Call for Paper | Summer School | Konstanz 2015

Zur Erfindungsgeschichte der Partizipation (Summer school)

Organisation:         Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme, Universität Konstanz /
Kulturen der Partizipation, Universität Oldenburg

Datum:        17.-21.7.2015

Partizipation und Partizipationskulturen sind zu Schlüsselbegriffen der aktuellen Wissens- und Informationsgesellschaft avanciert. Dies zeigt sich nicht zuletzt an der gerade in der jüngeren Vergangenheit wachsenden Anzahl von Forschungsarbeiten und Studien, die aus unterschiedlicher wissenschaftlicher Provenienz das partizipatorische Potential vornehmlich digitaler Medienkulturen auszuloten versuchen. Dabei bleiben nicht-digitale Konstellationen oft unberücksichtigt, zudem rückt auch die begriffshistorische wie auch -theoretische Analyse der Begriffe Partizipation, Teilhabe oder Teilnahme nicht selten in den Hintergrund.

Die Summer School möchte dazu beitragen, diese Lücke zu schließen, indem sie mit dem Ziel einer „Erfindungsgeschichte der Partizipation“ zum einen theoriegeschichtliche Grundlagenforschung betreibt und zum anderen die aus dieser (historisierenden und systematisierenden) Thematisierung von Begriffen und Konzepten der Partizipation gewonnenen Erkenntnisse in unterschiedlichen Figurationen medialen Teilhabens und Teilnehmens zur Anwendung bringt. Aus dieser Perspektivierung ergibt sich ein zweigeteiltes Arbeitsprogramm: Nach einer kurzen Vorstellung der die Organisation der Summer School verantwortenden Forschergruppe „Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme“ und des Oldenburger Promotionsprogramms „Kulturen der Partizipation“ folgt ein erster Programmteil, der sich der gemeinsamen intensiven Lektüre und Diskussion (vorab an die Teilnehmer zu verschickender) einschlägiger Texte zum Begriff der Partizipation, der Partizipationskultur wie auch der medialen Teilhabe widmet. Im Fokus des zweiten Programmteils stehen dann eine Reihe von – ebenfalls vorab einzureichenden und von den Organisatoren auszuwählenden – Einzelprojekten bzw. empirischen Fallstudien zu unterschiedlichen Konstellationen, Kontexten, Akteuren und/oder Subjekten medialer Partizipation, die unter Rückgriff auf die theoretische Diskussionen des ersten Programmteils ebenfalls gemeinsam reflektiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an interessierte DoktorandInnen und PostdoktorandInnen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten. Damit eine fruchtbare Arbeitsatmosphäre entstehen kann, sollte eine Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten werden. Ihre Teilnahme an der Summer School „Erfindungsgeschichte der Partizipation“ ist dabei geknüpft an die Einsendung eines geeigneten Forschungsprojektes zum Thema mediale Partizipation. Das Paper sollte den Umfang von 3 Seiten nicht überschreiten, die Relevanz Ihrer Fragestellung im Rahmen aktueller Forschungen zu medialen Partizipationskulturen hervorheben und deutlich machen, in welcher Form ihr Projekt analytisch-reflexiv auf Begriffe und Konzepte von Partizipation Bezug nimmt. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung noch eine kurze biobibliographische Notiz bei. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, Anreise und Unterkunft müssen selbst getragen werden, können jedoch u.U. bezuschusst werden.

Um die Summer School, die vom 17.-21. Juli 2015 in Konstanz stattfinden wird, vorbereiten zu können, bitten wir um die Einsendung Ihrer Unterlagen bis spätestens 31. Mai 2015 an: Robert.Stock@uni-konstanz.de. Neueste Informationen unter www.mediaandparticipation.com

Bewerbungsvorträge der neuen Juniorprofessur Romanistik

Morgen finden von 08.15 bis 17.30 die Bewerbungsvorträge der neuen Juniorprofessur in der Romanistik statt. Wer sich die KanidatInnen oder den ein oder anderen Vortrag (sind meist sehr ausgefeilt und interessant gestaltet) ansehen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Dazu gibt es Gelegenheit, dem studentischen Vertreter in der Kommission den eigenen Eindruck zum Kandidaten aus studentischer Sicht mitzuteilen.

Anbei der Zeitplan:

http://freepdfhosting.com/6e0beccf28.pdf

Einladung # Ausstellung # Eröffnung # morgen #

Ausstellungsplakat_DruckDie Ausstellung „another # in the wall“ zeigt sieben von Studenten und Studentinnen des Studiengangs Literatur-Kunst-Medien konzipierte Installationen, darunter Objekte, Video- und Audioarbeiten, in denen Verfahren der Entgrenzung aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert werden. Der Titel another # in the wall verweist auf Wiederholung und Variation, Prozessieren und Ersetzen von Information. Die gezeigten Projekte thematisieren nicht „was ist Kunst“, sondern vielmehr wie Prozessualität im Ausstellungsraum vermittelt wird. Zu sehen sind im Neuwerk Konstanz für drei Tage Installationen, die das Verhältnis von Bild und Raum reflektieren, ästhetische Grenzen markieren, erweitern, transformieren oder revidieren und zugleich Formen der Aneignung von Praktiken des Social Networking im Ausstellungsraum verhandeln.

