Das Taufbecken

Der spätgotische Taufstein befand sich bis 1880 im südlichen Seitenschiff. Auf dem schlanken Steinsockel ruht der achteckige, rundum mit Kassetten verzierte Taufstein. Oben verschließt ihn eine Abdeckung aus Holz. An der heutigen Position war ursprünglich ein Seiteneingang, der dann zugemauert und zur Taufnische umgebaut wurde. Dort fand die Skulptur ihren neuen Platz. 1895 erhielt der Stein von Adolf Kiesel, einem Steinhauermeister in Freiburg einen neuen Sockel aus rotem Sandstein. Direkt unter dem Becken befindet sich eine der eingelassenen Grabplatten.

  • Abb. 1 von 1 - Bildquelle: Damaris Kriegs, Romy Abraham

    Das Taufbecken wurde im Rahmen einer neuen Raumkonzeption am Ende des 19. Jahrhunderts umgestellt. Ziel war die Restauration der Wandgemälde. Dafür mussten auch einige architektonische Umbaumaßnahmen vorgenommen werden, die das Innere der Kirche betrafen.