Ausschreibung Schaufler Residency@TU Dresden 2027: Deadline 09.11.2026

Im April 2027 startet das Schaufler Lab@TU Dresden, ein gemeinsames Projekt der Technischen Universität Dresden (TUD) und der THE SCHAUFLER FOUNDATION, in die dritte Förderphase (2027–2030, vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel). Unter dem Leitthema Energiekulturen im Wandel wird untersucht, wie Energieformen und Energiewenden kulturelle Praktiken, gesellschaftliche Werte, Machtverhältnisse, Umweltbeziehungen und Zukunftsvorstellungen prägen und zugleich von diesen beeinflusst werden.

Zu April 2027 schreibt die Schaufler Residency@TU Dresden erneut eine sechsmonatige Artist-in-Residence aus. Internationale Künstler:innen oder Kollektive aus den Bereichen Medienkunst, Konzeptkunst, Performance und verwandten Feldern sind eingeladen, sich mit innovativen Projekten zu bewerben.

Das bietet die Schaufler Residency@TU Dresden 2027:

  • Stipendium von 3.000 Euro/Monat (netto) für sechs Monate (Beginn April 2027)
  • Studio auf dem Campus der TUD
  • Produktionszuschuss von bis zu 10.000 Euro
  • Einzelausstellung in der Galerie der Kustodie im Görges-Bau (Herbst 2027)
  • Vernetzung mit Wissenschaftler:innen der TUD und des Schaufler Kolleg@TU Dresden
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche

Gesucht werden engagierte internationale Künstler:innen oder Kollektive, die:

  • eine klare künstlerische Position vertreten,
  • Erfahrung in transdisziplinärer Arbeit mitbringen,
  • Interesse an wissenschaftlichen Kontexten und kollaborativer Forschung zeigen,
  • vor Ort (nach Absprache) arbeiten können und
  • sich auf Deutsch oder Englisch sehr gut verständigen.

Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel.

Bewerbungsfrist: 9. November 2026

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind in einer PDF-Datei (max. 10 MB) per E-Mail an kustodie@tu-dresden.de zu senden (Betreff: Schaufler Residency@TU Dresden_Nachname).

Die Bewerbung umfasst:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Lebenslauf (max. 2 Seiten)
  • Künstlerisches Portfolio
  • Exposé des Vorhabens (max. 10.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Projekt-, Zeit- und Kostenplan inkl. möglicher TUD-Kooperationspartner:innen 
    Bitte sehen Sie davon ab, mögliche Kooperationspartner:innen im Vorhinein zu kontaktieren.
  • 3-minütiges Vorstellungsvideo
  • Empfehlungsschreiben (max. 6 Monate alt)

Alle Infos zum Bewerbungsverfahren sowie ein Q&A finden Sie auf der Website des Schaufler Lab@TU Dresden.

Kontakt für Rückfragen zur Bewerbung:

Stipendienaus­schreibungen des Schaufler Kollegs zur 3. Förderphase „Energiekulturen im Wandel“

Im Sommersemester 2027 startet das Schaufler Lab@TU Dresden in seine dritte Förderphase (April 2027 bis September 2030) zum neuen Leitthema Energiekulturen im Wandel.

Über das Schaufler Lab@TU Dresden

Im Schaufler Lab@TU Dresden setzen sich Wissenschaftler:innen und Künstler:innen mit Wechselwirkungen zwischen den Feldern Technik, Kunst, Wissenschaft und Unternehmertum auseinander. Auch in der dritten Förderphase wird dies als Alleinstellungsmerkmal beibehalten. Der Fokus liegt dabei weiterhin auf dem Wandel von Gesellschaft und Kultur, in dem Technik eine herausragende Rolle spielt.

Leitthema Phase 3

Das Leitthema Energiekulturen im Wandel versteht Energie als ein kulturelles Phänomen, das tief in ästhetische, historische, politische, ökologische, ökonomische und sozio-technische Praktiken und Systeme eingeschrieben ist. Anknüpfend an die dynamisch wachsenden Forschungsfelder der Energy Humanities, der Science and Technology Studies sowie der Digital Humanities soll untersucht werden, wie moderne Energieregime – von Petromodernity über Nuclear Culture bis hin zu Post-Carbon Futures – nicht nur materielle Infrastrukturen, sondern auch Subjektivitäten, Machtverhältnisse, Fortschrittsnarrative, geopolitische Ordnungen, Ökologien und Wissenssysteme geprägt haben und zugleich von diesen geprägt werden. Die am Schaufler Kolleg@TU Dresden vertretenen interdisziplinären Perspektiven aus den Sozial-, Kultur-, Geistes- und Bildungswissenschaften ermöglichen es, die vielfältigen Verflechtungen von Energie, Kultur und Gesellschaft zu analysieren. Dabei stehen Fragestellungen zur Repräsentation, Kommunikation und Ästhetik von Energiewenden und Ressourcenparadigmen ebenso im Fokus wie die Kontinuitäten zwischen Ressourcen- und Informationsökonomien, die Beziehungen zwischen Energie, Arbeit, Umwelt und Konsumkultur sowie die Rolle von Kolonialismus, Geschlecht, Nationalismus, Geopolitik, Bildung und sozialer Gerechtigkeit in der Aushandlung von Energiezukünften und kollektiven Transformationsprozessen. Das Leitthema Energiekulturen im Wandel wird durch die Promovierenden im Schaufler Kolleg@TU Dresden aus geistes- und sozialwissenschaftlicher sowie aus kultur- und bildungswissenschaftlicher Perspektive transdisziplinär untersucht. Das Graduiertenkolleg ist am Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften angesiedelt.

