ihr Unwesen treiben.

Insgesamt ist das Rosgartenmuseum ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle, die in die Geschichte der Region eintauchen möchten – ob als Einheimische, Zugezogene oder Tourist*innen. Es verbindet auf wunderbare Weise Tradition und Moderne und bietet spannende Einblicke in die reiche Vergangenheit der Stadt Konstanz und seiner Umgebung.

Veranstaltungen im Rosgartenmuseum Konstanz

Ein weiteres besonderes Highlight sind die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen im Rosgartenmuseum: Sonderführungen, Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen lassen die Geschichte lebendig werden und bieten einen tollen Rahmen für Kulturinteressierte jeden Alters. Ein besonders reizvolles Format ist dabei die Rosgarten*Lounge – Afterwork und Kulturgenuss.

Ein neues Zuhause für Farbe und Fantasie

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Kunst & Architektur, Kunst im öffentlichen Raum

Lindau am Bodensee, ein Ort wo sich Natur und Kultur so harmonisch begegnen, entsteht derzeit ein außergewöhnliches Kunstprojekt: Das Kunstforum Hundertwasser. Mit der Ausstellung „Das Recht auf Träume“, die vom 15. März 2025 bis 11. Januar 2026 läuft, widmet sich Lindau dem Werk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser und das nicht nur vorübergehend, sondern über mehrere Jahre hinweg.

Der Impuls für die Ausstellung kam von der Stadt Lindau selbst. Nach dem großen Erfolg einer früheren Hundertwasser-Schau im Jahr 2019 die rund 90.000 Besucherinnen und Besucher an den Bodensee lockte entstand der Wunsch, die Verbindung zwischen dem Künstler und der Inselstadt dauerhaft zu vertiefen.

So wurde das Kunstforum Hundertwasser gegründet, eine Einrichtung, die über fünf Jahre hinweg vier große Ausstellungen präsentieren wird. Ziel ist es, Hundertwassers Kunst, Philosophie und ökologische Visionen in all ihren Facetten zu zeigen immer wieder neu und aus wechselnden Perspektiven.

„Das Recht auf Träume“ ist nicht einfach eine Retrospektive, sondern der Auftakt einer mehrjährigen Auseinandersetzung mit Hundertwassers Werk. Sie will inspirieren, zum Nachdenken anregen und daran erinnern, dass Kunst mehr sein kann als Dekoration.

Hundertwasser forderte ein Recht auf die ungerade Linie und das Recht, anders zu sein. In Lindau bekommt diese Haltung einen festen Platz mitten im Herzen der Stadt, umgeben von Wasser.

Bunte, fantasievolle Seelandschaft

Wer war Hundertwasser?

Friedensreich Hundertwasser, geboren 1928 in Wien als Friedrich Stowasser, war ein vielseitiger Künstler: Maler, Architekt, Umweltaktivist und Philosoph. Schon früh zeigte sich seine Liebe zur Natur und seine Abneigung gegen starre Regeln – sowohl im Leben als auch in der Kunst.

Nach seiner Ausbildung an der Wiener Akademie der bildenden Künste reiste er viel, lebte zeitweise in Neuseeland und bezeichnete sich selbst als „Blutarchitekt“, weil er seine Entwürfe als etwas Lebendiges verstand. Hundertwasser starb 2000, doch seine Werke leben weiter in Gemälden, Häusern und auf Briefmarken.

Hundertwassers Malerei ist auf den ersten Blick unverwechselbar. Seine Bilder sind eine Explosion aus Farben, Spiralen, Wellenlinien und organischen Formen. Er lehnte gerade Linien ab. Stattdessen glaubte er an den organischen, lebendigen Fluss der Natur, den er in seiner Kunst sichtbar machte. Typisch für seine Werke sind leuchtende, kontrastreiche Farben, Spiralen und Kreise, als auch Fenster und Häuser als wiederkehrende Motive.

Auch in der Architektur setzte Hundertwasser seine Ideen konsequent um. Seine Gebäude – wie das Hundertwasserhaus in Wien oder die Kuchlbauer-Turm-Brauerei in Abensberg – wirken wie gewachsene Organismen mit bunten Fassaden, unregelmäßigen Fenstern, begrünten Dächern ohne geraden Linien, oder rechten Winkeln. 

