Hochschulgruppe Uni Konstanz

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 5)

LKM WERKSCHAU – was wird gezeigt?

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, LKM Werkschau 2026

Der Studiengang Literatur, Kunst und Medien ist wissenschaftlich-analytisch ausgerichtet, zugleich entstehen in Praxisseminaren zahlreiche spannende und einzigartige Projekte. In der LKM-Werkschau werden diese Arbeiten präsentiert und erhalten den Raum, gesehen zu werden. Für alle, die sich noch nicht genau vorstellen können, was sie dort erwartet, gibt dieser Beitrag einen kleinen Einblick in die Projekte, die es zu entdecken, zu hören, zu lesen und zu analysieren gibt. Und für alle, die wissen möchten, wann und wo diese Arbeiten zu erleben sind, finden sich am Ende die wichtigsten Termine – also dranbleiben.

Eines der vorgestellten Projekte ist „Experimentelle Audioproduktion im Hörspiel“. Seit den 1920er-Jahren eröffnet das Hörspiel einen auditiven Experimentalraum, in dem Stimme, Geräusche und Musik ein Hörerlebnis schaffen, das fesselt, herausfordert und involviert. Während Hörspiele zunächst live gespielt und gesendet wurden, bieten Streaming sowie digitale Aufnahme- und Bearbeitungstechniken heute vielfältige neue Möglichkeiten, die es zu erkunden und kritisch zu reflektieren gilt. Die besondere Herausforderung besteht weiterhin darin, Atmosphäre zu erzeugen und verschiedene Handlungsstränge allein durch Klang, ohne visuelle Unterstützung überzeugend miteinander zu verbinden, sowohl erzählerisch als auch technisch. Im Seminar wurden zahlreiche Hörspiele analysiert und zentrale Techniken zur Erzeugung unterschiedlicher Stimmungen herausgearbeitet. Zum Abschluss entstanden in Kleingruppen eigene Produktionen, in denen das erarbeitete Wissen praktisch umgesetzt wurde.

Ein weiteres Projekt widmet sich dem Fotobuch. Seit einigen Jahren ist hier ein deutlicher Boom zu beobachten: Neben kostengünstigen Self-Publishing-Formaten erscheinen aufwendig gestaltete Künstlerbücher mit besonderen Papieren, Formaten und drucktechnischen Veredelungen. Als eigenständige künstlerische Form haben sich Fotobücher längst etabliert; häufig entstehen die Fotografien eigens für ein klar konzipiertes Buchprojekt. Zugleich blicken Fotobücher auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im 19. Jahrhundert und besonders im Kontext der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts wurden Werke veröffentlicht, die die Fotografie nachhaltig geprägt haben – nicht zuletzt durch innovative Gestaltungsformen und neue Bildsprachen. Im Sommersemester 2024 wurden zentrale Stationen dieser Entwicklung anhand bedeutender Beispiele nachvollzogen, theoretische Grundlagen erarbeitet und eigene Projekte entwickelt, die für das Ausstellungsformat entsprechend angepasst wurden.

Auch in den ersten beiden Semestern des Studiengangs werden nicht nur theoretische Grundlagen vermittelt, sondern Studierende realisieren bereits eigene Projekte. Dazu gehört etwa das sogenannte „Tableau Vivant“: die Inszenierung bekannter Gemälde, Skulpturen oder historischer Szenen durch kostümierte Personen, die absolut stillstehen. Dabei kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden und es entstehen Jahr für Jahr eindrucksvolle Bildkompositionen.

Neugierig geworden? Dann komm vorbei.

Die Vernissage findet am 09.04.2026 um 18:30 Uhr im H-Gebäude, 3. OG, an der Universität Konstanz statt. Die Ausstellung ist vom 10.04. bis 17.04.2026 im Foyer des A-Gebäudes der Universität Konstanz zu sehen.

 

Es wird sich auf zahlreiche Besucher:innen gefreut und darauf, Einblicke in Studium und Arbeiten geben zu dürfen.

Auf Spurensuche: Ein Stein, der seinen Namen trägt

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, Deutsch, Kulturell, Kunst & Architektur, Kunst im öffentlichen Raum

Wieso ein 600 Jahre alter Tscheche für uns relevant ist, und wie wir dafür kämpfen mussten

Das älteste der Hus-Denkmäler in Konstanz ist der Findling, der den Ort der Verbrennung kennzeichnet. Er wurde 1862 aufgestellt, nachdem 30 Jahre darüber diskutiert wurde, und trägt auf seiner verwitterten Oberfläche ein Schild, das die Aufschrift “Jan Hus 6.(14.)Juli 1415” ziert. Er steht (wahrscheinlich) an der Stelle, an der Jan Hus und Hieronymus von Prag verbrannt wurden, hingerichtet durch Feuertod. Die Randdaten und Umstände haben wir im letzten Beitrag schon angeschnitten, ansonsten hier gerne auffrischen.

