Mauerzungen mit gemalten Säulen

Das Mittelschiff ist mit den Seitenschiffen jeweils durch vier echte, offene Arkaden verbunden. Sie ruhen auf Säulen aus verputztem Kalksandstein. An den Mauerzungen im Osten und Westen wird die Architekturgliederung mit Mitteln der Malerei fortgesetzt. Trotz statischer Probleme kann so das geschlossene Bild einer Säulenbasilika vermittelt werden. Die Fortführung der Säulen am östlichen Triumphbogen sind allerdings ein Werk des 19. Jahrhunderts.

  • Abb. 1 von 1 - Bildquelle: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, in: Jakobs 1999, Tafel 70

    Durch die gemalten Säulen findet eine Verbindung von Architektur und Malerei statt, die fließende Übergänge simuliert und so ein Gefühl der Geschlossenheit vermittelt. Im Westen befinden sich die gemalten Säulen auf nachträglich vermauerten Öffnungen. Im Osten gehören die Mauerzungen neben den Abgängen zur Krypta zum ursprünglichen Baubestand.