Vier herbstliche Veranstaltungen

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Allgemein, Konstanz entdecken, Kulturell

1. Familienführung im Rosgartenmuseum: Leben in Constantia – Das römische Konstanz

Am Sonntag den 16.11.2025 von 11:00 bis 12:00 Uhr

Erlebe, wie die Menschen zur Römerzeit lebten, Archäologische Funde erzählen Spannendes über Kleidung, Ernährung, Reisen und den Glauben der damaligen Bewohner.

Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt, Eltern zahlen den regulären Eintritt (8€). 

Die Führung dauert ca. 45 Minuten und eignet sich für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. 

Es ist keine Voranmeldung notwendig.

Weitere Infos unter:

https://www.rosgartenmuseum.de/informationen/agenda/  

2. Vlohmarkt in der Kantine:

Am Samstag den 22.11.2025 von 12:00 bis 17:00 Uhr in der Kantine KN / Neuwerk.

Hereinspaziert zu einem bunten Flohmarkt! Hier könnt ihr nach Herzenslust stöbern, tauschen, kaufen und kleine Schätze entdecken. Mehr als 25 liebevoll gestaltete Stände laden zum Verweilen ein, mit einer fröhlichen Mischung aus Altem und Neuem, Selbstgemachtem und Besonderem.

Ob ihr auf der Suche nach einem originellen Fundstück seid, euch inspirieren lassen möchtet oder einfach einen gemütlichen Nachmittag verbringen wollt  hier ist für alle etwas dabei.

Eintritt frei

Weitere Infos unter:

https://www.kantine-kn.de/vlohmarkt/ 

3. Um die Welt in Konstanz Abschlussveranstaltung im Bodenseeforum:

Am Samstag den 22.11.2025 von 17:30 bis 22:00 Uhr im Bodenseeforum Konstanz. 

Seit November 2024 präsentiert die interkulturelle Reihe „Um die Welt in Konstanz“ im K9 Geschichten, Musik, Essen und Kunst aus unterschiedlichen Kulturen.
Jede der elf Veranstaltungen wurde gemeinsam mit Konstanzer interkulturellen Organisationen umgesetzt und zeigte die Vielfalt und Verbindung der Kulturen in der Stadt.

Am 22. November 2025 findet der Abschluss dieser Reihe statt. Beteiligte aus verschiedenen Ländern gestalten erneut ein vielfältiges Programm. Damit endet die einjährige Veranstaltungsreihe mit einem letzten Abend.

Eintritt kostenlos, Voranmeldung notwendig!

Weitere Infos unter:

https://www.konstanz.de/international/unsere+projekte_+veranstaltungen+und+aktionen/projekte/um+die+welt+in+konstanz 

4. Comedy Flash: Die Stand Up Comedy Show 

Am Freitag den 28.11.2025 um 20 Uhr im Wolkenstein-Saal in Konstanz.

Die Veranstaltung präsentiert eine Mischung aus erfahrenen Profi-Comedians und aufstrebenden Newcomer:innen der deutschen Comedy-Szene. Comedyflash, bekannt von TikTok und Instagram, zeigt eine junge, authentische Comedyshow.

Die Auftritte orientieren sich an amerikanischem Stand-up-Comedy-Stil und bieten authentische Beiträge der jeweiligen Künstler:innen. 

Tickets ab 24,90€ 

Weitere Infos unter:

https://standup-republic.de/events/Comedyflash – Konstanz 

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

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Allgemein, Ausstellung 2025, Deutsch

Schon wieder sind zwei Wochen vergangen und unsere Ausstellung im JuZe (Jugendzentrum) Konstanz ist abgebaut. Ein guter Anlass für einen Rück- und einen Ausblick!

Den ganzen Sommer über waren wir mit der Vorbereitung für die Ausstellung beschäftigt. Zunächst hieß es den Bewerbungsschluss für die Künstler*innen abzuwarten – wer würde sich bewerben mit welchen Werken? Am Ende hatten wir 18 Bewerbungen mit insgesamt über 50 Werken vorliegen, aus der eine Auswahl zu treffen war. Die ganze Kunst-Werk-Stadt war in die Entscheidung einbezogen, welche Bilder und Installationen wir zeigen würden.

