Hochschulgruppe Uni Konstanz

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Stadtkind Konstanz – ein Lieblingsort mit Geschichte (und Geschichten)

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Das Café Stadtkind gehört für viele Konstanzer*innen zu den liebsten Adressen, wenn es um guten Kaffee, hausgemachten Kuchen und eine heimelige Atmosphäre geht. Ob für eine kleine Auszeit im Alltag, ein entspanntes Treffen mit Freundinnen  oder einfach zum Sonne tanken – besonders an Frühlingstagen, im Sommer oder in den warmen Wochen des Herbstes laden die Sitzgelegenheiten im Freien zum Verweilen ein.

Gelegen im Stadtviertel Paradies, überzeugt das Stadtkind nicht nur mit süßen Köstlichkeiten, sondern auch mit seinem charmanten Standort: einem historischen Gebäude mit überraschend bewegter Geschichte.

Was wissen wir über das Gebäude?

Zwar lassen sich keine umfangreichen Informationen zur frühen Geschichte des Hauses finden, doch einige spannende Fakten und Anekdoten gibt es trotzdem: Das heute denkmalgeschützte Gebäude wurde im Jahr 1905 erbaut und befindet sich seit 1958 im Besitz einer Konstanzer Familie. Und es gibt sogar kleine Geschichten, die sich über die Jahre wie Efeublätter um das Haus ranken: So soll sich einst an der Stelle, an der heute Jacken aufgehängt werden, ein Panzer verirrt haben. Ob das wirklich stimmt? Wer weiß. Aber es sind genau solche Erzählungen, die einem Ort Charakter verleihen.

Wenn schon von Panzern die Rede ist, darf ein echtes Kuriosum natürlich auch nicht fehlen! Das besagte Kuriosum befindet sich im hinteren Anbau: Dort klafft ein kleines Loch in der Wand, durch das man in den angrenzenden Raum hineinsehen kann. Es stammt aus der Zeit, als hier ein Juwelier ansässig war. Das Loch diente ihm offenbar als verdeckte Sichtlinie in den Verkaufsraum, um unauffällig einen Blick auf mögliche Langfinger zu werfen – ein fast schon ein filmreifes Detail!

Vom Tante-Emma-Laden zum Café mit Charakter

Wie bereits erwähnt, war in diesen Räumen früher ein Juwelier untergebracht. Doch über die Jahre hinweg haben sich hier ganz unterschiedliche Gewerbe niedergelassen, jedes mit seiner eigenen kleinen Geschichte. Die Anfänge des Ladens reichen zurück bis zu einem kleinen Tante-Emma-Geschäft, das einst im Hauptraum untergebracht war. Danach zog eine Autovermietung ein und auch der kleinere Nebenladen wurde über die Jahre unterschiedlich genutzt, etwa als Massagestudio, Krimskramsladen oder Juwelier. Erst 2014 wurden beide Ladeneinheiten vereint und das Café Stadtkind zog ein. Seitdem hat sich hier ein Ort etabliert, der mit viel Liebe zum Detail geführt wird – ein ruhiger Gegenpol zum hektischen Alltag.

Ob mit geschichtlichem Interesse, auf der Suche nach einem besonderen Café oder einfach Lust auf einen guten Cappuccino, ein Besuch im Stadtkind lohnt sich auf jeden Fall! Und wer weiß: Vielleicht entdeckt man bei genauem Hinsehen ja noch das ein oder andere Detail, das von früheren Zeiten erzählt. Falls es dir so ergeht, lass gern einen Kommentar da und verrate uns, welche Geschichte dir zu Ohren gekommen ist oder welches Kuriosum wir übersehen haben. 

 

Hinweis: Der erste Entwurf für den obenstehenden Text wurde der Broschüre ‚Kunst und Food für Erstis‘ aus dem Wintersemester 22/23 entnommen und durch die Autorin des Artikels überarbeitet.

Heimatgefühle mit Hopfen und ausgefallenen Drinks: Ein Besuch in der Heimat Bar Konstanz

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Passender könnte der Name kaum sein: Die Heimatbar ist längst mehr als nur irgendeine Kneipe oder Bar in Konstanz. Über die Jahre ist sie zur festen Anlaufstelle für Geburtstage, Abschlussfeiern, gemütliche Runden nach der Klausurenphase und natürlich für das klassische ein, zwei, drei, vier… na, ihr wisst schon geworden. Man muss sich ja auch mal was gönnen oder?

Wer sich Sorgen macht, nach dem einen oder anderen Violet Sour oder Long Island Ice Tea den Weg zum Bahnhof nicht mehr zu finden – keine Panik: Die Heimatbar liegt direkt am Eingang zur Altstadt, in einem alten Gewölbekeller, der schon beim Reinkommen zum Verweilen einlädt. Hier ist fast immer was los, die Stimmung entspannt, das Publikum bunt gemischt – einfach ein echter Konstanzer Kultort.