Ort: Neuwerk Konstanz, Oberlohnstraße 3, 78467 Konstanz

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Vernissage: Donnerstag, 5. Februar, 19 Uhr (mit anschließender After-Party)
Ausstellung: Freitag, 6. Februar und Samstag, 7. Februar, jeweils 11 – 19 Uhr

Die Eröffnungs-Afterparty in der Kantine Neuwerk mit DJs (Marcel Zeidler, Mike Wernado, Florian Ingelfinger) beginnt nach der Eröffnung um 22.30 Uhr. Der Eintritt zur Afterparty beträgt € 5 und kommt den Ausstellungskosten zugute.

Beteiligte StudentInnen:
Maurice Batras, Lisa Braun, Lisa Burkart, Lukas Burg, Viktoria Conzelmann, Ciara-Angela Engelhardt, Anna Falck-Ytter, Philipp Fess, Alina Gerbode, Nora Gerwig, Magnus Hesse, Julia Ihls, Uras Ikiz, Antonina Krezdorn, Felicitas Mackert, Verena Niepel, Joanne Rodriquez, Carolin Schulz, Anastasia Semesch, Laura Splett, Ann-Sophie Vorndran, Johanna Wahl, Lilian Wascher und Vera Weber.

Leitung:
Boris Petrovsky und Samantha Schramm in Zusammenarbeit mit Philipp Fraund, Medienlabor

Weitere Informationen unter:
https://www.facebook.com/pages/Another-in-the-wall/1392692637698937?ref=hl

Umfrage | Masters Only

Liebe Masterstudierende,
im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bitten wir euch um eure Teilnahme an unserer Studie. Basierend auf unseren eigenen Erfahrung beschäftigen wir uns mit dem Ablauf der Masterstudiengangswahl bei Studierenden, die ein Studium mit dem Schwerpunkt Medien und/oder Kommunikation absolvieren.
Wenn ihr ein solches Masterstudium begonnen habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr euch 5-7 Minuten Zeit für unseren Fragebogen nehmt:
(Sollte die Weiterleitung nicht funktionieren, bitte den Link kopieren.)
Vielen Dank
Carmen Fischer, Anne Günther, Susanne Mondzech und Ann-Kathrin Schlönvoigt

Kreative Ideen gesucht: Webdokumentation zum Jubiläum der Universität

Die Planungen für ein Webprojekt zur Jubiläumsfeier der Universität Konstanz im Mai 2016 sind angelaufen! Es werden Interessierte für das Format der Web-Dokumentation gesucht, die Spaß daran haben, sich mit dem Format zu beschäftigen (praktisch und wissenschaftlich), und über das kommende Sommersemester an Seminaren zum (visual/digital) Storytelling und/oder Kursen und Fortbildungen zu den technischen Aspekten der Programmierung (FB Informatik) teilnehmen möchten – und eben bis zum nächsten Jahr eine eigene Webdokumentation auf die Beine stellen wollen.

Einen ersten Einblick zu dem Format gibt es hier:

Webdoku.de

In der Web-Dokumentation zum Jubiläum sollen Informationen zu allen Fachbereichen, der Geschichte der Universität und Gründe zum Feiern vereint werden. Mögliche Konzepte und Vorstellungen zu dem Projekt sollen bereits im März im Rektorat vorgestellt werden. Daher ein Aufruf an alle, die sich vorstellen könnten, hier mitzuwirken:

Bis zum 15. Februar sammeln wir Ideen zu möglichen Narrativen, Settings, Rahmungen und Gestaltungen – ganz gleich ob als geschriebenes Konzept, mit Bildern oder Zeichnungen, oder gar schon simple Implementierungen. Infos zu den technischen Bedingungen verschiedener Programmiertools, Texte zum Format und ein Austauschforum findet ihr im ILIAS unter:

ILIAS-Kurs „Webdoku zum Jubiläum“ im SoSe 2015

Wenn eure Idee „zündet“, kann das Projekt losgehen – wir sind gespannt!

Au revoir, LKM!

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und so auch meine Zeit an der Uni Konstanz und im LKM Support, weshalb ich mich von euch und Ihnen allen hiermit gerne verabschieden möchte.

„Damals“, als ich noch studierte, gab es keinen LKM Support, keinen Blog, keine facebook-Gruppe (okay, es gab kein facebook), keine Masterbegrüßungen, keine Infoveranstaltungen und keine (halb-)offizielle zentrale Anlaufstelle für LKM-Studierende. Wir, und damit schließe ich jetzt mal meine Kollegin Anne Ganzert mit ein, haben uns durchgefragt und durchgewühlt und haben uns oft gewünscht, dass Informationen einfacher zugänglich wären. Aus dieser Motivation heraus haben wir den LKM Support gegründet, der bis vor wenigen Monaten in erster Linie durch eine einzige Professorin finanziert wurde, bis nun auch andere an LKM beteiligte Dozent_innen eingestiegen sind und ich sehr froh bin, dass ich nun den LKM Support an meine Nachfolgerin Kristina Priebe übergeben darf.