Danach wurde in einzelnen Gruppen weiter geplant: Die Jury übernahm einerseits den Kontakt mit allen Künstler:innen, aber auch die knifflige Aufgabe des Hängungsplans in den Räumen des JuZe. In Rücksprache mit unseren Ansprechpartnerinnen beim JuZe entwarf die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit Flyer und Plakate für die Ausstellungswerbung, zusätzlich entstand eine Begleitbroschüre, in der das Konzept der Ausstellung und ausgewählte Werke vorgestellt wurden.

Einen Tag vor der Vernissage trafen wir uns in den Ausstellungsräumen für die Hängung der Werke. Dank der fest installierten Galerieleisten, mit denen das JuZe ausgestattet ist, kamen wir hier erfreulich schnell voran, so dass bis zum Abend der Großteil der Werke bereits an Ort und Stelle zu sehen war. Parallel zu diesen Vorbereitungen zog sich die Interview-Gruppe nach und nach mit den Künstler*innen für Video-Interviews zurück, in denen sie die Gelegenheit hatten, über sich und ihre Werke zu sprechen. Kurzversionen der Interviews wurden dann in den zwei Wochen Ausstellungsdauer nach und nach auf dem KWS-Instagram-Account veröffentlicht.

Am 17.10. war dann der große Tag gekommen! Mittags wurden die letzten Bilder gehängt, die Räume für die Vernissage vorbereitet, Getränke kalt gestellt und noch weiterhin Interviews gedreht. Gegen Abend stieg die Aufregung – werden Gäste kommen? Wie wird die Ausstellung angenommen?
Jetzt kam auch die große Stunde des Vernissage-Teams, das einen rundum gelungenen Abend geplant hatte: nach einer offiziellen Eröffnungsansprache mit Sektempfang im großen Saal des JuZe waren die rund 100 Besucher*innen eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen und über die Werke zu sprechen. Die meisten Künstler*innen waren anwesend und standen für Gespräche gerne zur Verfügung. Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von DJane Rawan.

Wir möchten uns noch einmal herzlich bei allen Beteiligten bedanken!

  • bei allen Künstler*innen, die sich für die Ausstellung beworben haben, auch wenn es dieses Mal nicht für alle mit einer Teilnahme geklappt hat.
  • bei den ausstellenden Künstler*innen für ihr Vertrauen in uns
  • bei Anne Tenger, Nathalie Meyer-Hübner und dem ganzen Team vom JuZe Konstanz für die tolle Kooperation und die Bereitstellung ihrer Räume
  • bei der Stadt Konstanz für die Werbemaßnahmen und die kulinarische Begleitung der Vernissage
  • bei Rawan für die musikalische Gestaltung der Vernissage
  • allen Besucher*innen der Vernissage und der Ausstellung für ihr Interesse
  • bei allen Teilnehmerinnen der Kunst-Werk-Stadt im Sommersemester 2025 für die professionelle Organisation und Durchführung unserer ersten Ausstellung!

Auch wenn die Ausstellung schon wieder vorbei ist, können einige der Werke schon am kommenden Samstag erneut betrachtet werden. Im Rahmen der Kunstnacht Konstanz / Kreuzlingen findet am 08.11.25 von 15 bis 22 Uhr in der Bodensee Arena Kreuzlingen eine unjurierte Werkschau statt. Dabei sind sowohl Werke von Künstler*innen zu sehen, die auch im JuZe ausgestellt waren, aber auch von einigen, die sich bei uns beworben hatten, aber leider keinen Platz in unserer Ausstellung bekommen haben.

Der Frauenpfahl in Konstanz

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Konstanz entdecken, Kulturell, Zeitreise

Der Frauenpfahl in Konstanz ist eine Sehenswürdigkeit an dem Bodenseeufer von dem Konstanzer Stadtgarten. Ein einzelner Pfahl mit einer Kugel aus weißen Streben an seiner Spitze ragt aus dem Wasser des Bodensees.

Errichtet um 1445 bei der Erbauung der Palisaden, verbirgt sich eine vielschichtige Vergangenheit, die unter anderem von dunklen, mittelalterlichen Praktiken erzählt.