Ausschreibungen am Schaufler Kolleg@TU Dresden

Für die dritte Förderphase werden insgesamt acht Promotionsstipendien am Schaufler Kolleg ausgeschrieben. Die Stipendien sind jeweils für den Zeitraum von 2 Jahren, mit der Option auf Verlängerung um 1,5 Jahre, zu vergeben (Gesamtförderlaufzeit: April 2027 bis September 2030). Die Stipendienhöhe beträgt 1.850,- EUR monatlich, zzgl. Sachkostenzuschuss in Höhe von 150,- EUR und ggf. Familienzuschlag in Höhe von 315,- EUR pro Kind.

Die Promotionsstipendien sind für folgende Fachdisziplinen ausgeschrieben:

Die Ausschreibungen inkl. Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten zu den jeweilig vertretenden Fachdisziplinen finden Sie hier. 

Das der Bewerbung beizufügende Online-Antragsformular finden Sie hier.

Die Bewerbungsfrist ist der 24.11.2026.

© Text: https://tu-dresden.de/gsw/schauflerlab/schaufler-kolleg/phase-3

Stipendienpro­gramm „Museumskurator*innen für Fotografie“

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung schreibt in diesem Jahr erneut das Stipendienpro­gramm „Museumskurator*innen für Fotografie“ aus. Sie lädt damit Absolvent*innen deutscher Hochschulen, vorzugsweise mit kunst- oder kulturwissenschaftlicher Ausrichtung, ein, sich an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und Berufseinstieg um eine Förderung zu bewerben.

Die Stiftung wird drei Stipendien für die Dauer von zwei Jahren vergeben. Die Stipendiat*innen werden jeweils sechs Monate in drei renommierten fotografischen Sammlungen in Deutschland und der Schweiz – der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang in Essen, der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum und dem Fotomuseum Winterthur – tätig sein. Das Stipendium wird dann mit einem halb­jährigen Aufenthalt bei einem von drei kooperierenden ausländischen Museen – dem Getty Research Institute in Los Angeles, dem Centre Pompidou in Paris und dem Victoria and Albert Museum in London – abgeschlossen.

Das Stipendium beginnt am 1. Mai 2027 und ist mit insgesamt 65.600 € dotiert. Die Förderung beinhaltet das Stipendium mit den Lebenshaltungskosten einschließlich des Auslandsaufenthalts sowie eines Zuschusses zu Reise- und Umzugskosten. Die Bewerber*innen sollten nicht älter als 35 Jahre sein. Bewerbungen können über das Online-Bewerbungsportal der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bis zum 11. Januar 2027 eingereicht werden.

Weitere Infos findest du unter: https://www.krupp-stiftung.de/stipendienprogramm-museumskuratoren-fuer-fotografie/

Leseempfehlung: Damien Hirst: neue Mythologien. Die Analyse von zwei ›totalen‹ Installationen

Dies sind die Abenteuer des Damien Hirst, der mit seiner Crew über zehn Jahre langunterwegs war, um fremde mythologische Welten zu er-
forschen …

Untersucht werden hier zwei Rauminstallatio-
nen. Es handelt es sich um große Environments,
die geheimnisvolle Geschichten erzählen. Sie
werden daraufhin befragt, welche Rolle und
Relevanz mythologische Erzählungen heute –
lange nach dem »Ende der großen Erzählun-
gen« der Moderne – noch oder wieder haben können.

In Venedig ging es dabei um den Mythos eines sagenhaften antiken Sammlers, dessen versunkene Kunstschätze mit Damien Hirsts Hilfe wiederentdeckt worden sein sollen. In New York war es die Installation einer ›Schulklasse‹, die aus enthaupteten Lämmern bestand. Sie waren – umgeben von rückwärtslaufenden Uhren – in einer Laborszenerie in Aquarien in Formaldehyd aufgebahrt. Hier wird danach gefragt, wie heute erneut über Tod, Auferweckung und Unsterblichkeit verhandelt wird.

Suchen wir nach Hirsts neuen Mythologien.


Prof. Dr. Jürgen Stöhr
ist Kunstwissenschaftler an der Universität Konstanz und forscht und publiziert zu Rezeptionsästhetik, Bildphänomenologie und Methodenfragen der Kunstgeschichte. Bei arthistoricum.net erschien u. a. schon die dreiteilige Buchreihe Das Sehbare und das Unsehbare. Abenteuer der Bildanschauung mit Analysen zu Théodore Géricault, Frank Stella, Anselm Kiefer, Caravaggio und Velázquez.

Neil Schaar studierte Literatur-Kunst-Medien an der Universität Konstanz und Kulturwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg.