Unser Tipp: Gönnt euch am besten ein paar Runden Apfelstrudel (keine Sorge, das ist kein Dessert, sondern ein ziemlich beliebter Shot), bevor es dann wieder nach Hause geht. Wer kein Apfel mag, sollte nach den Specials Ausschau halten. Im Sommer Special gab es unter anderem: Paloma, Pornstar Martini oder Bahama Mamas. Drei Drinks die schon beim bestellen für Stimmung sorgen. Aber Achtung: Bargeld nicht vergessen! Kartenzahlung ist in der Heimat Bar leider nicht möglich und nichts killt die Stimmung schneller als ein leeres Portemonnaie an der Theke. 

Natürlich zeigen wir euch hier unsere Lieblingsorte in Konstanz, aber was wäre die Kunst-Werk-Stadt ohne ein paar spannende Hintergrundinfos?

Das Gebäude, in dem die Heimatbar heute untergebracht ist, wurde bereits vor über 700 Jahren namentlich erwähnt. Der Gewölbekeller diente im Laufe der Zeit vielen verschiedenen Zwecken, bis er 1988 schließlich zur Bar wurde, wie wir sie heute kennen und lieben. Seitdem ist die Heimat nicht nur einfach irgendeine Kneipe, sondern eine echte Institution. Eine der ersten richtigen Bars in einer Stadt, die sonst eher für ihre zahllosen Weinstuben bekannt ist. Szene-Kneipe? Auf jeden Fall. Kult? Definitiv.

Sommer, Drinks und laue Nächte

Im Sommer spielt sich das Leben draußen ab – auch in der Heimatbar. Der Biergarten direkt vor dem Eingang hat bei schönem Wetter bis spät in die Nacht geöffnet. Kühle Drinks, warme Nächte, gute Gespräche – mehr Sommer geht nicht. Zugegeben, vielleicht ist es gerade nicht mehr der richtige Moment dafür. Aber hey: Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und die Heimat wartet schon.

Funfact: Wusstet ihr eigentlich, dass hier zum ersten Mal Flaschenbier von Beck’s auf der Karte stand? Und mit ihm auch ein Wort nach Konstanz kam, das wir heute nicht mehr missen wollen: Happy Hour.

 

 

Hinweis: Der erste Entwurf für den obenstehenden Text wurde der Broschüre ‚Kunst und Food für Erstis‘ aus dem Wintersemester 22/23 entnommen und durch die Autorin des Artikels überarbeitet.

Die Konstanzer Schwurhand – Wenn Gesten Geschichte schreiben

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Die Schwurhand von Franz Gutmann mit Blick auf die Untere Laube. Foto: Linn Petrat

Die Schwurhand von Franz Gutmann mit Blick auf die Untere Laube. Foto: Linn Petrat

Daumen hoch, Kleiner-Finger-Schwur, ein Herz formen, oder der emporgereckte Finger als Zeichen einer unflätigen Beleidigung: Unsere Hände dienen uns Menschen schon seit Ewigkeiten als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. Manche Gesten sind universell lesbar, manche unterscheiden sich je nach Region, und manche verändern sich auch über die Zeit. So wird das Herz inzwischen nicht mehr aus Daumen und Zeigefinger, sondern aus Zeige- und Mittelfinger geformt. Doch die universelle Aussagekraft und Kommunikationsfähigkeit der Hand bleibt weltweit und zeitübergreifend bestehen.

Haben Sie jemandem schon einmal etwas versprochen? Meist dient hier das Ineinanderhaken der kleinen Finger als Zeichen, dass man es mit seinem Versprechen auch wirklich ernst meint. Vor einigen hunderten Jahren hätten wir hierfür vermutlich eher den Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger in die Höhe gehalten. Die Schwurhand ist im Mittelalter europaweit verbreitet und gilt als Eidesbekenntnis, abgelegt unter Gottes Augen. Eine Geste, die jedoch nicht leichtfertig verwendet werden sollte – denn wer seinen Eid brach, wurde auf drastische Weise bestraft. Das Brechen des Eides konnte einem die Hand kosten.