Auf dem Platz des Findlings in Konstanz kreuzen sich zwei Straßen, eine gepflasterte Wendeplatte, wenn man so will. Vor dem Stein lädt eine Bank zum Niederlassen ein, ein paar Blümchen zieren die Stein-Insel. Heute schaut man auf eine ruhige Wohngegend, früher blickte man auf unbebautes Gebiet. Wenn man still ist, hört man Vögel zwitschern, ab und an läuft ein Hundehalter oder eine Joggerin vorbei. Es ist auf der einen Seite befremdlich, wie ein Ort von so viel Grauen zu so einer Ruheoase werden kann, auf der anderen Seite ist es tröstend. Der Findling ist imposant, er misst 350 Zentner¹ schwärzlichen Kalkstein, seine äußere Gestalt ist recht unscheinbar. Es sind keine Formen eingeritzt, keine bildhauerischen Kunstwerke hinzugefügt, und der wenigen Flechten nach zu urteilen wird sie regelmäßig gereinigt. Trotzdem trägt der Findling große Bedeutung für Hus’ Vermächtnis und ist ein Meilenstein in vielerlei Hinsicht.

Warum die (14.)?

Hus hatte selbst im tschechischen Raum schon einen halben Reformkrieg hinter sich. Das Schisma (also die Differenzen wegen mehr als nur eines Papstes und die drohende Kirchenspaltung) hatte ihn als Sprecher der böhmischen Theologen, und mit dem Aufruf zum Kreuzzug einer der Päpste mit Versprechen zum Ablass für alle Kämpfenden entfachte eine erneute Welle an Kritikern des Ablasskonzeptes. Am 14. Juli 1412 wurden drei Männer, die sich besonders dagegen engagierten, hingerichtet, was zu Empörung und sofortiger ‘Märtyrisierung’ der Hingerichteten führte. Auch wenn sich kein definitiver Hinweis auf den Zweck der eingeklammerten 14 auf dem Hussenstein findet, könnte sie eine stumme Hommage an die drei Märtyrer von 1412 sein, schließlich starben alle fünf Hingerichteten wegen ihrer Kirchenkritik.

Wir haben ihm (endlich) ein Denkmal gebaut

Schon in den 1830ern versuchte man, in Konstanz ein Denkmal für Hus und Hieronymus zu errichten. Der damalige Bürgermeister Karl Hüetlin bekam mit seiner Idee reichlich Gegenwind. Trotzdem taufte er ein Dampfschiff nach dem Reformator, das später jedoch wieder umbenannt wurde.

Konstanz gehörte 1830 zum Großherzogtum Baden, das sich von 1815 bis 1866 u.a. mit den Königreichen Württemberg, Hohenzollern, Bayern und dem Kaiserreich Österreich zum Deutschen Bund zusammenschloss. Die monarchische Ordnung der Länder rief immer wieder liberale Gegenstimmen auf den Plan, zu denen auch Karl Hüetlin gehörte. Die Liberalen sahen in Hus nicht nur einen religiösen Reformator, sondern auch einen Märtyrer für freie Meinungsäußerung (in dem Fall monarchiekritisches Gedankengut). Hüetlins publike Bemühungen, der liberalen Schildfigur ein Denkmal zu setzen, erregten die Aufmerksamkeit des österreichischen Außenministeriums, das zu dem Zeitpunkt über das böhmische Gebiet, das heutige Tschechien und Hus’ Heimat, herrschte. Dringendes Anraten von Österreich, und nach dem Dampfschiff-Eklat später auch Baden, hinderten Hüetlin letztendlich an der Umsetzung. Erst 1861, nach den liberalen Reformen unter Großherzog Friedrich I., wurden die Bemühungen um ein Denkmal für Hus und Hieronymus wieder aufgenommen. Den ehemaligen Ort der Verbrennung der beiden befand man als geeignete Gedenkstätte, die zwei Jahre später mit dem Findling aus Hegne umgesetzt wurde. Finanziert wurde es kurzerhand aus freiwilligen Spenden verschiedener Quellen, beispielsweise Macaire (Indigo-Färberei auf der Dominikanerinsel, heute Inselhotel), Herosé (Textildruckerei auf dem Areal des heutigen gleichnamigen Parks) und Jakob Stadler (ehemaliger Eigentümer des Stadler-Verlages, bis 1866 Bürgermeister von Konstanz²). Nach über vier Jahrhunderten bekamen Hus und Hieronymus endlich ihr Denkmal, und trugen mit der Neukonnotierung auch zum europäischen politischen Fortschritt bei.

