Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst im Frühjahr 2012 wird wie bereits für die erste Ausgabe ein Artikelwettbewerb ausgeschrieben. Studierende der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen sowie Graduierte, deren Hochschulabschluss bei Einsendeschluss maximal ein Jahr zurückliegt, sind eingeladen, Beiträge einzureichen.
In den beiden Kategorien wissenschaftliche Aufsätze und Kunstkritik können die Themen frei gewählt werden. Wissenschaftliche Aufsätze sollen eine eigene Fragestellung sprachlich niveauvoll unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards behandeln und eine Länge von 5000 Wörtern (inkl. Fußnoten) nicht überschreiten. Die Kunstkritiken sollen ein kritisches Urteil des Autors beinhalten, sich einer verständlichen Sprache bedienen und maximal 2500 Wörter umfassen. Rezensiert werden soll eine Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst im deutschsprachigen Raum.
Preise
Die erste Ausgabe von artefakt erschien als Printpublikation, danach wurde aus artefakt ein E-Journal. Um mit diesem Artikelwettbewerb an die Anfänge der Zeitschrift anknüpfen zu können, wird der wissenschaftliche Aufsatz des Preisträgers in der Zeitschrift für Kunstgeschichtepubliziert. Die Aufsätze der Zweit‑ und Drittplatzierten werden in artefakt veröffentlicht. Die drei Erstplatzierungen sind überdies mit einem Geldpreis verbunden.
1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro
Der Gewinner in der Kategorie Kunstkritik erhält die Möglichkeit, an zwei Tagen die Kunstredakteurin Swantje Karich in ihrem Alltag im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu begleiten. Zudem wird die Kunstkritik des Gewinners in artefakt publiziert. Die drei Erstplatzierungen sind ebenfalls mit einem Geldpreis verbunden.
1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro
Alle weiteren Informationen zur Teilnahme, der Jury etc. findet ihr hier.

Vor 100 Jahren, am 16. November 1911, bebte um 22:30 Uhr in Konstanz die Erde. Eines der größten Erdbeben in der deutschen Geschichte mit Epizentrum in Albstadt führte im fast 90 km entfernten Konstanz dazu, dass die Spitze des Münsters abbrach und der Statuenschmuck des historistischen Reichspostgebäudes herunterfiel: insgesamt 8 allegorische Figuren, darunter 2 beinahe 5 m hohe Allegorien der Geschwindigkeit. Wir nehmen dieses Ereignis im Kontext der Telefonausstellung „Fernbeziehung“ im ehemaligen Reichspostgebäude, der heutigen Hauptstelle der Sparkasse Bodensee an der Marktstätte, zum Anlass, die Ausstellung am 16.11. von 18-22 Uhr zu öffnen und mit Vorträgen und Theater an das Erdbeben und die Zerstörungen am Reichspostgebäude zu erinnern.