Ich habe immer gerne LKM studiert, gerne hier gelehrt und gearbeitet und gerne in LKM promoviert und gehe nun mit gemischten Gefühlen: Lachend, weil ich sehe, dass es weitergeht – und zwar höchst kompetent! Und dass unser Angebot von so vielen Studierenden angenommen wird, dass sogar andere Fächer und Fachbereiche neidisch auf uns schielen… Weinend, weil ich auch sehe, dass viele unserer Tipps (die ja auch alle online stehen) nicht berücksichtigt werden und sich viele auf Gerüchte verlassen was langfristig noch größeres Chaos stiftet. Weinend auch wenn ich daran denke, dass es erst eine Initiative zweier „kleiner Lichter“ im Fachbereich brauchte, um eine sinnvolle gemeinsame Beratungs- und Informationsstelle für LKM einzurichten. Wenn ihr als Studierende weiterhin gut beraten sein wollt, dann bringt euch ein und redet mit, zum Beispiel in der Fachschaft oder im Fachbereichsrat. Lest, seid kritisch, gebt euch nicht irgendwelchen unreflektierten (z.B. antifeministischen) Labereien hin und macht aus LKM, was ihr wirklich wollt. Ich habe das definitiv getan.

Auf bald!

Anna Grebe

ERASMUS Info | 04. & 11. Dezember

Diesen Donnerstag, 04.12.2014, findet von 18:45 bis 20:15 Uhr in R 513 die Informationsveranstaltung zu den ERASMUS-Partnern in Süd- und Osteuropa der Fachbereiche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft statt. Außerdem findet am Donnerstag, 11.12.2014, von 18:45 bis 20:15 Uhr  in A 703 die Informationsveranstaltung zu den ERASMUS-Partnern in West- und Nordeuropa der Fachbereiche statt.

Für diejenigen unter Euch, die sich auf einen Studienplatz im akademischen Jahr 2015/16 bewerben wollen, lohnen sich diese Veranstaltung mit Sicherheit.

Videoslam in der Mensabar Freiburg | Montag 15. Dezember 2014

Der Video-Slam ist ein Forum für junge Filmemacher in der Mensabar. Ohne Vorauswahl werden alle eingereichten Produktionen auf der Leinwandgezeigt, die von einer Publikums-Jury bewertet werden. Der Gewinnerfilm startet dann bei der Endausscheidung „Video Grand Slam“, der immer im Juli im Rahmen des Freiburger Filmfests stattfindet. Zu gewinnen gibt es eine private Filmvorführung vor 200 Personen in einem Freiburger Kino, außerdem wird der Gewinnerfilm eine Woche lang im Vorprogramm eines Freiburger Kinos gezeigt.

Einzige Vorgabe bei Video Slam: Der Filmbeitrag muss mindestens 30 Sekunden lang sein und darf eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten. Eine Zensur findet nicht statt (außer bei rassistischen, diskriminierenden Inhalten), eine Sortierung nach Inhalten auch nicht: Produktionen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, Ideen und Formen werden in einer gemeinsamen Veranstaltung nebeneinander gestellt.

Zum Modus: Der Video Slam – das Forum für junge Filmemacher in der Mensabar. Ohne Vorauswahl werden alle eingereichten Produktionen – vom konventionellen Kurzfilm überDokumentationen bis hin zu experimentellen Videos – auf der Leinwand gezeigt. Eine Publikums-Jury bewertet jeden Film spontan und ohne festgelegte Kriterien mit einer Punktezahl von 0 – 10. Im Winter- und Sommersemester finden jeweils drei Slams statt – die sechs Gewinnerfilme starten dann bei der Endausscheidung „Video Grand Slam“, der immer im Juli im Rahmen des Freiburger Filmfests stattfindet. Das Publikumsgespräch: Im Anschluss werden die Filmemacher auf die Bühne gebeten, erzählen über ihren Film und stellen sich den Fragen des Publikums und des Moderators.

Hier noch ein Beitrag über die Veranstaltung: [vimeo http://vimeo.com/34255130]

Gastvortrag | Roger Hillman 03.12.

Der australische Germanist und Filmhistoriker Roger Hillman beschäftigt sich in seinem Vortrag mit zwei Spielfilmen, deren historischer Hintergrund der Erste Weltkrieg ist: Merry Christmas (Regie Christian Carion, 2005) und Vincere (Regie Marco Bellocchio, 2009). Insbesondere interessiert er sich dabei für das Zusammenspiel von Bild und Soundtrack, das in der Filmwissenschaft nicht immer die Aufmerksamkeit findet, die es verdient. Hillman hat breit gefächtert zum deutschen und internationalen Film publiziert, wobei die Schwerpunkte seiner Filmlektüren einerseits auf Filmmusik, andererseits auf der Repräsentation von Zeitgeschichte im Film liegen.

Prof. Roger Hillman, Australian National University/Canberra

          „History on the Soundtrack“

03. Dezember 2014, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr, Raum A 704