Der Stein heute

Tschechische Auslandsvereine freuten sich über die Ehrung ihres Vorfahren so sehr, dass kleinere und größere Besuche und Pilgerfahrten an den Hussenstein organisiert wurden. Bis heute ist die posthume Anerkennung von Hus’ Bemühungen ein großer Teil des tschechischen Nationalstolzes, was gerade in den Jahren des Konzilsjubiläums zu weiteren künstlerischen Gedenkorten führte, auch wenn die Pilgerfreude hierher abgenommen hat. Aber nicht alle sind mit dem Hussenstein glücklich, vereinzelte Stimmen zum Beispiel der alteingesessenen Familie Gebauer zeigen sich enttäuscht über die Unterwältigkeit des Denkmals angesichts Hus’ europäischem Märtyrerstatus.

¹Das behauptet jedenfalls die Stadt Konstanz auf ihrer Website. Südkurier spricht von 35 Tonnen. Laut des deutschen Zollvereins ist jedoch seit 1858 ein Zentner als 50kg festgelegt, was den Stein 17,5 Tonnen schwer machen würde. Andere Quellen sprechen von ‘nur’ wenigen Hundert Kilo Gewicht. Die zeitliche Nähe der Normierung des Zentners und Aufstellung des Steins wirft aber auch eine prä-normierte Verwendung von “Zentner” in den Raum. Eigentlich hat also keiner wirklich eine Ahnung wie schwer das Ding ist.

²Wer jetzt denkt “Moment, den Namen Stadler hab ich doch schonmal gehört…”: Die erste Druckerei des Verlages Stadler war im gleichnamigen Stadlerhaus, das am 25. Juli 2024 Feuer fing und dadurch für Schlagzeilen sorgte. Seitdem werden die teilweise bereits sanierten Räumlichkeiten für Ausstellungen genutzt. Aber auch für die schöne Jugendstilarchitektur lohnt sich ein Besuch!

Unser zweiter Stopp im nächsten Beitrag führt uns gen Osten auf den Stephansplatz, wo wir auf der Südwand des Bürgersaals eine Installation erblicken, die eigentlich seit 2018 wieder abgebaut werden sollte: “Wahrheit”. Es empfiehlt sich, an sonnigen Tagen dorthin zu gehen, vielleicht ja sogar im Juni oder Juli. Durch einen kurzen Einblick in Hus’ Lehren erhalten wir verschiedene Perspektiven auf Wahrheit, die das Kunstwerk in Perspektive rückt.

Auf Spurensuche: Jan Hus und seine Denkmäler

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, Deutsch, Kulturell, Kunst & Architektur, Kunst im öffentlichen Raum

Das Konzil ist zweifelsfrei das bedeutendste Ereignis, das Konstanz jemals ausrichten durfte. Bis heute, über 600 Jahre später, prägt es die Stadt und den Tourismus. Die Praxis, die Schattenseiten des Konzils aufzuarbeiten, ist eine eher moderne Entwicklung, deren Feld noch nicht voll ausgeschöpft ist. Eine der Schattenseiten ist die Verurteilung zum Tode des tschechischen Reformators Jan Hus, dem durch verschiedene Kunst- und Denkmäler gedacht wird.

Wer, wie, wo, warum?

Johannes Hus, geboren etwa 1369, war ein tschechischer Geistlicher, der zum Konzil 1414-18 nach Konstanz geladen wurde. König Sigismund sicherte ihm freies Geleit zu, was jedoch gebrochen wurde, als Hus früher als vereinbart ankam. Sigismund selber erreiche Konstanz erst nach Hus, regte jedoch außer seinem Gemüt keinen Finger für Hus’ Freiheit.

Nach einigen Jahren Gefangenschaft in verschiedenen Gebäuden wurde Hus schließlich zum Tod durch Feuer verurteilt und verbrannt. Der Grund? Er sei ein Ketzer. In Wahrheit vertrat Hus jedoch reformatorische Ansichten, die die Lebensweise des Klerus und die Besitzfülle der Kirche kritisierten. Davon war die Kirchenspitze nicht begeistert, konnte aber im böhmischen Raum nichts gegen ihn tun. Ein taktischer Bruch des Geleitversprechens ist deshalb nicht auszuschließen, da auch Hus’ Klerik-Kritik und reformatorische Unruhen durch das Konzil beseitigt werden sollten und ein Geleitbrief die Gefangenname, Verurteilung und Aufforderungen zum Widerruf unter Androhung der Todesstrafe nicht ermöglicht hätte. Seine Verbrennung am 6. Juli 1415, und ein Jahr später am 30. Mai 1416 auch die des Hieronymus von Prag, schlug Empörungswellen, die zu den Hussitenkriegen führten. Sogar Luther berief sich später auf Hus‘ Lehren, und noch heute wird er im tschechischen Raum verehrt wie ein Nationalheiliger. Ironischerweise musste Sigismund, der, um sich die Böhmische Krone seines Bruders Wenzels zu sichern, Hus’ Geleitversprechen nicht durchsetzte und damit indirekt für seinen Tod verantwortlich wurde, nach den Hussitenkriegen eben jene Kirchenreformen, die mit Hus verbrennen sollten, anerkennen.