Der mittelalterliche Schwur findet in der Konstanzer Altstadt eine ganz besondere bildliche Form: Bereits im Jahr 1975 wurde die Schwurhand von Franz Gutmann (1928-2024), von dem auch der Münsterbrunnen stammt, geschaffen. Seit 1990 steht die Bronzekulptur in der Torgasse. Drei voluminöse Finger drücken sich hier aus dem Boden heraus, der Rest der Hand bleibt im Boden verborgen. Die schmale Gasse wird von dem Kunstwerk, das eine Fläche von 119 mal 142 Centimetern beansprucht, fast ganz eingenommen und wird für Einwohner*innen und Tourist*innen zum Nadelöhr. Doch wieso steht die Bronzeskulptur genau an diesem Engpass? Es handelt sich dabei natürlich nicht um einen Zufall. Denn die Schwurhand befindet sich in unmittelbarer Umgebung der Konstanzer Vertreter von Recht und Gesetz: Wenige Schritte entfernt residiert die Konstanzer Staatsanwaltschaft im alten Lanzenhof und in der Unteren Laube, und in der Altstadt und dem Paradies befinden sich ebenfalls in fußläufiger Entfernung das Landgericht, das Amtsgericht, sowie das Familien- und Sozialgericht. Also Orte, an denen das Leisten eines Eides keine Seltenheit und die Wahrheit Grundlage einer fairen Rechtsprechung ist.

Die Schwurhand schlägt eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, und zeigt dabei auf, was überdauert: Das menschliche Bedürfnis, unsere Worte und deren Aussagekraft mit Gesten zu unterstützen. Sie lässt uns nicht nur durch ihr Versperren des direkten Weges innehalten, sondern regt auch zum Nachdenken und Philosophieren an. Können wir nur einen Teil der Wahrheit erkennen, so wie wir nur einen Teil der Skulptur sehen können? Wer sich an der Schwurhand vorbeischlängelt, wird mit der Frage nach unserer Ernsthaftigkeit konfrontiert: Was ist ein Versprechen eigentlich wert?

Unser Tipp: Wer sich schon immer gefragt hat, was die Schwurhand eigentlich so über sich selbst sagen würde, kann dies mit Text und Wort von Marvin Suckut nachhören. Der Poetry-Slammer leiht der Schwurhand im Rahmen des Projektes KUNSTSTÜCKE seine Stimme:  KunstStücke | Schwurhand

Maskeraden der Macht – Die Rolle der Frau in der Fasnacht einst und heute

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Die Frau im Fasching: Dekoration, Objekt, Beiwerk

Ein Blick auf die Fasnacht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts offenbart ein eindeutiges Bild: Frauen waren systematisch vom öffentlichen Fasnachtstreiben ausgeschlossen oder auf untergeordnete Rollen reduziert. In den Faschingsgesellschaften um 1890 durften Frauen nicht einmal zahlende Mitglieder sein. Ihre Teilnahme an Bällen war lediglich als „männliches Beiwerk“ vorgesehen.

Auf der Bühne wurde das Frauenbild satirisch, aber herabwürdigend gepflegt: Als „niedliche kleine Dingerchen“ oder – im Falle von Ehefrauen – als „zänkische Hausdrachen“. Humor diente dabei nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Festigung gesellschaftlicher Hierarchien.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg waren Frauen von Führungsrollen ausgeschlossen: Sie konnten weder Mitglied eines Elferrats noch Teil einer Zunftleitung werden. Ihre Rolle war passiv – meist sprichwörtlich: „hübsch sein und Ruhe geben“.

Zwischen Spott und Systemkritik: Fasnacht als Spiegel der Gesellschaft

Die Fasnacht war stets auch ein Ort des politischen Humors – jedoch bis zum Ersten Weltkrieg vor allem obrigkeitstreu, konservativ und häufig frauenfeindlich. Minderheiten, Ausländer oder oppositionelle Bewegungen wurden verspottet. Kritik wurde in eine Form gebracht, die bestehende Machtverhältnisse bestätigte – nicht hinterfragte.

Der Wandel: Demokratisierung und neue Rollenbilder

Erst im Zuge der demokratischen Reformen nach 1918, insbesondere mit dem Frauenwahlrecht, begann sich auch die Fasnacht langsam zu verändern. Frauen erhielten nicht nur gesetzlich mehr Rechte, sondern traten allmählich als gleichberechtigte Akteurinnen in Erscheinung – zunächst in symbolischer, später auch in organisatorischer Funktion.

Frauen wurden Mitglieder in Vereinen, übernahmen Führungsämter und gründeten eigene Narrenzünfte. Sie waren nun nicht länger Beiwerk, sondern aktive Gestalterinnen der Fasnacht.

Die Fasnacht ist nicht nur ein Ort närrischer Tradition, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Strukturen. Die Ausstellung im Rosgartenmuseum bietet nicht nur eine historische Perspektive auf das Brauchtum, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, kritisch über soziale Ungleichheiten und insbesondere die Rolle der Frau in der Fasnacht nachzudenken.

Ein Blick hinter die Maske lohnt sich – damals wie heute.

Maskeraden. Als die Fasnacht noch Fasching hieß

Kunst kennt keine Grenzen – Eindrücke von der Kunstgrenze Konstanz-Kreuzlingen

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Die Skulptur "Magier" von Johannes Dörflinger befindet sich am Ufer des Bodensees. Die rote Metallfigur, die eine Leiterstruktur zeigt, hebt sich stark vom Blau des Wassers und des Himmels ab.