Der Name „Frauenpfahl“ geht auf eine grausame mittelalterliche Strafpraxis zurück. Im Mittelalter wurden Frauen, die wegen Vergehen wie Ehebruch oder Diebstahl verurteilt wurden, an dieser Stelle hingerichtet. Die Gerichtbarkeit lag damals bei dem Kloster Reichenau. Während männliche Verurteilte häufig an dem Galgen auf dem Festland gewaltsam zu Tode kamen, wurden Frauen an dem Frauenpfahl hingerichtet.

Die verurteilten Frauen wurden in einem Sack mit lebendigen Tieren wie Katzen, Schlangen oder Hühnern eingenäht und schließlich in dem Bodensee ertränkt. Diese Praxis stand für Strafe und Sühne – die öffentliche Wirkung sollte als eine Abschreckung für die Bevölkerung fungieren.

 

Neben dieser düsteren Vergangenheit ist der Frauenpfahl auch ein archäologisches Denkmal jahrtausendealter Geschichte. Denn an dem Standort des Frauenpfahls fanden Taucher Reste prähistorischer Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit. Diese lieferten Hinweise auf eine lange Siedlungsgeschichte der Region. Daher gehört der Pfahl heute zu dem UNESCO-Welterbe der „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“.

Dank dieser kontrastierenden Vergangenheit ist der Frauenpfahl ein Mahnmal und Wahrzeichen zugleich. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Denn zum einen mahnt der Frauenpfahl vor dem unvergesslichen Unrecht und der grausamen Gewalt, die die Frauen an dem Frauenpfahl erfahren haben. Zum anderen gedenkt der Frauenpfahl an die prähistorischen Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit.

Der Frauenpfahl steht für Erinnerung, Vergessen, Gegenwart und Vergangenheit. Vergangenes das uns prägt, ob bewusst oder unbewusst. Die Geschichte hinter dem Frauenpfahl ist womöglich nicht jedem präsent, aber trotzdem unmittelbar ein Teil im alltäglichen Leben der Konstanzer:innen.

Wie oft waren Sie schon spazieren im Stadtgarten ?

Oder dort auf dem Seenachtsfest, Stadtgartenfest u.s.w. ?

Wie oft haben Sie schon auf den Frauenpfahl geblickt und sich nichts weiter dabei gedacht ?

Die Stimmen der Vergangenheit klingen in uns fort und formen unsere Gegenwart. Ihre Erinnerung zu bewahren ist entscheidend, um daraus zu lernen und Wertschätzung zu entwickeln.

 

Internetquellen:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/todesurteil-bodensee-das-finstere-geheimnis-des-grausamen-frauenpfahls-von-konstanz;art372448,10241395

https://www.bodensee.eu/de/was-erleben/kultur/unesco-weltkulturerbe/pfahlbauten

Buchquellen: Johann Marmor: „Geschichtliche Topographie der Stadt Konstanz und ihrer nächsten Umgebung, mit besonderer Berücksichtigung der Sitten- und Kulturgeschichte derselben.“ Konstanz 1860, S. 38-39.

 

 

Französischer Genuss am Zähringerplatz: Das Café Français

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Allgemein, Deutsch, Konstanz entdecken

Seit 1991 bringt das familiengeführte Café Français echtes französisches Flair an den Bodensee. Zentral am Zähringerplatz gelegen, ist es die ideale Adresse für alle, die Lust auf ein entspanntes Frühstück oder einen schnellen, aber qualitativ hochwertigen Mittagssnack haben. Das charmante Café verwöhnt seine Gäste mit einer Auswahl an kulinarischen Klassikern – von knusprig belegten Baguettes über zarte Croissants bis hin zu einem original französischen Café au Lait. Besonders beliebt sind die ofenfrischen Baguettes, die ihr euch ganz nach eurem Geschmack zusammenstellen könnt. Zur Auswahl stehen verschiedene Wurst- und Käsesorten, Ei und frisches Gemüse – frei kombinierbar und täglich frisch zubereitet.