In den nächsten Wochen reisen wir durch Konstanz und verfolgen Stationen auf dem Leidensweg von Jan Hus. Unser erster Stopp führt uns ins Paradies zwischen dem Alten Graben und Zum Hussenstein, wo wir über die Bedeutungswandlung reden, vom Gelehrten zum Märtyrer und was Europa damit zu tun hat. Gemeinsam fangen wir dort an, wo für ihn alles aufhörte, und doch irgendwie alles begann: Der Hussenstein.

Das Unenthüllbare von Ludwig Köhler

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, Deutsch, Kunst & Architektur, Kunst am Bau

Die Enthüllung leitet sich von dem Wort „enthüllen“ ab, dem Akt, von etwas die Verhüllung zu nehmen, um das Verborgene sichtbar zu machen. Dem gegenüber steht das „Unenthüllbare“. Ein Begriff, der an ein Geheimnis erinnert, das sich nicht lüften lässt. Den Betrachtenden bleibt etwas verborgen und es entzieht sich unserem Blick. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf besteht die Skulptur Das Unenthüllbare an der Universität Konstanz.

Von dem 10. September bis zum 6. Oktober 1979 fand in Freiburg im Breisgau das Freiburger Symposium des Kunstvereins Freiburg statt. Unter dem Leitthema „Holz und Kunst“ nahm der Bildhauer Ludwig Köhler, geboren 1955 in Stockach, mit seiner Skulptur Das Unenthüllbare teil. Im Jahr 1982 erwarb die Universität Konstanz die Skulptur für den naturwissenschaftlichen Bereich ihrer Bibliothek. Ausschlaggebend war der sinnbildliche Verweis auf das Streben der Naturwissenschaften nach Erkenntnis, Erklärung und dem Versuch, Geheimnisse zu entschlüsseln. Seitdem steht die 3,80 Meter hohe Skulptur im Eingangsbereich der N-Bibliothek.

Beim Betreten der Bibliothek fällt der Blick unweigerlich auf die große Skulptur mit ihrer starken Präsenz. Ein langes, weißes Tuch umhüllt einen schmalen, sehr hohen Gegenstand, dessen Gestalt sich nicht eindeutig erschließen lässt. Das Tuch ist an vier Enden mit echten Seilen an großen Nägeln befestigt, die in eine Holzplatte am Boden geschlagen sind. Der verborgene Gegenstand bleibt dauerhaft verborgen, das Geheimnis wird nie gelüftet. Lediglich am unteren Ende der Skulptur eröffnet sich ein kleiner Einblick: Dort ist ein geschwärzter Baumstamm zu erkennen, da das Tuch den Boden nicht berührt.

Die Skulptur ist vollständig aus dem Stamm einer Pappel gearbeitet und spielt bewusst mit einer Materialtäuschung. Das scheinbar weiche, weiße Tuch besteht in Wahrheit aus Holz und wirkt dennoch täuschend echt. Erst bei näherer Betrachtung werden die feinen Bearbeitungsspuren sichtbar. Ludwig Köhler bedient sich hier des Kunstgriffs des Trompe-l’œil („Augentäuschung“), bei dem Holz so gestaltet wird, dass es ein anderes Material imitiert. Auf diese Weise verstärkt sich der Eindruck des Ungewissen und Unenthüllbaren, der das Werk bis heute prägt.

LKM Werkschau

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, LKM Werkschau 2026

OMG WTF LKM?

LKM steht für Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft. Im Studium beschäftigt man sich mit Texten, Bildern und Medien aller Art. Also z. B. mit Literatur, Kunstwerken, Filmen, Serien, Social Media oder Games. Dabei geht es darum, Kultur zu analysieren, zu verstehen und einzuordnen: • Wie funktionieren Texte und Bilder? • Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung? • Wie hängen Literatur, Kunst und Medien zusammen? Man kann je nach Interesse einen Schwerpunkt setzen. Wichtig ist aber zu wissen: LKM ist kein kreativer oder praktischer Studiengang, sondern ein wissenschaftlich-analytischer. Perfekt für alle, die gerne genau hinschauen, lesen, diskutieren und Kultur verstehen wollen.