Die Skulptur „Magier“ von Johannes Dörflinger am Ufer des Bodensees. Foto: Linn Petrat

Den meisten Konstanzer und Kreuzlinger Bürger*innen dürfte sie beim Übertreten auf dem Sonntagsspaziergang kaum mehr auffallen: Die Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz, die zwischen dem Konstanzer Sea-Life und dem Kreuzlinger Seeburgpark verläuft. Anders als an vielen Grenzübertritten muss man hier keinen Zoll durchqueren.

Doch wer bei seinem Spaziergang einmal den Blick vom glänzenden Wasser des Bodensees heben kann, der bemerkt schnell, dass die Grenze zwischen den beiden ineinander überlaufenden Städten doch markiert wird. Ganze 22 Edelstahlskulpturen verlaufen auf 300 Metern über das Areal Klein Venedig bis in den Bodensee hinein. Die jeweils acht Meter großen Skulpturen wurden von dem in Konstanz geborenem Künstler Johannes Dörflinger erschaffen und säumen seit dem Jahr 2007 das Grenzareal. Sie befinden sich sowohl direkt auf der Grenzlinie, aber sind auch in gleicher Anzahl auf deutscher und Schweizer Seite positioniert und lösen so eine Trennung der zwei Länder auf – eine subtile und doch unübersehbare Öffnung der Grenze, die die beiden Städte miteinander verbindet.

Was hat sich an dieser Stelle vor der Kunstgrenze befunden? Lange Zeit war eine offene Grenze zwischen den zwei Städten gang und gäbe – bis in der Zeit des Regimes der Nationalsozialisten 1939 ein Grenzzaun errichtet wurde, um Grenzübergänge von Flüchtenden vor dem Regime in die Schweiz zu verhindern. Gab es zu dieser Zeit das Areal Klein Venedig zwar noch nicht, wurde die Errichtung einer Grenze dort im Jahr 1973 nachgeholt. Erst seit dem Jahr 2004 setzten sich die Konstanzer und Kreuzlinger Stadtoberhäupter Horst Frank und Josef Bieri für den Abriss des Grenzzaunes ein – 2006 wurde der Maschendrahtzaun von Frank und Bieri gemeinsam durchtrennt. Auf die Bedingung der Zollbehörden, dass die Landesgrenze markiert bleiben solle, wird reagiert: Die weltweit erste Kunstgrenze entsteht direkt am Bodensee. Ein symbolträchtiger Meilenstein für Konstanz und Kreuzlingen, und die Gestaltung von Grenzübergängen auf der ganzen Welt!

Ist die Grenze seither dauerhaft geöffnet? Nicht ganz, denn durch den Ausbruch der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Grenz- und Abstandsregelungen wurden im März 2020 erneut Zäune errichtet. Da viele Paare, Familien und Freunde in ergreifenden Szenen versuchten, sich durch den Zaun zu berühren, kam ein zweiter dazu, um die damals regulären Zwei-Meter-Mindestabstand geltend zu machen. Doch nach dem nur wenige Monate andauerndem Intermezzo – im Mai 2020 wurden die Zäune wieder abgebaut – ist Dörflingers Skulpturengruppe wieder alleiniger Besuchermagnet an der Deutsch-Schweizer Grenze.

Das "Glücksrad" von Johannes Dörflinger steht unmittelbar neben einem Metallschild, das die Landesgrenze markiert. Foto: Linn Petrat

Das „Glücksrad“ von Johannes Dörflinger steht unmittelbar neben einem Metallschild, das die Landesgrenze markiert. Foto: Linn Petrat

Die Historie des Grenzareals direkt am Ufer des Sees ist uns nun bekannt – doch was zeigen die Skulpturen der Kunstgrenze eigentlich? Die metallisch-roten Figuren, deren Farbe je nach Lichteinfall leicht changiert, stellen die „Großen Arkana“, die Trumpfkarten des Tarots dar. Dörflinger stellt jedoch keine Illustrationen der Kartenmotive dar, er gestaltet die Figuren abstrahiert, durchlässig, dynamisch: Aus geraden und gebogenen Metallstreben entstehen Objekte, die durch Formen wie Spiralen oder Pfeile sehr bewegt wirken und in ihren Umraum hineingreifen. Sie erschaffen eine Verbindung, nicht nur zwischen Deutschland und der Schweiz, sondern auch zwischen Erde, Luft und Wasser. Manche Skulpturen treten nicht nur mit ihrem Umfeld, sondern auch untereinander in einen Dialog: So zeigen Sonne und Mond ein ähnliches Motiv, welches aber in unterschiedliche Richtungen hin geöffnet ist. Sie bilden eine harmonische Einheit und werden zu einem figurativen Kreislauf. Die Herrscherin und der Herrscher zeigen zwei Halbkreise, die einander zugewandt sind, und den Betrachter*innen somit ein Tor zum Bodensee bilden: einem Gewässer, das an drei Länder grenzt. Während im Untersee eine Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz festgelegt ist, gibt es diese im Obersee nicht – ein grenzenloser Raum. So ist es passend, dass der Magier im Bodensee platziert ist. Seine Form erzeugt durch die entgegengesetzten Bewegungen Spannung, und hält sich doch selbst die Waage.

