Ausstellung: Hybrid Layers | ZKM

2017-hybrid-layers-bannerEröffnung: Fr, 02.06.2017 19:00, ZKM_Foyer

Beschreibung

Die Ausstellung »Hybrid Layers« präsentiert Arbeiten einer Generation von KünstlerInnen, die sich mit der wachsenden Präsenz der digitalen Sphäre und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzt.

Sie zeigt neue Perspektiven auf digitale Technologien, das Internet und die sozialen Netzwerke und untersucht sowohl die virtuellen als auch die physischen Erscheinungsformen einer künstlerischen Praxis, die grundlegend vom Digitalen geprägt ist.

Digitale, durch Algorithmen gesteuerte Bildgebungs- und Kommunikationssysteme haben heute sämtliche Aspekte unserer Welt medial transformiert. Aktuelle Forschungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) lassen bereits erahnen, welche fundamentalen Veränderungen der technologische Fortschritt auch in Zukunft für unser Leben bereit hält. Mit ihren Installationen, Videos, Performances und Skulpturen reagieren die involvierten KünstlerInnen auf diese hybride Durchdringung des Realen mit dem Digitalen und hinterfragen, wie dieser Zustand unsere global vernetzte Welt beeinflusst.

Zur Ausstellungseröffnung am 2. Juni um 19.00 Uhr im ZKM_Foyer laden wir Sie herzlich ein!

Als Opening Act im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird Enrico Boccioletti um 21.30 Uhr »DJ 432 Hz« performen.

 

Zur Eröffnung sprechen:

  • Wolfram Jäger, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe
  • Peter Weibel, Künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand Vorstand des ZKM | Karlsruhe
  • Philipp Ziegler, Kurator
  • Giulia Bini, Kuratorin
  • Sabiha Keyif, Kuratorin

http://zkm.de/event/2017/06/eroeffnung-hybrid-layers

Wilhelm Tell | Theater Konstanz | ab 23.6.2017


23.06.2017 | Freilichtbühne

Wilhelm Tell

Friedrich Schiller

Schweiz 1307: Landvogt Gessler regiert mit eiserner Faust. Drakonische Strafen gegenüber der Bevölkerung, Zwangsarbeit und sexuelle Übergriffe von Seiten der Obrigkeit sind an der Tagesordnung. Der Bau einer habsburgischen Zwingburg kündigt drohend die Beendigung der alten Reichsfreiheit der Schweizer Kantone an. Die Bürger sollen dem auf einem Marktplatz aufgestellten Hut des Landvogts dieselbe Ehrerbietung erbringen wie seinem Besitzer. Widerstand in der Bevölkerung beginnt sich zu regen: Bei einer geheimen nächtlichen Versammlung auf dem Rütli gründen die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden eine Eidgenossenschaft und schwören heilig die Vertreibung der Habsburger Tyrannen. Einzig Wilhelm Tell aus Uri schließt sich dem politischen Kampf nicht an. Er möchte Frieden und Ruhe für sich und seine Familie. Doch als Tell von Gessler gezwungen wird, den Pfeil gegen sein eigenes Kind zu richten, erkennt er, dass ein richtiges Leben im falschen keine Lösung ist.
Das Theater Konstanz bespielt im Sommer erneut den Münsterplatz. Diese Spielzeit wird der Schweizer Nationalmythos um Wilhelm Tell und den Rütlischwur als große Freilichtinszenierung in Szene gesetzt. Friedrich Schillers letztes Drama wird die Frage nach dem Widerstandsrecht und der Selbstbestimmung der Bevölkerung im Herzen der Stadt aufwerfen.

Die Oberspielleiterin des Theater Konstanz, Johanna Wehner inszeniert Wilhelm Tell als großes Freiluftspektakel auf dem Münsterplatz.