Download unter:

https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1825

Informationsveranstaltung zur Bachelorarbeit im Rahmen des medienwissenschaftlichen BA -Kolloquiums (24.09.2026)

Liebe Kolleg*innen, liebe Studierende,

diesen Donnerstag, den 24.09 werde ich im Rahmen des medienwissenschaftlichen BA-Kolloquiums eine Infoveranstaltung anbieten, in der praktische Tipps und Wissenswertes zum Verfahren und den Formalitäten beim Verfassen einer BA-Arbeit in LKM vermitteln werde und das Seminarprogramm vorstelle.

Die Veranstaltung findet online über zoom von 10:00-12:00 Uhr statt unter folgendem Link:
https://uni-konstanz-de.zoom.us/j/66317630173?pwd=FoGrzgazTlKxHMSkwxzwqbGpmxm28N.1

Meeting-ID: 621 1807 1566
Kenncode: 871295

Ich möchte das Angebot gerne für alle Interessierten öffnen, daher gebt die Info gerne weiter. Wer möchte, kann sich auch nach der Veranstaltung noch für das Seminar anmelden.

Vielen Dank
Judith Willkomm

„Die Schneewittchenmorde“ – Seminar WiSe 2026/27

Ihr wolltet schon immer wissen, was zur Hölle eigentlich da passiert ist, seinerzeit, bei den sieben Zwergen hinterden sieben Bergen mit Schneewittchen? Waren das eigentlich Zwerge? Oder hat das nur irgendwer behauptet? Waren das nicht sieben Kerle? Nein – Räuber! Ach was! Monster, sage ich, Monster! 

So oder so ähnlich könnte es sich abgespielt haben. Schneewittchen ist einer der weltweit verbreitetsten Märchenstoffe. Aber wie verbreiten sich Märchen? Wie wandern Geschichten? Wie verändern sie sich? Die Menschheit ist ein Dorf und Geschichten sind Klatsch, Tratsch und Gerüchte. Dieser meintjenes und jene dieses verstanden zu haben und manchmal werden Geschichten auch bewusst verändert, verfälscht, ausgeschmückt.

Im Seminar „Die Schneewittchenmorde“ sind noch Plätze frei – wir gehen das Thema mit selbstgebauten Klappmaulfiguren an und werden diese auch zu unseren Sprachrohren und personae machen, also praktisch einüben, was wir theoretisch analysieren.

 

Kontakt:
albert.kuemmel-schnur@uni-konstanz.de

Minijobber, Werkstudent oder Praktikant (m/w/d) gesucht

Das Auktionshaus am See befindet sich in der Oberen Laube 46 im Stadtteil Paradies in Konstanz. Wir
sind spezialisiert auf Komplettlösungen bei Nachlässen, Auflösungen und Insolvenzen sowie ganzen Sammlungen. Gerne nehmen wir auch Einzelstücke in unsere Auktionen auf.

Unsere Mitarbeiter haben über viele Jahre hinweg Erfahrungen im internationalen Auktionshandel
gesammelt. Dabei stehen wir für absolute Seriosität, Diskretion, Zuverlässigkeit und Kompetenz.

Um unser Team zu verstärken suchen wir aktuell Unterstützung auf Minijob-Basis, als Werkstudent oder im Rahmen eines Praktikums.

Die Aufgabenbereiche umfassen insbesondere:
• Fotografie der Kunstobjekte, Fotobearbeitung
• Unterstützung in der Katalogerstellung
• Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung internationaler Kunst- und Antiquitätenauktionen

Bewerbungen per WhatsApp oder E-Mail:
0152 262 877 19
c.preiss@auktionshausamsee.de

Laboratorien des „neuen Menschen“ im WS 26/27 (Hauptseminar & Exkursion)

Wie wurde der moderne Körper in der Weimarer Republik sichtbar, lesbar und gestaltbar gemacht? Und welche Rolle spielten dabei Film, Ausstellung, Architektur, Schaubild, Lehrmedien und urbane Räume?

Im Hauptseminar „Der ‚neue Mensch‘: Körperpolitik, Medien und Gesellschaft in der Weimarer Moderne“ untersuchen wir die Weimarer Republik als Laboratorium moderner Medien-, Körper- und Gesellschaftsentwürfe. Im Zentrum stehen Fragen nach Körperwissen, Geschlecht, Gesundheit, Sexualität, Arbeit, Wohnen, Masse und sozialer Ordnung.

Ergänzend dazu führt die Exkursion „Laboratorien des ‚neuen Menschen‘: Zwischen Hygiene-Museum und Gartenstadt“ vom 10.–14. Januar 2027 nach Dresden. Mit dem Deutschen Hygiene-Museum und der Gartenstadt Hellerau besuchen wir zwei zentrale Orte, an denen Vorstellungen vom „neuen Menschen“ medial inszeniert, räumlich entworfen und gesellschaftlich verhandelt wurden.

Seminar und Exkursion sind thematisch und methodisch miteinander verbunden, können aber auch unabhängig voneinander belegt werden.

Bei Interesse an der Teilnahme an der Exkursion bitte frühzeitig melden bei:
beate.ochsner@uni-konstanz.de