Workshop | „Solidarity in Times of Conflict“

Kurz vor Vorlesungsbeginn findet am Samstag, den
22. Oktober ein Workshop zum Thema „Solidarity in Times of Conflict“ an
der ZU Friedrichshafen statt. Im Mittelpunkt
steht die Frage, welchen Beitrag künstlerische Projekte zur
Entwicklung einer solidarischen Postwachstumsgesellschaft
leisten können. Mit von der Partie sind der international
bekannte russische Aktivist Dmitry Vilensky, der vor drei
Wochen aus St. Petersburg fliehen musste, die türkische
Aktivistin Zeyno Pekunlu sowie der Kurator und Ethnologe
Massimiliano Mollona, Autor des Buches Art/Commons (2021).

Studierende oder Kunst- und Kulturwissenschaftler:innen
hätten hier die Möglichkeit einen Tag lang in einem
intimen Kreis mit russischen und türkischen Aktivist*innen
und Dissident*innen zu diskutieren.

Wer an dem Workshop teilnehmen möchte, sollte sich bitte
bis zum 19. Oktober per E-Mail an rahel.spoehrer@zu.de
wenden, um sich einen Platz zu sichern. Die Teilnehmerzahl
ist beschränkt. Die Veranstaltung findet in englischer
Sprache statt.

Einladung | Research Day’22 – Brettspielforschung in Deutschland

Deutschland ist ein Brettspielland und der Markt boomt seit Jahrzehnten. Bestes Beispiel ist hierfür die jährlich in Essen stattfindende SPIEL, die als Hauptereignis der internationalen analogen Spieleszene bezeichnet werden kann. Kein Ort wäre also besser geeignet, um einer interessierten Öffentlichkeit aktuelle Fragen der Forschung zu analogen Spielen zu präsentieren und diese gemeinsam zu diskutieren. Trotz seiner einzigartigen Brettspielkultur gibt es in Deutschland erst seit kurzem den Versuch, die wenig vorhandenen Forschungen zu modernen Brettspielen zu vernetzen. Das Projekt Boardgame Historian hat es sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern, und versteht sich seit seiner Gründung 2020 als eine Anlaufstelle für Brettspielforschende in Deutschland. Daher sind wir stolz, dieses Jahr am 08.10. zum ersten offiziellen Research Day unter dem Titel „Brettspielforschung in Deutschland“ auf der SPIEL 2022 (06.10.-09.10.2022) einladen zu dürfen. In vier Podiumsdiskussionen werden die Themen „Geschichte in Brettspielen“, „Brettspielsammlungen“, „Repräsentation und Diversity“ und „Brettspielforschung in Deutschland – Aktueller Stand und Perspektiven“ mit Expert:innen aus Wissenschaft und Szene diskutiert. Ein Grundsatz der Wissenschaftler:innen bei Boardgame Historian ist die Überzeugung, dass eine Erforschung moderner Brettspiele nur in Zusammenarbeit mit Spielenden und Spieleschaffenden gelingen kann. Alle Interessierten sind daher herzlich eingeladen, aktiv teilzunehmen. Im Anschluss an die Panels gibt es Zeit für Fragen und Diskussionen mit den Expert:innen.

Hier kommen Sie zur Website des Research Days: https://www.spiel-messe.com/de/research-day-22/ und hier erfahren Sie mehr über das Projekt Boardgame Historian: www.boardgamehistorian.de

Workshop | Medien 4.0 – Wofür braucht es überhaupt noch Journalisten/innen?

Liebe LKM-Studierende,
braucht es heute noch Journalist:innen? Und wenn ja, wofür? Das ist die Fragestellung eines Workshops, den der Career Service am 4. Juli von 14-15:30 Uhr online veranstaltet. Eingeladen ist Günter Ackermann, stellvertretender Chefredakteur und geschäftsführender Redakteur des SÜDKURIER. Es wird um das Verhältnis der Neuigkeitsvermittlung über Social Media zum klassischen Journalismus gehen. Den Link erhält man bei der Anmeldung  bis zum 1.07.2022 per E-Mail an cs.workshop@uni.kn.
Weitere Informationen findet ihr hier.

Workshop | POW?! BOOM?! SNAP?! Comics als Transfermedien, 26.-29. September 2022

Lust, gemeinsam mit Studierenden und jungen Lehrenden aus Münster und Konstanz einen eigenen Comic zu entwerfen? Komplexe Probleme in bunte Bilder und Sprechblasen zu übersetzen? Zu lernen, wie man sich und anderen die Welt besser erklärt, wenn man sie als „sequential art“ (so bezeichnete der Comicpionier Will Eisner sein Medium) darstellt? Wenn Sie das interessiert, dann sind Sie hier richtig!

Ob als Graphic Novel oder kurzer Comicstrip in der Tageszeitung: mit Comics als Text- Bild-Medien sind die meisten Menschen einmal in Berührung gekommen. Neu ist, dass Comics seit einigen Jahren verstärkt in der Wissenschaftskommunikation und im schulischen Unterricht eine Rolle spielen. Das Medium scheint sich für unterschiedliche Vermittlungsprozesse auch in hochschulischen Transferaktivitäten anzubieten. Der dreitägige Workshop erforscht – ganz praktisch! – , was Comics als Transfermedien auszeichnet, für welche Vermittlungs- und Lernprozesse ihr Einsatz in Frage kommt und wie sie einzusetzen sind.

Gemeinsam mit dem Comiczeichner Gianluca Scigliano (Münster) erarbeiten Teilnehmer:innen einen eigenen Comic zu einer selbstgestellten Fragestellung. Im Rahmen eines Ideenminings, geleitet von Marc Oliver Stallony (Universität Münster), wird eine Fragestellung entwickelt, die dann im Rahmen des Workshops in Form eines Comics umgesetzt wird. Zeichnen können muss man dafür nicht. Es ist auch erlaubt, Comics mit Playmobilfiguren und Smartphone umzusetzen.

Leitfragen sind: Wie kommunizieren Comics Wissen? Und für welche Vermittlungsszenarien lassen sich Comics in welcher Weise einsetzen? Im Workshop wird der Fokus auf die Bereiche Lehre und Wissenschaftskommunikation gelegt. Zu einem Austausch auf Augenhöhe sind Studierende und junge Lehrende eingeladen, um gemeinsam Ansätze zum Einsatz von Comics in Transferprojekten zu erarbeiten. Der Workshop umfasst Impulsvorträge aus der Illustration, der Comicforschung und der Wissenschaftskommunikation und Arbeitsphasen im Rahmen einer Comicwerkstatt.

Kontakt,   Programminformationen   und   Anmeldung:   Dr.   Albert               Kümmel-Schnur (albert.kuemmel-schnur@uni-konstanz.de)

Teilnahmebegrenzung: 20

Erstes Treffen: 26. September 2022, 17:30 Uhr, Grillstelle des Unisportgeländes

3 ECTS SQ für die aktive Mitarbeit im Workshop und die Erstellung eines Wissenschaftscomics.

Die komplette Ausschreibung als PDF findet ihr hier.