Podcasttipp | „Clowns, Corona und ‚C’ultur“ mit Kim

Heyho und willkommen zu „Clowns, Corona und ‚C’ultur“, dem Cultcast, bei dem euch die Themen Literatur, Medien und Kunst den Spiegel vorhalten, vor den Kopf stoßen oder einfach zum Lachen bringen. Ich bin Kim, die Stimme in eurem Ohr und ich möchte euch die Bereiche meines Studiengangs Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft an der Uni Konstanz näherbringen und auf unsere derzeitige Situation beziehen. In Form von Analysen, Gedankengängen und themenorientierten Fragestellungen spreche ich mit einem Interview-Gast, oder direkt zu euch, über ausgewählte Überlegungen wie z.B. „Was fehlt, wenn Kultur fehlt?“ oder „Abstand zur Nähe, Nähe zur Distanz“. In meiner ersten Folge spreche ich nach einer kurzen Einführung in den Science-Fiction Thriller ‚The Philosophers – Wer überlebt?‘ aus dem Jahr 2013 über die Frage nach dem Überleben oder/und dem Leben während einer Weltkrise. Welche Rolle spielt hier die Kultur und kann man von systemrelevanter Kultur sprechen? In einem Gespräch mit Johannes Weimert spinnen wir unser eigenes Gedankenexperiment zu dieser Fragestellung im Bezug zur derzeitigen Lage weiter. Auch Churchill und Delfine spielen dabei eine Rolle – kannst du dir nicht vorstellen? Dann höre dir die erste Folge an. Eure Stimme im Ohr, Kim.

Direkt zum Podcast geht es hier entlang.

Call for entries | #recathome REC-Filmfestival Berlin

Um die Zeit, in der wir alle zuhause bleiben müssen, besser rum zu kriegen, gibt es dieses Jahr einen Sonderwettbewerb beim REC-Filmfestival Berlin: #recathome! Bis zum 15.05.2020 um 23.59 Uhr könnt ihr einen Film zum Thema „stay at home“ einreichen und einen silbernen oder goldenen #recathome-Clip mit einer Überraschung gewinnen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, allerdings darf euer Film nur maximal 90 Sekunden lang sein. Alle Infos und Teilnahmebedingungen erhaltet ihr hier: www.rec-filmfestival.de/rec/recathome

Proseminar im SoSe 2020 | „Medien-Tiere. Zur Verknüpfung von Medienwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Tier-Studien“

Medien-Tiere. Zur Verknüpfung von Medienwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Tier-Studien

Aktuell kreisen Diskussionen vielfach um kontroverse Themen wie Klimakrise, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Zunehmend werden dabei auch die sich annähernden Lebensräume von Menschen und Tieren problematisch, resultieren daraus doch globale Pandemien, die sich radikal auf das gegenwärtige Leben auswirken. Relationen zwischen Tieren, Menschen und Medien sind insofern konstitutiv für unsere Gegenwart. Sie sind zugleich als Effekte (post-)industrieller Gesellschaften und ihrer ubiquitären Medien-Umwelten zu beleuchten.

Dem skizzierten Problemkomplex widmet sich diese Lehrveranstaltung. Es werden besonders die Relationen von Menschen, Tieren und Technologien in den Blick genommen. Die damit verbundenen Konzepte sowie Begriffe sollen kritisch befragt werden. Anhand einschlägiger Texte werden theoretische Ansätze aus der Medienkulturwissenschaft, der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) sowie der kulturwissenschaftlichen Tier-Studien diskutiert.
Schwerpunkte der Veranstaltung liegen u.a. auf medien-technologischen Konfigurationen in der Tierhaltung, der Arbeit von Insekten im Bereich von Monokulturen, sozio-techn(olog)ischen Arrangements des Artenschutzes, Critter Cam und Companion Species (Haraway), GPS-Technologien (MPG-Projekt Icarus), Tiere in Assistenz-Kontexten (Behinderung, Diabetes) sowie Epidemien, die auf Menschen und Tiere gleichermaßen Effekte zeitigen (MKS u.a.).

Das Seminar wird als Online-Veranstaltung konzipiert und über verfügbare digitale Medien realisiert.
Schriftlicher Leistungsnachweis: Verteilt über das Semester erstellen die Teilnehmer*innen mehrere Zusammenfassungen von Seminar-Texten. Der Gesamt-Umfang entspricht dabei einer Hausarbeit bei Pro-Seminaren. Richtlinien zur Gestaltung der Texte werden bei Semesterbeginn bekannt gegeben.

Hier geht’s zum Ilias-Kurs.

Praktikaausschreibung | Google News Initiative Fellowship

Die Bewerbungsphase für die Google News Initiative Fellowships in Zusammenarbeit mit dem European Jornalism Centre ist gestartet! Es handelt sich dabei um vergütete Sommerpraktika für Studierende in den Bereichen Journalismus, IT und Design. Im deutschen Sprachraum sind 12 Redaktionen beteiligt.

Hard facts:

  • 8 Wochen Erfahrung in einer Redaktion sammeln
  • bezahltes Praktikum
  • eintägiges Bootcamp in Brüssel
  • Betreuung durch erfahrene Mentoren

Auf der Website findet ihr weitere Informationen zur Bewerbung.

Deadline ist der 30. März 2020.