Werkschau

Trotzdem entstehen im Rahmen von Praxisprojekten immer wieder spannende Arbeiten wie Kurzfilme, Podcasts, Bildserien oder andere Formate. Oft bleiben diese Projekte aber nur für die Abgabe bestehen und werden danach nicht mehr gezeigt. Das finden wir schade. Mit der LKM-Werkschau wollen wir diese Arbeiten sichtbar machen: zum Anschauen, Anhören, Lesen, Diskutieren und Analysieren. Gleichzeitig möchten wir mit der Werkschau gängige Klischees über LKM aufbrechen, wie dass es nur um Lachen, Klatschen und Malen geht! Die gezeigten Arbeiten basieren immer auf theoretischen Analysen und der intensiven Auseinandersetzung mit bestehenden Werken. So wird sichtbar, womit wir uns im Studium beschäftigen – praktisch und theoretisch.

Flyer für die LKM Werkschau

Das Technorama in Winterthur – immer ein Besuch wert

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein

Das Swiss Science Center Technorama in Winterthur ist nicht zu vergleichen mit Museen die man sonst so kennt. Es ist das größte Science Center Europas und nicht nur das. Denn hier geht’s ums interaktives Lernen, Ausprobieren, Staunen und Entdecken. An über fünfhundert Experimentierstationen werden Phänomene aus Natur und Technik greifbar und zwar wortwörtlich. Drehen, drücken, bauen, testen: Im Technorama darf (und soll) man alles anfassen, um zu verstehen, wie die Welt funktioniert.

Lernen läuft hier nicht über lange Texte oder trockene Theorie, sondern ganz intuitiv. Man erlebt Naturphänomene mit allen Sinnen, stolpert über überraschende Kunstinstallationen, stellt sich kniffligen Challenges in den Laboren oder tüftelt einfach drauflos. Besonders cool ist das sogenannte Tinkern: ausprobieren, basteln, konstruieren, scheitern, neu denken und genau so, wie Lernen eigentlich sein sollte.

Ergänzt wird das Programm durch eindrucksvolle Experimente mit Elektrizität und Gas sowie ein vielfältiges Angebot an Workshops aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik.

Die Sonderausstellung «Spiegeleien» präsentiert aussergewöhnliche Spiegelphänomene aus Wissenschaft und Kunst. In den AdventureRooms warten zudem weltweit einzigartige Rätsel darauf, gelöst zu werden.

Egal ob Regenwetter oder Sonnenschein, das Technorama liefert genug Stoff für mehrere Stunden (oder Tage). Es macht neugierig, bringt einen zum Nachdenken und zeigt, dass Naturwissenschaft und Technik alles andere als langweilig sind. Der perfekte Ausflugsort für Studierende, neugierige Köpfe oder einfach alle, die Lust haben, mal wieder etwas Neues zu entdecken.

Egal ob Feiertag oder nicht, das Technorama hat 365 Tage im Jahr täglich von 10 bis 17 Uhr für euch geöffnet.

 

Neugierig? Für weitere Informationen und aktuelle Tagesprogramme besucht gerne die Website des Technoramas.

https://www.technorama.ch/de/home

Märchenstimmung in Gottlieben – Ein Besuch in der Drachenburg

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, Deutsch, Historische Gebäude, Kunst & Architektur

Ein Zierdrache an der Fassade der Drachenburg in Gottlieben. Foto: Linn Petrat

Die Festtage sind um, die diffuse Zeit zwischen den Jahren wurde meist auf dem Sofa verbracht, und das neue Jahr wurde ausgelassen gefeiert. Egal, ob man sich Neujahrsvorsätze gemacht hat, oder nicht – allen tut ein ausgiebiger Spaziergang gut, um dem Trubel der intensiven Weihnachts- und Neujahrszeit zu entkommen und die Ruhe zu genießen. Wer sich vom Konstanzer Paradies aus übers Tägermoos in die Schweiz aufmacht, den tragen die Füße bei großer Spazierlaune dann auch mal bis ins etwa drei Kilometer entfernte Gottlieben. Die Gemeinde am Seerhein zählt etwa 300 Einwohner:innen und ist flächenmäßig eine der kleinsten Gemeinden der Schweiz – doch das märchenhafte Dörfchen bietet einige Schätze, die keineswegs im Verborgenen bleiben sollten.

Beim Schlendern bekommt man schnell das Gefühl, man hätte sich nicht nur über die Landesgrenze begeben, sondern direkt in einen der Märchenfilme hinein, die in der Weihnachtszeit ohne Unterlass über die Bildschirme flimmern. Zunächst erhascht man durchs winterlich eher karge Blätterdickicht einen Blick auf das Schloss Gottlieben, das im Jahr 1251 als Wasserburg geplant wurde. Durch seine Lage direkt am Wasser und umgeben von einem großflächigen Anwesen ist die Außenfassade von der anderen Uferseite am Wollmatinger Ried jedoch noch etwas besser zu betrachten – ein lohnenswertes Ziel für einen weiteren Spaziergang.