Ob zum kurzen Zwischenstopp oder für eine genussvolle Pause mit Pariser Flair: Das Café Français verbindet französische Handwerkskunst mit familiärer Atmosphäre und ist längst ein fester Bestandteil der Konstanzer Cafélandschaft. Wer seine französischen Leckereien nicht nur mitnehmen, sondern direkt vor Ort bei einem guten Kaffee genießen möchte, findet im Inneren einige kleine Tischchen. Sie bieten Platz für zwei bis drei Personen und schaffen echtes Pariser Café-Flair mitten in Konstanz.

Unser persönliches Highlight? Ganz klar die süße Seite der Speisekarte. Zugegeben, wir haben es bisher noch nicht geschafft, alle Croissant-Varianten zu probieren, denn es gibt einfach unglaublich viele. Das klassische Schokocroissant oder Pain au Chocolat können wir aber besonders empfehlen. Damit macht ihr sichelrich nichts falsch, wenn ihr Schokolade mögt. 

Tipp: Wer noch unbedingt etwas von den süßen Köstlichkeiten ergattern möchte, sollte früh da sein. Viele sind bereits gegen 10 Uhr ausverkauft. Die Anfrage ist groß, doch nachdem ihr das erste Mal etwas ergattern konnte, werdet ihr es verstehen! Ein Besuch im Café Français können wir euch wirklich nur ans Herz legen. So wird auch die frühste Vorlesung und die längste Lernsession erträglich. 

Hinweis: Der erste Entwurf für den obenstehenden Text wurde der Broschüre ‚Kunst und Food für Erstis‘ aus dem Wintersemester 22/23 entnommen und durch die Autorin des Artikels überarbeitet.

Wer steckt eigentlich hinter den Werken?

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Allgemein, Ausstellung 2025, Interviews

Wir zählen nur noch wenige Tage bis zu unserer Ausstellungseröffnung mit neuen Künstler:innen, neuen Perspektiven und neuer Kunst im Jugendzentrum Konstanz. Bevor ihr am Freitag den 17.10.2025  zum ersten Mal die Chance habt die Kunstwerke live zu sehen, möchten wir euch deren Schaffer:innen kurz vorstellen; Wie sie an die Kunst gekommen sind und was sie mit ihren Werken vermitteln möchten. Für viele Künstler:innen bietet die Kunst-Werk-Stadt und das Juze Raum zur Debütausstellung und gleichzeitig Raum, um mit anderen Künstler:innen in Kontakt zutreten. 

 

F E L I X   S T O F F E L 

Felix ist 26 Jahre alt, Student, der sein Hobby zum Beruf machte. Alles begann mit dem Geschenk einer Digicam zu Weihnachten. Durch die Faszination der Fotografie entwickelte sich eine Leidenschaft zu der Materie, wodurch Felix seinen Weg zum Designstudium einschlug. Mit seiner Fotoreihe, von der wir zwei Werke ausstellen werden, möchte Felix zum Nachdenken, aber auch zum Handeln angesichts des Klimawandels anregen. Mit seinen Werken „Eis zu seiner Zeit I – III“ präsentiert Stoffel Aufnahmen von „vergänglichen Räume aus Eis“ die er 2022 im isländischen Vatnajökull-Gletscher aufgenommen hat. Eis das durch die Klimaerwärmung schmilzt und in Island ein sichtbares Symbol für den Klimawandel darstellt.

 

K A R I N A    K O N J U S C H E N K O 

Karina ist 25 Jahre alt, Studentin und durch ihr Studium an die Fotografie geraten. Während ihres Bachelor Studiums im Bereich Medienproduktion begann Konjuschenko ihre Affinität zur Analog- und Digitalkamera zu entdecken und sich mit der Umsetzung von Fotografie auseinanderzusetzen. Karina „möchte einen Blick vermitteln, der Intimität, Nähe und Wärme ausstrahlt“. Die von uns ausgewählten Fotografien entstammen der Fotoreihe „Zwischen uns“. 

 

I N E S    V E T T E R 

Ines ist 48 Jahre alt, Künstlerin, Grafikerin und Illustratorin. Schon als Kind war es ihre große Leidenschaft ausgedachte Geschichten durch Bilder zu erzählen. Ihre Werke sind geprägt durch unterschiedliche Lebensphasen und Umgebungen. Sei es die Großstadt Berlin, die Natur um den Bodensee oder Themen die Vetter persönlich bewegen. „Ob autobiografische Bezüge, erdachte Szenarien oder berührenden Landschaften, jedes Motiv folgt meinem inneren Drang ungewöhnliche Momente festzuhalten.“ Mit ihrer Zeichnung „ZuFlucht“ möchte Ines auf das Thema Geborgenheit als Kind aufmerksam machen. Der doppeldeutige Begriff bezieht sich auf das Thema Flucht aus Kriegsgebieten oder aus der Armut heraus, als auch die Zuflucht in eine Traumwelt. 