 

http://www.theaterkonstanz.de/tkn/veranstaltung/07954/index.html

Weitere Highlights im JUNI

Ab 02.06. |PREMIERE |DEMANDEZ AU PRESIDENT | WERKSTATT
Ab 23.06. |PREMIERE |WILHELM TELL | MÜNSTERPLATZ

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Love Poetry Night | 20. Juli

Love Poetry Night am Do, 20. Juli, 19.30-22 Uhr an der Grillstelle der universitären Wassersportanlage
Es ergeht herzliche Einladung zur wissenschaftlichen, literarischen, literaturgeschichtlichen, musischen und/oder künstlerischen Mitwirkung! – Der internationale Kleinkunstabend am Lagerfeuer bietet keine universitätsöffentliche Show, sondern wird gemeinsam im Kreis der aktiv Beitragenden bestritten: von Tanztheater und Songs über szenische Lesungen bis zur Buchbesprechung. Besonders freuen wir uns über internationale Bereicherung! Teilnahme nur mit eigenem Beitrag, Anmeldung erforderlich bis zum 12. Juli an: Marlene.Meuer@gmx.de – weitere Informationen im universitären Veranstaltungskalender.

Mit der Kamera in den Kosovo?

Dr. Gregor Schmitz hat eine Exkursion mit Biologen in den Kosovo geplant. Bereits seit drei Jahren finden diese Exkursionen statt. Und jetzt kommts:

Für 1 oder 2 Studierende der Medienwissenschaft besteht nun erstmalig die Möglichkeit der Teilnahme, um unsere Arbeit vor Ort zu dokumentieren. Die Produkte der Dokumentation sollen zur Medienpräsenz des Projektes beitragen.

Alle Informationen findet ihr in dem oben verlinkten PDF – es wäre toll wenn sich Interessierte so schnell wie möglich melden könnten.

Joachim Krebs | Deleuze und der Sampler als Audio-Mikroskop

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Do, 18.05.2017 – So, 16.07.2017, ZKM_Medialounge
Eintritt frei

»Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.«
– Paul Klee, 1920

»Klangkunst gibt nicht das Hörbare wieder, sondern macht hörbar.«
– <SA/JO>, 2012

Das ZKM widmet dem Œuvre des Komponisten und Medienkünstlers Joachim Krebs (1952–2013) eine Retrospektivausstellung, die Einblick in sein vielfältiges, verzweigtes Schaffen gewährt. Sie präsentiert seine frühen Auftritte als Keyboarder der agitatorischen Rockmusiktheatergruppe »Checkpoint Charlie«, musiktheatralische Collagen im Avantgarde- und Neue Musik-Kontext, multimediale Installationen und Environments sowie Klangkunstwerke des Künstlerpaares Sabine Schäfer und Joachim Krebs.

Nach einem Klavier- und Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe komponierte Joachim Krebs preisgekrönte Instrumentalmusik, bevor er sich mit Beginn der 1990er-Jahre auf elektroakustische Musik konzentrierte. Ab Mitte der 1990er-Jahre nutzte Krebs den Sampler als »Audio-Mikroskop« und entwickelte dafür ein eigenes elektroakustisches Analyse- und Bearbeitungsverfahren (EndoMikroSonoSkopie). Damit transportierte er vormals nicht wahrnehmbare Melodien, Harmonien und Rhythmen von Tierstimmen und Naturklängen in den hörbaren Bereich. Als Künstlerpaar <sabine schäfer ⁄⁄ joachim krebs> – ab 2009 <SA/JO> genannt – entwickelten und realisierten Schäfer und Krebs ab Ende der 1990er-Jahre raumübergreifende Installationen und Klangkunstprojekte. Inspiriert durch die Philosophie des französischen Intellektuellen Gilles Deleuze, widmet sich ihr gemeinsames Werk der Erforschung von Mikro- und Makrodimensionen der Natur.

Neben umfangreichen Ton- und Videoaufnahmen, grafischen Partituren und Originalhandschriften aus dem Künstlernachlass zeigt die Ausstellung das Raumklang-Environment »Sonic Lines ’n‘ Rooms No. 7« von <sabine schäfer ⁄⁄ joachim krebs> sowie eine interaktive Station zur Audio-Mikroskopie. Vier zwischen 1995 und 1999 im Rahmen von Joachim Krebs’ Projektreihe »Artificial Soundscapes« entstandene Tonbandstücke werden erstmals in einer binauralen Hörfassung präsentiert, durch die über Kopfhörer ein dreidimensionaler Höreindruck entstehen kann.

