Future Music Camp am 28./29. Mai 2011

Von Alina Wichmann (LKM-Jahrgang 2005) kommt folgender Veranstaltungshinweis:

Fühlt euch herzlich eingeladen zum „Future Music Camp“! Das „Future Music Camp“ ist eine „interaktive Konferenz zur Zukunft der digitalen Musik- und Entertainmentwirtschaft. Eine Mischung aus Barcamp und klassischer Konferenz. Hier treffen sich Vertreter der Unterhaltungswirtschaft, Nachwuchskräfte, Forscher und IT- Experten“. Das Ganze ist kostenlos und richtet sich an alle StudentInnen/AbsolventInnen, die sich für diesen Bereich interessieren. Es kommen spannende Gäste, wie beispielsweise Conrad Fritzsch von www.tape.tv.
Mehr Informationen findet ihr hier.

Ausgesprochen Wissenschaft mit Isabell Otto

Am 10. Mai um 20 Uhr wird Dr. Isabell Otto, Juniorprofessorin für Medienwissenschaft, im Voglhaus in Konstanz der Frage nach der Emergenz „neuer “ Medien nachgehen – ein Thema, das einige von euch aus dem letztjährigen Seminar bei Fr. Otto kennen. Erscheinet zahlreich und bringt Freunde mit, auch und gerade jene, die keine MedienwissenschaftlerInnen sind!

Gespenster. Eine Hantologie der Medien

Hallo Mitmenschen,

Ich darf nun einmal in meinem ersten Post als Person und aus Sicht der Institution sprechen: Das Hauptseminar „Gespenster. Eine Hantologie der Medien“ von Michael Lommel hatte heute leider nur einen Studenten (also mich) zu verzeichnen, was zwar ein schöner Betreuungsschlüssel wäre, aber doch einseitige Seminargespräche mit sich führt. Daher mache ich nun aus persönlicher Begeisterung hier Werbung.

Das Seminar ist geblockt und wird noch drei Termine einnehmen, jeweils Donnerstag (12.05, 09.06 und 30.06) von 9-12 und von 13-16. Thematisch ist alles dabei von Theorie (Derrida – Marx Gespenster, Fotografie und Seh-Dispositive), über Literatur (Kafka, Don de Lillo) bis hin zum Film (Solaris, Becketts Fernsehspiele usw.). Klingt wirklich interessant und ist vielseitig ohne beliebig zu werden (was ja irgendwie das Kunststück in der post-moderne darstellt).

Kommt vorbei!

Mehr Informationen hier:

Lsf link: https://lsf.uni-konstanz.de/qisserver/servlet/de.his.servlet.RequestDispatcherServlet?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=29085&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

LKM-Fundstück der Woche III

Dieser Post könnte auch unter der Kategorie „Berufsperspektiven“ stehen: Für Motoröl statt Gehirnschmalz! Für 200 Pferdestärken unter der Haube statt 200 Fußnoten unter 10 Seiten Text! Für scharfe Kurven statt Gauß’sche Kurven!

„Come to where the power is! “ Ein neuer Leitspruch für die nächste Auflage der LKM-Postkarten? LKM Tuning Center

Campus TV geht wieder los!

Wer Dienstags gegen abend (18.00 Uhr, H306, ab 19.04.11) noch nichts zu tun hat und etwas über Kameras, Schneiden, Filmen und noch viel mehr lernen mag, der kann auch dieses Semester wieder bei Campus TV mitmachen.

Verdienen kann man sich drei ECTS-Punkte pro Beitrag – maximal neun. Dazu ist kein besonderes Know-How gefordert, lediglich ein wenig Leidenschaft für die bewegten Bilder.

Außerdem sei auf die Website verwiesen, die jetzt wieder mit hunderten von Clips glänzt, die euch einen Einblick in das Gesamtwerk aus zehn Jahren Campus TV verschaffen. Außerdem kann man sich jetzt praktischerweise mit dem eigenen Facebook-Account einloggen und like-n was das Zeug hält.

Es gibt noch ERASMUS-Restplätze!

Auf der Homepage des Fachbereichs http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/LitWiss/fb/Erasmus/ lassen sich ab heute die Restplätze des ERASMUS-Programms für das kommende Studienjahr 2011/2012 finden. Bewerbungen sind ab sofort möglich: Das Bewerbungsformular findest du ebenfalls auf der Homepage unter folgendem Link: http://ling.uni-konstanz.de/pages/home/erasmus/erasmus/index.php?cont=bewerbung

Für weitere Fragen lohnt es sich, zu Iris Bräuning oder Melanie Hochstätter in die Sprechstunde zu kommen!