Die Titel der Skulpturen, die den Kartenbezeichnungen entsprechen, sind in den vier Sprachen deutsch, englisch, italienisch und französisch in den Sockel eingraviert. Sie verweisen auf die Ländersprachen Deutschlands und der Schweiz und auch international darüber hinaus – und lösen damit einmal mehr Grenzen als auch (Sprach-)Barrieren auf.

Gerade in einer Zeit, in der ein Diskurs um Ländergrenzen tagtäglich geworden ist, erhält die Kunstgrenze eine neue Relevanz: Die Kunstgrenze ist eine Erinnerung an unsere Freiheit, Grenzen überschreiten zu können, ohne dabei mahnend auf ihre Geschichte zu verweisen. Sie löst die Grenze auch nicht auf, sondern macht sie zu einem weiten Raum. Einem Raum, der diskutiert, geöffnet und überschritten werden darf.

Kanntest du die Geschichte und Bedeutung der Kunstgrenze schon? Oder kennst du andere Kunst an der Grenze? Erzähle uns gerne davon in den Kommentaren.

 

Die Informationen stammen aus: Johannes-Dörflinger-Stiftung (Hrsg.): Kunstgrenze. Skulptur Idee Ort, Sulgen/Zürich 2008 und Von Platen, Amelie-Claire: Kunst im Grenzbereich: Der Skulpturenpark Kunstgrenze Konstanz-Kreuzlingen. Sehen Entdecken Staunen, Konstanz 2007.

Unsere Uni – Unser Dorf

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Allgemein, Deutsch, Historische Gebäude, Konstanz entdecken, Kulturell, Kunst & Architektur

Woran denkt ihr, wenn ihr “Universität Konstanz” hört? Viele haben vermutlich als erstes bemalte Säulen, abstrakte Formen und buntes Glas vor Augen. Zusammen mit den verwinkelten Räumen, untertunnelten Gebäuden und zahlreichen Verbindungswegen ergibt sich ein Baukomplex ohnegleichen. Manch einer versteht, warum sie auf der Plattform Reddit schon mit einer fiktiven Zaubereischule gleichgestellt wurde: Selbst nach Jahren der Arbeit auf dem Campus stolpert man über unbekannte Ecken und Kunst am Bau. Wieso ist die Universität überhaupt so verwirrend konstruiert? Dafür machen wir heute eine kleine Zeitreise in die Entstehungsgeschichte der Universität – und zu den Ansätzen der zuständigen Architekten.

Die Uni wurde erst 1966 gegründet und die ersten Gebäude 1972 bezogen. Architekt Horst Linde arbeitet mit anderen Zuständigen ein hochkomplexes Konzept aus: Zum einen sollte die inhaltliche Nähe zwischen Forschungsdisziplinen verarbeitet werden, quasi als Hommage an die Interdisziplinarität; Jedes Gebäude hat mehrere Zugänge von verschiedenen Fakultäten und Stockwerken. Von der Mensa zur Naturwissenschaft? von der Naturwissenschaft zur Informatik? Von der Literaturwissenschaft zur Rechtswissenschaft? Jede Schwelle eröffnet einen neuen Raum für Verbindung. Zweitens stand die Erreichbarkeit der Versorgungsorgane im Vordergrund: Literatur, Nahrung und Arbeitsplätze sind zentral in der Unibibliothek und der Mensa erreichbar, sie sind das Herz der Uni. Drittens ist die soziale Situation an der Hochschule mitgedacht. Zwischen den Büros und Vorlesungssälen sind breite Gänge und Toiletten alle Nase lang, Sitzgruppen in ungenutzten Ecken, Teeküchen und grüne Innenhöfe laden zum Gespräch zwischen allen Teilnehmer:innen am Universitätsalltag ein. Übrigens wurde auch die Kunst am Bau in die Architektur eingewebt, anstatt nur zuletzt angebracht zu werden.