Anlässlich der Übernahme des künstlerischen Nachlasses von Joachim Krebs findet in der Badischen Landesbibliothek am Eröffnungsabend ab 19 Uhr das Konzert »In-Between Earth and Sky« mit ausgewählten Werken des Künstlers sowie einem Kurzvortrag von Sabine Schäfer statt. Im Rahmen der »Medialounge um sechs« am ZKM hält Sabine Schäfer am 1. Juni 2017 den Vortrag »Mikroskopischer Blick in den Naturklang« zum Mikro- und Makrokosmos der Natur in den Werken des Künstlerpaares <SA/JO>.

 

Impressum
Organisation / Institution
ZKM | Karlsruhe
Sponsoren
Unterstützt durch das Kulturamt | Kulturbüro der Stadt Karlsruhe, die Badische Landesbibliothek, das Joint Research Centre und das KIT.

http://zkm.de/event/2017/05/joachim-krebs-deleuze-und-der-sampler-als-audio-mikroskop

euVENTION – Gesundheit und StartUp

Die Behandlung chronischer Krankheiten nachhaltig verändern!

Das Handwerkszeug für mein eigenes Startup erlernen!

euVENTION macht genau dies möglich. In einem strukturierten zweiwöchigen Programm erarbeiten Sie anhand einer realen Herausforderung, aus Industrie und Akademia, Lösungen, die mit einem eigenen Startup umgesetzt werden können. Dazu nutzen Sie aktuelle Innovationsmethoden, wie Design Thinking, Rapid Prototyping und Business Model Innovation.

Die Teilnahme an euVENTION ist kostenfrei.

Informationen und Bewerbung unter www.euvention.eu

Fotoausstellung | „Italienische Reise“

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Wir, eine Gruppe von ca. 27 Studenten der Universität Konstanz, organisieren seit Oktober 2016 im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung von Felix Thürlemann und Bernd Stiegler eine Reise in Bildern durch das Italien des 19. Jahrhunderts.

Wen also das Fernweh packt, wer in eine fremde Welt eintauchen möchte oder einfach Fotografie-Fan ist, ist herzlich eingeladen sich von der Ausstellung für eine Weile nach Italien entführen zu lassen!

Öffnungszeiten: 30.4. bis 4.6. jeweils Dienstags bis Freitags von 10 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr.
Führungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr.

Wo: BildungsTURM (Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz)

Noch Plätze frei im Seminar: „Auf der Suche nach dem Bloom – Die Figur des Bloom in ihren medialen Repräsentationen“

Es gibt noch freie Plätze im Seminar: „Auf der Suche nach dem Bloom – Die Figur des Bloom in ihren medialen Repräsentationen“ von Michel Schreiber!

Tagsim1

Der Mensch im Spätkapitalismus hat einen neuen Namen. Die ihn schaffenden Relationen haben sich verschoben, aus Politik wurde Biopolitik, wurde Gouvernementalität. Gemeinschaft und Demokratie scheitern und so entstehen neue Formen des Seins, neue Lebensformen. Die bestimmende ist jedoch unbestimmt und formlos. Jener Mensch ist so leer, wesenhaft wesenlos, dass der Titel „Irgendwer“ schon zu viel erscheint. Daher trägt er den Namen des Bloom.

Den Bloom zu beschreiben, fällt schwer. Ist er doch niemand und jeder, immer schon und noch nie. Die Autorengruppe Tiqqun macht ihn ausfindig in der Literatur, wo er – so die Autoren – zum einzigen Inhalt seit dem Symbolismus geworden sei. Auch in der Philosophie sei er das zentrale Nicht-Subjekt seit „Sein und Zeit“. Wie aber wird der Bloom? Wo wird er und wie gestalten sich die Prozesse seiner Figurationen? Diesen Fragen gehen wir im Seminar nach. Auf den Spuren des Bloom werden dabei ebenso philosophische als auch prosaische Texte gelesen und Filme gesichtet. Ziel ist es, den Bloom einzukreisen, die philosophische Problematik zu verstehen und ihre medialen Figurationen erkennen zu lernen.

Bitte melden Sie sich über Ilias (https://ilias.uni-konstanz.de) oder direkt bei michel.schreiber@uni-konstanz.de für den Kurs an.