 

J U L I A   F A R R E N K O P F

Julia ist 19 Jahre alt und Studentin. Ihre Faszination für Fotografie hat schon früh begonnen und wurde durch ihren Opa geprägt. Julia begann erst 2022 selbst mit dem Fotografieren und ist seither an Architektur und Konzertfotografien interessiert. Farrenkopf intendiert ihre persönliche Sichtweise auf die Welt zu vermitteln, Emotionen über ihre Fotografie zu transportieren und Betrachter:innen zur eigenen Kreativität zu inspirieren. Besonders möchte sie Blickwinkel und Perspektiven hervorheben die leicht zu übersehen sind. Zur Schau gestellt werden ihre Werke „Kindheit am Fenster“, „Kindheit mit Vater“ und „Kindheit in der Stadt“.

 

M A J A   I S E L E 

Maja ist 23 Jahre alt und arbeitet als Bankkauffrau. Seit ihrer Kindheit ist Maja eine begeisterte Malerin. Diese Leidenschaft dauert bis heute an und bietet ihr einen kreativen Ausgleich zu ihrem Berufsleben. Isele lässt sich gerne für neue Stile und Maltechniken begeistern, favorisiert jedoch den Klassiker Acryl auf Leinwand. Mit ihren Werken „Lampenparade“ und „Mucho Amor“ möchte Maja den Betrachter:innen eine positive Stimmung vermittelt und gute Laune durch Farbigkeit hervorrufen. 

 

C A R A   H A I B L E

Cara ist 24 Jahre alt und Studentin. Kunst ist für Cara nicht nur ein Hobby sondern eine Ausdrucksform. Schon von Kindestagen an hat Cara eine Vorliebe für Kunst. Die Kunst bedeutet für Haible ihre Emotionen und Beobachtungen in eine Sprache zu übersetzten, die über Worte hinausgehen und sich gleichzeitig mit sich selbst auseinanderzusetzen. Mit ihren Fotografien  „Begegnung auf dem Wasser“, „Summer Swim“ und „Segelschiff“, möchte Cara Momente der Ruhe, Begegnung und Vergänglichkeit sichtbar machen, die sich oft in alltäglichen Situationen verbergen. 

 

G U N T R A M  H E R M L E

Guntram ist 52 Jahre alt und ist freiberuflich tätig. Schon früh wurde er durch seine kunstinteressierten Eltern geprägt und fand selbst als Kind Freude am Malen und Zeichnen. Seine Bilder versteht er als Notizen – Aufzeichnungen aus seinem Leben, die von dem erzählen, was ihn bewegt, interessiert und beschäftigt. Sie sind Ausdruck seiner Gedanken und Empfindungen, Spiegel seines Erlebens. Guntram möchte mit seiner Kunst vor allem das Schöne zeigen – die Ästhetik der Welt und des Lebens. In der Begegnung mit seinen Bildern können die Betrachtenden – oft unbewusst – einen Blick auf die stille Schönheit der Welt und des Lebens erhaschen. In unserer Ausstellung werden zwei seiner Werke gezeigt: „Warten auf Godot“ und „Akt“.

 