Ist man im Ort Gottlieben angekommen, führt der Weg entlang der zahlreichen malerischen Fachwerkhäuser, die größtenteils aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das rote Fachwerk und die grünen Fensterläden leuchten einem auf dem Dorfplatz strahlend entgegen, da tauchen plötzlich mehrere Drachen im Blickfeld auf. Drachen? Wir sind doch bei all der märchenhaften und zeitlosen Stimmung nicht etwa bei Game of Thrones gelandet, wo Daenerys‘ Drachen den Himmel unsicher machen? Doch ein zweiter Blick genügt: Bei genauerem Hinsehen, fällt natürlich schnell auf, dass der grün angelaufene Drache am Haus befestigt ist, und statt Feuer höchstens Wasser spucken könnte, wenn es besonders viel regnet.

Die Drachenburg hat ihren Namen Quellen zufolge auch nicht daher, dass in Gottlieben tatsächlich Drachen zugange waren, sondern von der auffälligen und besonderen Schmuckpracht der Fassade. Denn neben dem detailreichen Fachwerk zieren auch einige Drachenfiguren das Haus. Diese wurden um das Jahr 1890 vom Tägerwiler Julius Schürer an dem zu dieser Zeit von Marie Fuhrimann als Altertumshandlung und „Weinstube zur Drachenburg“ geführtem Gebäude angebracht. Der Name Drachenburg kann historisch nicht anders belegt werden – die mystische Herkunft der Drachen in Gottlieben sind also den Einfällen von Fuhrimann oder Schürer zu verdanken. Die Drachenburg selbst wurde schon mehr als Einhundert Jahre früher gebaut. An einem Dachziegel im Obergeschoss fand man einen Hinweis auf das Baujahr 1674. Knapp 30 Jahre später wurde das Fachwerkhaus bereits wieder um- oder neugebaut und an das nebenan gelegene Untere Steinhaus durch einen Mann des Namens Bockmeyer angegliedert. Sein Wappen, das einen Schafbock zeigt, und die Jahreszahl 1716 lassen sich noch heute über dem Eingangsportal entdecken.

 

 

Seit langer Zeit ist die Drachenburg, mit ihren zwei prominenten Erkern zum Dorfplatz gewandt, nur noch in Einheit mit dem gegenüberliegenden Waaghaus bekannt. Das Hotel Drachenburg und Waaghaus wurde ganze 128 Jahre von der Familie Hummel geführt. Nach einigen Umbauten des Waaghauses, welches früher als Salzstadel diente, wurde es lange als Gasthaus betrieben. Im Jahr 1953 übernahm die Familie Hummel dann auch die Drachenburg und ließ das angeschlossene Untere Steinhaus in ein Hotel umwandeln. Die Anschlüsse von weiteren Häusern an das bestehende Hotel erfolgten in den nächsten Jahren, sodass die „Drachenburg & Waaghaus AG“ das Gottlieber Hotel- und Gastronomiegewerbe weitgehend dominierte. Im Jahr 2020 übernahm eine Stiftung die AG – mit dem Ziel zu modernisieren und zu sanieren – und vor allem, das Ensemble an historischen Baudenkmälern zu bewahren. Aufgrund der Sanierung ist das Betreten des Gebäudes momentan nicht möglich, doch selbst der Blick von außen reicht aus, um sich die vielfältige Historie der Drachenburg vorstellen zu können.

Ein Spaziergang nach Gottlieben gleicht einer kleinen Reise raus aus dem Alltag und hinein in einen kleinen Ort voller Geschichte, beeindruckender Architektur und einer ganz besonderen Atmosphäre. Man bekommt dort das Gefühl, sich durch die Zeit hindurch zu bewegen – und das nicht nur nach Wochen voller Feiertage, in denen kaum einer noch weiß, um welchen Wochentag es sich handelt. Die Drachenburg mit ihrer vielseitigen Geschichte lädt besonders zum Tagträumen und Staunen ein – und ist ein guter Grund, sich aufzumachen, um den Nachbarort zu entdecken.

TRADITIONEN UND BRÄUCHE

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein

Weihnachten steht vor der Tür. Der letzte Monat des Jahres geht zu Ende, und wir nähern uns dem Jahr 2026. Das neue Jahr wird mit Feuerwerk, Wunderkerzen und anderen Ritualen eingeleitet. Doch was für Bräuche gibt es eigentlich rund um den Globus, um ein neues Jahr einzuleiten?