Was hat das aber mit einem Dorf zu tun? Dafür muss ein Gründungsmythos erläutert werden: Angeblich hat der ehemalige Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger in den 50er Jahren auf dem Rückweg aus seinem Italienurlaub den Gießberg von der Sonne erleuchtet gesehen und beschlossen, auf diesen Berg gehöre eine Universität. (Der Wahrheitsgehalt darf angezweifelt werden: Es gab nämlich neben dem Gießberg auch den Bettenberg als möglichen Kandidaten, von denen sich bekanntlich erster durchgesetzt hat). Die Hanglage sollte bei der Bebauung durch die Architektur nicht ausgeglichen werden, sondern ausgestellt: Hohe Gebäude stehen auf höherem Grund als niedrigere, von der zentralen Gebäudegruppe nach außen wird der Abstand zwischen den Gebäuden größer, die Ausrichtung ist nicht als striktes Raster ausgelegt. Sie bilden eine Struktur wie eine Agora: der Zentrale Innenhof zwischen A, E, G, K, gewissermaßen auch H und F, die Ringverbindungen zwischen verschiedenen Gebäudegruppen und die Hauptverkehrsadern zwischen einzelnen Gebäuden muten wie eine kleine Stadt an. Die Planer sprachen sogar selbst von Gassen und Plätzen wie in einer Altstadt, von Ecken mit entdeckbaren Dingen, die Platzierung der meistbesuchtesten Orte im Zentrum wurde von der generellen Stadtplanung abgekupfert. Im Gegensatz zu amerikanischen Campusgeländen, deren Gebäude einzeln stehen und mit viel Leerraum geschaffen wurden, sollte die Uni Konstanz als zusammenhängendes Dorf umgesetzt werden, um organisch und innovativ ein Paradebeispiel für innovative Architektur für den Menschen darzustellen.

Viele einzelne Gebäude, verbunden durch Gänge, Brücken und Höfe und sich wiederholende Architekturelemente bilden unseren geliebten Campus. Wir verlaufen uns vielleicht ab und zu einmal, landen versehentlich im falschen Gebäude oder öffnen eine Fluchttür beim Versuch, die Uni zu verlassen, aber eigentlich können wir sehr froh sein, in unserer Stadt der Wissenschaft sein zu dürfen. Der Charme unserer Uni liegt doch gerade im Mensaterassenblick über den See, in den Ecken, Teeküchen, Trampelpfaden und der labyrinthischen Struktur. Man läuft sich eben immer zweimal über den Weg – oder drei, vier, fünf…

Die Informationen stammen aus Edinger, Eva-Christina: Wissensraum, Labyrinth, symbolischer Ort. Die Universitätsbibliothek als Sinnbild der Wissenschaft, Konstanz / München 2015 und Linde, Horst: Struktur und Architektur einer Universität. Gedanken zur Planung der Universität Konstanz. In: Sund, Horst; Timmermann, Manfred (Hg.): Auf den Weg gebracht. Idee und Wirklichkeit der Gründung der Universität Konstanz, Konstanz 1979, S. 75-82.

Theater trifft Abendluft: Die Dreigroschenoper open air

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Ein lauer Sommerabend, eine leichte Brise und spürbar viel kreative Energie in der Luft. Dazu die eindrucksvolle Kulisse des Konstanzer Münsterplatzes, neugierige Gesichter und eine erwartungsvolle Stimmung. Die richtigen Voraussetzungen für einen gelungenen Theaterabend unter freiem Himmel.

Die Vorstellung dauerte insgesamt rund drei Stunden, inklusive einer 30-minütigen Pause. Die Handlung, angesiedelt in der düsteren Unterwelt Londons, dreht sich um den berüchtigten „Mackie Messer“, der sich in Polly, die Tochter des einflussreichen Bettlerkönigs Peachum, verliebt. Zu den Widerständen und Intrigen, die vor allem Pollys Vater und ihre Mutter gegen die Beziehung entfesseln, bahnt sich das Stück seinen Weg durch große Themen wie Macht, Liebe, Korruption und soziale Ungleichheit.

Visuell beeindruckte die Inszenierung durch ein konsequent durchgezogenes Kostümkonzept. Alle Darstellenden trugen identische Grundkostüme: schwarze kurze Haare, weiß geschminkte Gesichter, lange weiße Hemden mit schwarzer Krawatte. Je nach Rolle und Szene kamen zusätzliche Elemente hinzu: etwa ein Mantel, eine Polizeijacke, Mütze, Blaumann, Sonnenbrille oder Korsagen. Diese minimalistische, fast schon maskenhafte Ästhetik unterstrich den distanzierten, gesellschaftskritischen Ton des Stücks und verlieh den Figuren dennoch genügend Spielraum für Individualität.

Musikalisch wurde die Aufführung eindrucksvoll von der Bodensee Philharmonie begleitet, die auf einer separaten Bühne spielte. Ihre Musik verstärkte die Wirkung der Szenen spürbar. Besonders charmant waren die Momente, in denen die Schauspielenden die Musiker:innen in das Spiel einbezogen, ein gelungenes Mittel, um die Grenze zwischen Theater und Orchester aufzulösen.