M A I K E  P L U T Z

Maike ist 27 Jahre alt und ist Studentin. Für sie ist das künstlerische Arbeiten eine Form der Gefühlsregulation, der Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitung. Einen konkreten Anfangspunkt gab es dabei nie – Kunst war einfach das, was sie tat, und das ist sie bis heute geblieben.
Inzwischen versteht Maike Kunst als weit mehr als nur Ausdruck oder Tätigkeit. Sie beschreibt es so: „Sie ist Mittel und Zweck. Sie ist das, was man aus ihr macht und von ihr braucht – und das, was andere wiederum aus ihr machen und von ihr brauchen. Ein Teppich aus Ideen, Geschehen und Gefühlen, an dem Menschen immerzu weiterknüpfen.“
In der Dreiergruppe „Hast du?“, die wir so in unserer Ausstellung zeigen werden,  geht es darum, lebenslang in (altem) Leid verhaftet zu bleiben und dadurch die Erfahrung des erlebten Leids und des Schmerzens in ein vielleicht ‚Unendliches‘ weiterzuführen (im Sinne einer transgenerationalen Weitergabe). Es geht darum, sich heraus zu kämpfen und letzten Endes  weiter zu gehen und darüber hinaus zu wachsen. Um Hoffnung  – und darum, trotzdem zu leben und zu lieben.

 

M A R C E L  T R I C K

Marcel ist 19 Jahre alt und Student. Während der Corona-Zeit hat er begonnen, sich mehr mit Kunst zu beschäftigen – aus der Neugier heraus und dem Wunsch, etwas Neues auszuprobieren. Beim kreativen Arbeiten kommt er in einen besonderen Flow und findet Ruhe und Entspannung. Schon immer hat es ihm Spaß gemacht, Dinge auszuprobieren, zu gestalten und mit Materialien zu experimentieren –die Kunst ist so zu einem festen Teil seines Lebens geworden.
Es geht ihm darum, Neugier zu wecken, Mut zum Ausprobieren zu stärken und zu zeigen, dass im kreativen Prozess gerade das Unerwartete seinen besonderen Wert hat.
Auch von Marcel Trick stellen wir zwei der drei eingereichten Werke aus. „ Graffiti kan meets the see“ und „Fishing out oft the box“.

 

H E L E N A  A N D R I J A N I C

Helena ist 27 Jahre alt und befindet sich derzeit in Ausbildung zur Goldschmiedin.
Ein feines Gespür und eine beständige Begeisterung für Kunst begleiten sie schon seit vielen Jahren. Erst vor Kurzem begann sie, ihre Eindrücke bewusster zu ordnen und diese in kreative Ausdrucksformen zu übersetzen – inspiriert und ermutigt durch Menschen aus ihrem nahen Umfeld. Besonders fasziniert hat sie dabei die Selbstverständlichkeit und Allgegenwärtigkeit ungewöhnlicher Wahrnehmungen. Das bewusste Beobachten und das Zulassen ihres eigenen Blicks empfand sie als stimmig und bereichernd. Zwei ihrer eingereichten Werke werden wir in unserer Ausstellung zeigen, mit dem Namen „Platinen“ und „Autogrill“

 

T I N A  B E H N S T E H T

Tina ist 49 Jahre alt und Administrative Assistentin an der Uni Konstanz und Künstlerin.
Die Kunst begleitet sie schon ihr ganzes Leben. Ihr  Vater war technischer Zeichner, ihre Großmutter bemalte Lampenschirme – sie beide haben ihr gezeigt, dass Gestaltung ein Weg ist, sich auszudrücken und etwas zu erschaffen. So war kreatives Arbeiten bereits in ihrer Kindheit immer Teil des Alltags. Die Auseinandersetzung mit Krankheit, Sorge und Angst durch die Schwerbehinderung ihres Bruders, der öfter operiert werden musste, prägte sie – die Kunst gab ihr Raum, ihre Gefühle zu verarbeiten und Kraft zu schöpfen. Ein Ort, an dem sie Ängste, Gedanken und Gefühle verwandeln konnte  – in Linien, Farben, Formen. Kunst ist hier nicht nur Ausdruck, sondern auch etwas Schönes, das verbindet, stärkt und sichtbar macht, was oft unsichtbar bleibt.
Die Betrachter:innen sind eingeladen, sich mitreißen zu lassen und die tiefen Ebenen zu durchdringen. Helden präsentieren ihre unterschiedlichen Facetten: Verletzlichkeit, Stärke, Schwäche, Mut und Zweifel treffen aufeinander. Das ausgestellte Werk ist eine Hommage an Queen und vor allem an Freddie Mercury. Ikonische Momente wie der berühmte Bühnenauftritt im gelben Jackett, Songtitel und verschiedene Symbole verbinden sich zu einem kaleidoskopartigen Portrait dieses besonderen und facettenreichen Menschen.