Die meisten Traditionen tragen den Glauben, dass sie Glück für das neue Jahr bringen und böses vertreiben. Diese Bräuche werden meistens in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar  ausgeübt. In Deutschland und einem großteils Europas wird das Bleigießen (Zink-,Wachsgießen) praktiziert. Das geschmolzen Metall wird in kaltes Wasser gegossen, die entstandene Form wird gedeutet und symbolisiert ein Ereignis, das im kommenden Jahr eintreffen wird. Dieser Brauch entstammt der antiken Orakeltradition und wird heute spielerisch am Silvesterabend durchgeführt. Gerne werden auch Glückssymbole wie Schweine, Kleeblätter oder Schornsteinfeger aufgestellt oder verschenkt. Natürlich darf auch das Feuerwerk nicht fehlen. Die Lichter und der Lärm sollen böse Geister vertreiben. In Spanien werden um Mitternacht zwölf Weintrauben gegessen, eine zu jedem Glockenschlag. Sie sollen Glück für jeden Monat des kommenden Jahres bringen. Die Italiener tragen zur Silvesternacht rote Unterwäsche, als Symbol für Glück, Liebe und Fruchtbarkeit. Zusätzlich werden noch Linsen gegessen. Die Form der Linsen erinnert an Münzen und soll Wohlstand bringen. In Schottland gibt es die Tradition des „First Footing“. Die erste Person die nach Mitternacht das Haus betritt, soll Glück hineinbringen und als Geschenk Kohle, Brot oder Whisky für Wärme, Nahrung und Freude mitbringen. In den USA ist der berühmte „Ball Drop“ in New York ein Ereignis, an dem Millionen Menschen live, oder über den Fernseher teilnehmen. Der Sichtbare Countdown am Times Square steht für einen gemeinsamen Neuanfang. Die Lateinamerikaner laufen mit Koffern um den Block, um viele Reisen im neuen Jahr zu begünstigen. Auch hier spielt die Farbe der Unterwäsche eine Rolle: Gelb für Geld und Rot für die Liebe. In Brasilien wird an Silvester weiße Kleidung getragen, die Reinheit, Frieden und Schutz symbolisiert. Viele Menschen gehen nach Mitternacht mit den Füßen ins Meer, um sich das „Alte“ abzuwaschen. Bei diesem Meergang werden sieben Wellen übersprungen, die für Glück im neuen Jahr stehen. In Japan werden die Tempelglocken 108-mal geläutet, für die Befreiung von menschlichen Begierden und den inneren Neubeginn. Springen wir ein Land weiter nach China. Dort soll rote Dekoration und Feuerwerk für Glück, Wohlstand und den Schutz vor bösen Geistern sorgen. In Südafrika werden in manschen Regionen alte Möbel verschenkt oder weggeschmissen, um Platz für neues zu schaffen. 

Nach dieser Tour um den Globus gibt es noch eine Anleitung zu einem Ritual, das einigen bekannt sein dürfte. In den Raunächten, die zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegen, wird das 13-Wünsche-Ritual praktiziert. Die zwölf Nächte werden als eine Zeit außerhalb der normalen Zeit angesehen, eine Schwelle zwischen Altem und Neuen. Der Ursprung liegt in der Differenz zwischen dem Mondjahr mit 354 Tagen und dem Sonnenjahr mit 365 Tagen. Man sagt, der Schleier zur geistigen Welt sei sehr dünn; Träume, Symbole und Wünsche hätten eine besondere Kraft in diesen Raunächten. Viele Menschen nutzen die Tage als Zeit der Ruhe und Achtsamkeit. In diesen Tagen räuchern einige auch ihre Wohnung mit getrockneten Kräutern oder Harzen, um böse Geister zu vertreiben. Kommen wir nun zur versprochen Anleitung des 13-Wünsche-Ritual. Du schreibst 13 positive Wünsche auf je einen Zettel. Die Zettel werden gefaltet und gemischt. Vom 25. Dezember bis zum 5. Januar wird jeden Tag ein Zettel gezogen. Der gezogene Zettel wird ungeöffnet zerrissen oder verbrannt. Am Ende bleibt ein Zettel übrig. Diesen Wunsch musst du dir im Laufe des Jahres selbst erfüllen, während die andern zwölf Wünsche symbolisch dem Universum überlassen werden. Das Ritual bietet eine Möglichkeit, sich über seine eignen Wünsche klarzuwerden und den Übergang ins neue Jahr bewusst zu gestalten. Mit dem Wissen all dieser Bräuche und Traditionen kann nun nichts mehr schiefgehen im neuen Jahr. Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr! 

Vier magische Winter-veranstaltungen

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein, Deutsch, Konstanz entdecken, Kulturell

1. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt am See 

Vom 27.11. bis zum 23.12.2025

Wie jedes Jahr, findet der diesjährige Konstanzer Weihnachtsmarkt entlang des Seeufers, im Stadtgarten und über die Marktstätte hinweg, statt. Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit spielen hier eine essentielle Rolle.

Zahlreiche individuell gestaltete Hütten, samt ihrer liebevollen Details und den unzähligen Lichtern, erschaffen eine magische Weihnachts-Atmosphäre. Es gibt eine große Auswahl an hochwertigen und handgefertigten Produkten sowie ein vielfältiges Speise- und Getränkeangebot. Ob auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, etwas stöbern oder einfach nur zum schlemmen – es ist für alle etwas dabei.