LKM-Fundstück der Woche II

Ever wondered  ??

Warum gibt es eigentlich LKM nur in Konstanz, mag man sich fragen. Doch jetzt die Enthüllung: dem ist nicht so. LKM an der TU Berlin: Lehrstuhl für Kontinuumsmechanik und Materialtheorie.

Also nicht verirren und wenn das mit den Geisteswissenschaften nicht so gut ankommt, kann man sich immer noch als Student des Instituts für Mechanik ausgeben. Vielleicht muss man sich dann nicht den Vorwurf der brotlosen Kunst anhören??

Noch Seminarplätze frei für „Episodisches Erzählen“ und „Gespenster“ bei PD. Dr. Michael Lommel

Als Vertretung für unsere neue Professur „Filmkulturen und Medienästhetik“ konnten wir, neben dem bereits im letzten Semester bei uns erfolgreich tätigen PD Dr. Marcus Hahn, PD Dr. Michael Lommel gewinnen.

Michael Lommel wird folgende Veranstaltungen halten:

Episodisches Erzählen – Literatur und Film (Proseminar)

Episodenfilme sind beinahe so alt wie die Filmgeschichte, erfahren jedoch um die Jahrtausendwende (1990-2010) einen regerechten Boom, der inzwischen auch zu neuen Schreibexperimenten der erzählenden Literatur geführt hat. So liest man seit kurzem immer häufiger die Genrebezeichnung „Episodenroman“. In dem Proseminar geht es um die Analyse und den intermedialen Vergleich episodischer Erzählformen in Literatur und Film, z.B. Daniel Kehlmanns „Ruhm – ein Roman in neun Geschichten“, Yōko Ogawas „Das Ende des Bengalischen Tigers – Roman in elf Geschichten“, Raymond Carvers/Robert Altmans „Short Cuts“, Luis Buñuels „Le fantôme de la liberté“, Jim Jarmuschs „Mystery Train“ etc. Aktuelle kultur-, literatur- und filmwissenschaftliche Texte zur episodischen, vernetzenden und seriellen Erzählweise liefern uns das theoretische Rüstzeug.

Do. 14.4.: 10:00 bis 16:00 Y – Y 310
Mi. 11.5.: 08:00 bis 16:00 Y – Y 311
Mi. 8.6.:   08:00 bis 16:00 G – G 201
Mi. 29.6.  08:00 bis 16:00 G – G 201
Fr. 1.7.:    10:00 bis 14:00 D – D 522

Gespenster. Eine Hantologie der Medien (Hauptseminar)

Der Begriff Hantologie stammt von Jacques Derrida und meint etwa „die Wissenschaft vom Gespenstischen“. Derridas Gespensterbuch („Marx’ Gespenster“) bildet zusammen mit Texten von Friedrich Kittler, Roland Barthes u.a. die theoretische und methodische Basis für das Seminar. Dann folgt ein Parcours durch die Gespenster-Medien Schrift, Fotografie, Film und Fernsehen. Sinn- und augenfällig wird das Gespenstische der Medien, wenn die Fantome, Wiedergänger und Untoten selbst auf den Plan treten und dadurch das Medium auf der Formseite (wieder) einschreiben, so in Kafkas Briefen, Wienes „Caligari“, Resnais’ „L’année dernière in Marienbad“, Amenábars „The Others“ oder Becketts Radio- und Fernsehspielen. Während in der wissenschaftlich durchrationalisierten Lebenswelt kaum mehr jemand dem Gespensterglauben verfällt, sind die spukhaften Erscheinungen längst in virtuelle Medienräume ausgewandert. Ob sie uns (noch) das Gruseln lehren – diese Frage werden wir im Seminar diskutieren.

Seminartermine:
Fr. 15.4.:  10:00 bis 16:00 F – F 429
Do. 12.5.: 08:00 bis 16:00 Y – Y 310
Fr. 13.5.  10:00 bis 14:00 H – H 307
Do. 9.6.   08:00 bis 16:00 G – G 300
Fr. 10.6.: 10:00 bis 14:00 G – G 300
Do. 30.6.: 08:00 bis 16:00 G – G 300

Da die Seminartermine aus Raumvergabegründen etwas „bunt“ sind, wird in der ersten Sitzung der Seminare auch noch über mögliche Verschiebungen diskutiert. Anmeldung wird erbeten unter http://www.litwiss.uni-konstanz.de/fachgruppen/medienwissenschaft/lehre/anmeldeformular/