Anders als in der Originalfassung endet die Geschichte überraschend versöhnlich: Mackie entgeht dem Galgen, es gibt ein Happy End. Ein spannender Twist, der nach dem intensiven Spannungsaufbau beinahe etwas überhastet wirkte und dem Stück nicht ganz gerecht wurde.

Die Inszenierung von Brechts Dreigroschenoper verknüpfte klassische Gesellschaftskritik mit moderner Spielfreude. Ein beeindruckender Theaterabend, kraftvoll und stimmungsvoll, der nicht nur unterhielt, sondern auch zum Nachdenken anregte.

https://www.theaterkonstanz.de/programm/Muensterplatz+Open+Air

Vier sonnige Sommer-Veranstaltungen

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1.Grenzüberschreitender 24h FlohmarktZwei Schwan-Eltern mit ihren drei Küken auf dem See. Im Hintergrund ist die Imperia zu sehen.

Von dem 28.06. bis zu dem 29.06.25 findet der jährliche große Sommer-Flohmarkt statt. Die Besonderheit: In zwei Ländern, grenzüberschreitend und 24h. Mit über 9 Kilometern und mehr als 1.000 Ständen gibt es von Live-Musik, Kunst, Kleidung, Büchern, Spielzeuge bis zu verschiedensten Leckerbissen für alle etwas. Der Flohmarkt findet am Rheinufer, an der Laube, auf dem Schottenplatz, dem Lutherplatz, dem Sankt-Stephans-Platz, über die Kreuzlinger Straße bis zur Hauptstrasse in Kreuzlingen statt. Ab 16 Uhr geht es in Kreuzlingen los und ab 17 Uhr in Konstanz.

 

2.Das Altern der Anderen

„Das Altern der Anderen“ ist ein Stück der Spitalstiftung, welches auf Alter, Pflege und Gemeinschaft aufmerksam macht. Die Aufführungen finden vom 11.07. bis zu dem 13.07.25 in der Spiegelhalle Konstanz statt. Das Ziel dieses Projektes ist es, Pflegeheime nicht als Angstthema, sondern als Orte der Würde und Lebensqualität zu präsentieren.

Weitere Infos unter: https://www.spitalstiftung-konstanz.de/aktuelles.html

 

3.Weinfest

Von dem 30.07. bis zu dem 02.08.25 findet das jährliche Weinfest auf dem Sankt-Stephans-Platz statt. Mehrere Zelte, viele verschiedene Weine, regionale Köstlichkeiten, gute Stimmung und Live-Musik sind hier Programm. Geöffnet hat es von Mittwoch bis Freitag, 16:00-01:00 Uhr und am Samstag von 13:00-01:00 Uhr.

 

4.SeenachtsfestEin buntes Feuerwerk über dem Bodensee.

Am 09.08.25 findet das jährliche Seenachtsfest statt. Ab 15 Uhr verwandelt sich die Konstanzer Uferpromenade in einen bunten Schauplatz von Kunst, Sport und Musik. Neben Wasserski-Kunst, Live Bands, DJs und Tänzer:innen gibt es ein vielfältiges Programm. Der Höhepunkt des Abends ist das Musikfeuerwerk, die Nachbarstädte Konstanz und Kreuzlingen inszenieren atemberaubende Feuerwerke und krönen diese in einem gemeinsamen Finale.

Weitere Infos unter: https://www.seenachtfest.de/

In Kreuzlingen findet vom 08.08 bis zum 10.08.25 ebenfalls ein Seenachtsfest, das Fantastical statt.

Weitere Infos unter: https://fantastical.ch

Münsterplatz Open Air Theater Konstanz

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Bevor das Open Air Theater Konstanz auf dem Münsterplatz etabliert wurde, gab es bereits vereinzelte Aufführungen unter freiem Himmel. Im Jahr 2012 fand mit „Der Glöckner von Notre Dame“ die erste Open Air Inszenierung auf dem Münsterplatz statt. Jeden Sommer von Juni bis Ende Juli, verwandelt sich der Münsterplatz zu einem lebendigen kulturellen Schauplatz. Zwischen warmer Sommerluft und der historischen Kulisse, tauchen die Besuchenden gemeinsam mit dem Theaterensemble und dieses Jahr auch mit den Musiker:innen der Bodensee Philharmonie in eine Welt voller Kreativität, Liebe zum Detail und beeindruckendem Talent ein.

Die Premiere ist am 14. Juni und die letzte Vorstellung findet am 27. Juli statt. Der Spielplan des Open Air Theaters auf dem Münsterplatz. Die Premiere findet an dem 14.06 statt und die letzte Aufführung am 27.07.25. Alle Termine beginnen um 19 Uhr. Am Sonntag den 29.06.25 findet eine Aufführung mit Audiodeskription statt.