Call for Papers | 44th International Wolfenbüttel Summer Course

Vom 3. bis 14. August 2020 findet in der Herzog August Bibliothek der 44. internationale Sommerkurs Wolfenbüttel unter dem Titel Early Modern Visual Data: Organizing Knowledge in Printed Books statt. Der Sommerkurs richtet sich an fortgeschrittene Master- und Promotionsstudent*innen, Kurssprache ist Englisch. Neben der Vorstellung des eigenen Themas können die Teilnehmer*innen Workshops bei führenden Wissenschaftler*innen des Fachs, zu denen auch unser Prof. Felfe gehört, besuchen. Weitere Informationen zu Inhalten und Verfahren gibt es in der Ausschreibung. Bewerbungsfrist ist am 15. März 2020.

Einladung | „Nachtschicht #21“ im Kunstmuseum St. Gallen, 20. März 2020

Das Kunstmuseum St. Gallen und der Kunstverein St. Gallen laden zur 21. Nachtschicht am Freitag, den 20. März 2020, von 18.30 Uhr bis 1 Uhr ein!

Neben einem Videoscreening und Kurzführungen durch die Ausstellungen „Surrogates“ und „Metamorphosis Overdrive“ findet auch eine Silent Disco statt, bei der man selbst entscheiden kann, zu welcher Musik man abtanzen möchte.

Eintritt inklusive Getränk für 12 CHF. Weitere Infos zur Nachtschicht und das Programm gibt es zum Nachlesen hier in der Pressemitteilung.

Einladung | Symposium „Paradoxien des Fortschritts“, 5. – 7. März 2020

Vom 5. bis zum 7. März 2020 findet an der Akademie Schloss Solitude das Symposium „Paradoxien des Fortschritts – Globale Durchlässigkeiten und Wandlungen avantgardistischer Ideen und Praktiken“ in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen statt.

Avantgarden gelten als Bewegungen, die darauf abzielen, eine umfassende Transformation im künstlerischen, ökonomischen wie politischen Terrain herzustellen. Sie stehen in all ihren Ausprägungen für eine meist radikale Abkehr von der Vergangenheit und ihren Normierungen. Ihr Blick gilt dem Fortschritt und der Neuaushandlung dessen, was eine emanzipierte wie zeitgemäße Kunst und Gesellschaft ausmachen und darstellen soll. Aber welche Stimmen initiieren und führen diesen Fortschrittsgedanken an? Wer soll von dieser Botschaft angesprochen werden? Und wie sind die oftmals in elitären Zirkeln erdachten Zukunftsszenarien überhaupt greifbar, transparent und verstehbar?

Das Symposium „Paradoxien des Fortschritts“, das von einer Gruppe von Nachwuchswissenschaftler*innen entwickelt wurde, wirft die Frage auf, inwieweit der Anspruch, die Gesellschaft durch Kunst fortschrittlich zu verändern, uns heute noch bestimmt und in welchem Verhältnis die globale Kunst hierzu steht. Ausgehend von einer wissenschaftlichen Analyse historischer globaler Avantgarden soll hierfür eine Brücke geschlagen werden in die zeitgenössische transdisziplinäre Kunstpraxis. Mithilfe des Begriffs der Durchlässigkeit wird der Versuch unternommen, die inhärenten Paradoxien des Fortschrittgedankens auf den Prüfstand zu stellen: Wie offen zeigen sich Institutionen und Ansätze des Fortschrittdenkens? Wie werden Grenzen, wie die zwischen Kunst und Leben, neu vermittelt? Welche Medien kommen hierbei zum Einsatz und für welche Gruppen sind diese zugänglich? Lassen sich Trennungen zwischen sozialen Kategorien wie Klasse, ethnischen Gruppierungen und Gender reflektieren oder gar auflösen?

Weitere Informationen gibt es auf Paradoxien des Fortschritts – Globale Durchlässigkeiten und Wandlungen avantgardistischer Ideen und Praktikenund auf Facebook.

Eine Veranstaltung der Akademie Schloss Solitude im Rahmen des Programms art, science & business in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen. Gefördert durch Mittel der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen. In englischer und arabischer Sprache. Eintritt frei.
Tagespauschale für Verpflegung inkl. Mittagessen, Abendessen, Kaffee und Getränke: 20 Euro/10 Euro für Studierende.
 
Um Anmeldung bis zum 27. Februar wird gebeten, Details siehe Flyer.

 

Stellenausschreibung | LKJ sucht Medienreferent*innen auf Honorarbasis

Ab sofort sucht die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg Medienreferent*innen auf Honorarbasis für die Medienprojekte „Animation Code“ und „MakerBox“.

Für „Animation Code“ werden Referent*innen mit Erfahrungen und sehr guten Kenntnissen im Bereich Programmierung, Informatik, Spielentwicklung oder ähnlichem gesucht; Erfahrungen in der Arbeit mit Scratch sind von Vorteil.

Für „Makerbox“ sollten Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik (Grundlagen), Making, Erfahrung im Löten/Entlöten, Ideenreichtum, Freude am Erfinden und Tüfteln mitgebracht werden.

Weitere Informationen zu den Projekten und Anforderungen gibt es in der Stellenausschreibung.

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) ist der Dachverband der kulturellen Jugendbildung in Baden-Württemberg. Sie vertritt die Interessen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und führt selbst zahlreiche Projekte und Modellvorhaben durch. Ein großer Teil hiervon sind die Medienprojekte. Bei diesen steht die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.