Weitere Infos unter: https://weihnachtsmarkt-am-see.de 

 

2. Das Konstanzer Weihnachtssingen

Am 12.12.2025 von 18:00-19:30 in der Schänzle Sporthalle 

Die HSG Konstanz lädt zu einer stimmungsvollen Veranstaltung ein. Das Konstanzer Weihnachtssingen bietet einen Abend voller Musik, guter Laune und Einstimmen auf die Weihnachtszeit. Der Chor und das Orchester des Ellenrieder-Gymnasiums singen und begleiten bekannte Weihnachtslieder. Zusätzlich gibt es einen Auftritt der HSG-Cheerleader. Nach dem Programm sind alle herzlich willkommen, bei Glühwein, Punsch und Plätzchen in einer geselligen Runde zu verweilen. 

Weitere Infos und Tickets: www.konstanzer-weihnachtssingen.de 

 

3. Kunstgeschichte am Samstagvormittag

Am 13.12.2025 (sowie am 17.01.2026 und am 07.02.2026) von 10:30-12:00 im Bildungszentrum Konstanz

Das Kunstseminar mit der Kunsthistorikerin Ines Stadie eröffnet ein breites Spektrum der Kunstgeschichte, um sich intensiv mit Kunstwerken auseinanderzusetzen. In einer gemütlichen Atmosphäre mit einer Tasse Tee, werden folgende Fragen aufgegriffen: 

Woran erkennt man eine bestimmte Epoche? Wie wurde ein bestimmtes Thema über die Zeiten dargestellt und welche Bedeutung hatte es? Welche Geschichten stecken hinter Themen, Objekten und Kunstströmungen? 

Die nächsten Termine haben diese Überthemen: 

13. Dezember: Skurrile Schönheitstrends der (Kunst-) Geschichte

17. Januar: Verflucht?! – Mysteriöses und Legenden aus der (Kunst-) Geschichte

07. Februar: Der Fluch des Pharaos? – Tutenchamun, sein geheimnisvolles Grabdenkmal und der britische Lord

Weitere Infos und Tickets unter: https://www.bodenseewest.eu/event/kunstgeschichte-am-samstagvormittag-6d6c3c7616 

 

4. Konstanz singt! 

Am 28.12.2025 von 19:00-23:00 im Kula Konstanz 

Dieser Abend ermöglicht es, einen Chor aus allen Besucher:innen zu kreieren. Vorkenntnisse sowie Noten sind hierbei nicht von Bedeutung. Es geht um den Spaß und um die Liebe zur Musik. Konstanz singt ist für alle etwas, die das Gänsehautgefühl des gemeinsamen Singens erleben möchten und in nur zwei Stunden ein mitreißendes Lied zusammen erarbeiten wollen.

Weitere Infos unter: http://konstanzsingt.de 

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Stadtgarten Konstanz im Winterzauber. Der Boden, die Baumäste sowie die Hütten des Weihnachtsmarktes sind von Schnee bedeckt. Die Sonne scheint durch die von Schnee bedeckten Äste hindurch und reflektiert auf den weißen Boden.

2. SherLOOK-Gamenight im Rosgartenmuseum

Dieser Artikel ist erschienen in den Kategorien
Allgemein

Wie die Zeit doch verfliegt! Vor einem Jahr wurde der Release von SherLOOK 2.0 mit einer Gamenight im Rosgartenmuseum gefeiert. Doch damit war die Reise noch lange nicht zu Ende. Im Sommersemester 2025 haben LKM-Studierende der Universität Konstanz unter der Leitung des deutschen Kunsthistorikers und Spieleautors Steffen Bogen und in Zusammenarbeit mit dem Rosgartenmuseum und den wissenschaftlichen Werkstätten der Universität Konstanz, an neuen Fällen gearbeitet. So sind 50 brandneue Rätsel für das Suchspiel entstanden – und genau das wollen wir feiern!

Am 21.11.2025 ab 18Uhr laden wir euch herzlich zur 2. SherLOOK-Gamenight ein!

Neben SherLOOK 2.0 können in Kooperation mit dem GamLab der Universität Konstanz und dem Spielraum Bodensee e.V. verschiedene neue und klassische Brettspiele rund um die Themen Detektiv, Kunst und Museum im Museumscafé ausprobiert werden.

Außerdem geben die beteiligten LKM-Studierenden an diesem Abend Einblicke in ihre Arbeit, stehen für Fragen zur Verfügung und helfen euch gerne weiter, falls ihr bei den neuen Rätseln einmal nicht weiterkommt. Ihr erkennt sie an den SherLOOK-Stickern, die sie an diesem Abend tragen werden.

Kommt vorbei, spielt mit und entdeckt das Museum einmal ganz anders. Wir freuen uns auf euch!