Die diesjährige Aufführung basiert auf „Beggar’s Opera“ von John Gay und zeigt die berühmte „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann. Dieses gesellschaftskritische Theaterstück verspottet den Kapitalismus und parodiert das Bürgertum.

Die Handlung spielt in der Unterwelt Londons. Ein Verbrecher verliebt sich in die Tochter eines mächtigen Mannes. Die beiden heiraten heimlich, doch der Vater nutzt seine Verbindungen, um die Beziehung zu sabotieren und den Mann seiner Tochter loszuwerden. Es geht um Liebe, Macht, Korruption und soziale Ungerechtigkeit.

Die Oper ist ein Beispiel für das epische Theater von Bertolt Brecht. Dabei wird die Illusion des klassischen Dramas gebrochen, um gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Das Publikum wird zum kritischen Nachdenken und Hinterfragen aufgefordert.

 

Aber was unterscheidet einen Verbrecher von ehrbaren Bürger:innen?

  Die Theaterkulisse auf dem Münsterplatz, vor dem Münsterturm.

Tickets gibt es unter: https://webshop.jetticket.net

 

 

 

Vier erfrischende Frühlings-veranstaltungen

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1.    Orchideenschau auf der Insel Mainau

Vom 21.03. bis zu dem 11.05.2025 findet die jährliche Orchideenschau im Palmenhaus auf der Insel Mainau statt. Das Motto „RUNDum Vielfalt – Orchideen aus aller Welt“ deutet schon an, was dort zu erwarten ist. Mehr als 3.000 seltene und beeindruckende Orchideen ergeben ein florales farbliches Zusammenspiel von Exotik und Schönheit. Mit viel Liebe zum Detail können Besuchende einen Ausbruch aus dem stressigen Alltag erleben; Farbe und Natur einfach mal wahrnehmen und auf sich wirken lassen.

Internetquelle: https://www.mainau.de/de/veranstaltungen/orchideenschau

2.    Kreuzlinger Gartentag

Am Samstag, den 03.05.2025 findet der Kreuzlinger Gartentag auf dem Boulevard in Kreuzlingen statt. Hierbei dreht sich dieses Jahr alles um das Motto „tierisch gut!“. Neben Kulinarik, neuer Inspirationen und Kinderunterhaltung, erfahren die Besuchenden Interessantes über die Natur. Ob auf dem Balkon oder im Garten, manche Tiere machen sich diese Orte zu ihrem Lebensraum. Um dafür ein Bewusstsein zu haben und unter anderem auch tierfreundlich zu gärtnern, sind genug Expert*innen vor Ort, die wissenswerte Impulse liefern.

Internetquelle:https://www.kreuzlingen.ch/veranstaltungen/kreuzlinger-gartentag-2025

3.    Frühjahrsmesse Konstanz

Ab dem 03.05 bis zu dem 11.05.2025 verwandelt sich der Döbele Parkplatz in eine Veranstaltung für die ganze Familie. Seit ca. 170 Jahren gibt es die jährliche Konstanzer-Messe. Mit verschiedenen Attraktionen wie mehreren Fahrgeschäften, einem Autoscooter, einem Kettenkarussell und diverse Essensstände, ist für jede Altersgruppe etwas geboten. Freudiges Kreischen, laute Musik, der Duft von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln ist hier Programm.

Internetquelle: https://gebauer-vogt-veranstaltungen.de/fruehjahrsmesse-konstanz

4.     Grenzüberschreitendes Velopicknick

Am Sonntag, den 11.05.2025 findet das grenzüberschreitende Velopicknick von Konstanz und Kreuzlingen statt. Hierbei fahren Teilnehmende eine Strecke von ca. 12 Kilometer, welche sonst nicht so befahrbar ist. Die Tour startet um 10:30 auf dem Klein Venedig in Konstanz. Gemeinsam durch die beiden Städte Fahrrad fahren und eine gute Zeit haben, ist das Motto. Nach der Radtour sind alle dazu eingeladen das Programm auf dem Klein Venedig wahrzunehmen. Hierbei gibt es neben Fahrrad-Checkups, Musik und Essen, ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm.

Internetquelle: https://www.konstanz-info.com/presse/pressemitteilungen/radtour-auf-besonderen-wegen-grenzueberschreitendes-velopicknick-konstanz-d-kreuzlingen-ch

Ein selbstgemaltes Bild. Drei Orchideen stehen auf dem Gepäckträger eines blauen Fahrrads. Zwischen ihnen liegt ein kleiner Marienkäfer. Auf die Pflanzen kommen zwei neugierige Bienen zugeflogen.

Ein selbstgemaltes Bild zu den Frühlingsveranstaltungen in Konstanz.