Schlüsselqualifikation „Irgendwas mit Kunst…“

„…ohne vom Taxifahren leben zu müssen“

Freitag, 2. Februar 2018, 13:30-18:00
Hörsaal A 703
„Du studierst Kunst?! Kind, mach doch bitte was Anständiges – wer soll denn Deine
Frühstücksbrötchen bezahlen?!“
Dass dennoch nicht alle, die Kunstwissenschaft studiert haben, ihren Lebensunterhalt als Taxifahrer/in verdienen müssen, soll diese Veranstaltung zeigen. Drei ehemalige Literatur-Kunst-Medien-Studentinnen erzählen aus ihrem Berufsalltag. Katharina Beisiegel, stellvertretende Direktorin des Art Center Basel, Annika Greuter, Sammlungskuratorin der Stiftung Fruchtmalerei und Skulptur, Heidelberg, und Nike Dreyer, nach Einreichung ihrer Promotion Assistentin von Pipilotti Rist, werden in Kurzvorträgen und Kleingruppenarbeit vorstellen, wie sie das weite Feld der Berufe in Kunstmarkt und Museen sehen und erzählen, wie ihr eigener Berufsweg verlaufen ist. Die Veranstaltung dient der Information, dem Austausch, der Anbahnung von Vernetzungen (ggf. auch Hospitations- und Praktikavermittlung). Sie kann mit 1 ECTS im Bereich der Schlüsselqualifikationen kreditiert werden. 1 Punkt gibt es für die aktive, durch eine einseitige Reflexion belegte Teilnahme.
Ansprechpartner:
Dr. Albert Kümmel-Schnur
albert.kuemmel-schnur@uni-konstanz.de,
Raum H 120
Telefon 07531-88.3184
Gäste:
Katharina Beisiegel, Basel
Annika Greuter, Heidelberg
Nike Dreyer, Zürich
Alle Infos gibt es kompakt in dieser PDF.

Lesetastisch | Ein Tag mit Geschichten

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Wir sind eine Gruppe von Studenten und haben aus einem Seminar heraus unsere Leseaktion: Lesetastisch – ein Tag mit Geschichten entwickelt, die am 21.10.2017 ab 10 Uhr in der Stadtbücherei stattfinden wird. Wir starten mit einem Flashmob um 10 Uhr zu dem ihr herzlich eingeladen seid. Bringt ein Buch und noch eine Sitzgelegenheit mit!

Danach folgen drei Aktionen, die gleichzeitig in den Räumen der Stadtbücherei stattfinden werden.

Wortgewand(t) – kreative Schreibwerkstatt

Seit jeher ist es ein Bedürfnis der Menschheit, sich zu verewigen. Das Mittel der Sprache und die damit verbundene Rhetorik, kristallisierte sich als die dafür am besten geeignetste Methode. In der Schreibwerkstatt eröffnen wir neue Wege, durch einfache sowie hilfreiche Tipps, zur kreativen Verwirklichung des Einzelnen mittels der Sprache. Lass dich inspirieren und inspiriere andere!

Kunterbunter Lese-Spaß für Kinder

Vorlesen fördert die Fantasie und Kreativität unserer Kinder, die Geschichten in die sie eintauchen können, die bewegen, begeistern, sie mitfiebern und mitlachen lassen, bieten einen spielerischen Einstieg in das Medium Buch und dem Lesen an sich. Da natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf, verbinden wir die vorgelesenen Geschichten mit Denkspielen, Bastelaufgaben, und Mitmachgeschichten.
Aufgeklappt – der literarische Klappstuhl

Zu lesen ist wie Denken mit fremdem Gehirn, Geschichten anderer Personen lassen in unseren Köpfen neue Bilder entstehen, wecken unsere Neugierde. In der Gegenwart einer anderen Person vorzulesen, diese geistigen Bilder mittels der Zunge zu Sprache zu formen und durch den Klang der Stimme die Fantasie zu beflügeln, steht hier im Vordergrund. Spannung gemeinsam zu durchleben, fremde aber auch vertraute Wege zu durchschreiten, mal lustig, mal nachdenklich, führen uns letztlich doch immer an ein gemeinsames Ziel: Den Genuss.

Da ist für jeden was dabei. Wir möchten an diesem Tag das Lesen feiern! Feiert mit uns!

Seminar | Theater und Performance als multimediales Forschungslabor: Konstanz – mehr als nur „die Stadt zum See?!“?

Theater und Performance als multimediales Forschungslabor: Konstanz – mehr als nur „die Stadt zum See?!“?

Das Seminar richtet sich zum einen an all diejenigen, die mit Mitteln der Gegenwartskunst (Theater, Performance, Tanz, Film) das erforschen wollen, was uns unmittelbar umgibt und beeinflusst: den eigenen Stadtraum. Und an diejenigen, die gleichzeitig ihr Methodenrepertoire für eigene wissenschaftliche oder künstlerische Arbeiten erweitern wollen. Konkret soll es darum gehen, mithilfe theatraler und anderer künstlerischer Zugänge auszuloten, was die Stadt Konstanz im Auge ihrer Bewohner*innen ausmacht – und zu dieser Gruppe gehört wahrscheinlich auch ihr, die ihr schon immer hier wart oder hierhergekommen seid – wegen der Uni, der Studienbedingungen, der Leute hier – oder doch wegen des Sees? Aber lässt sich die Stadt eigentlich auch ohne den See denken, wenn die städtische Marketingabteilung Konstanz als „die Stadt zum See“ bewirbt (und selbst das Corporate Design der Uni vom Bodensee-Blau geprägt ist)?

In einem zweitägigen Wochenendworkshop lernt ihr zum einen Methoden aus dem Bereich „theatraler Forschung“ kennen, die soziologisch-ethnologische und künstlerische Aspekte verbinden: Wie finde und stelle ich die richtigen Fragen? Wie erkenne ich das Besondere im Alltäglichen, wie lässt es sich beobachten, dokumentieren und dann szenisch, tänzerisch und / oder filmisch umsetzen? Auf einen kurzen Theorieteil folgt die Praxis: Ihr bildet künstlerische Forschungsteams, findet eigene Forschungsschwerpunkte zur Frage „Konstanz – mehr als nur die Stadt zum See?!“-   und dann erkundet ihr die Stadt und ihre Bewohner*innen. Im Rahmen „teilnehmender Beobachtung“ könnt ihr etwa erforschen, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft Konstanz (gemeinsam) erleben oder in Interviews herausfinden, wie die sogenannten „Einheimischen“ und  „Zugereisten“ die (vermeintliche?) Idylle am See wahrnehmen. Und überhaupt: Wer sind eigentlich die Konstanzer? Und wie (welt-)offen ist die Stadt am See? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang, in einem „Dreiländereck“ zu leben? Das sind nur einige von vielen Fragestellungen, die sich anhand des Oberthemas untersuchen lassen. Was euch genau interessiert, entscheidet ihr selbst. Auch die passende künstlerische Ausdrucksform findet ihr selbständig. Am Ende des Workshops steht die Präsentation und Evaluation der Ergebnisse –im „geschützten Rahmen“ der Seminargruppe.

Leistungsnachweis: kurzer schriftlicher Bericht (Beschreibung und Reflexion des eigenen Projekts)

Workshopleitung: Christian Heigel (Dozent für Literaturdidaktik und darstellendes Spiel, Universität Konstanz), Ina Annett Keppel (freischaffende Regisseurin, Theaterwissenschaftlerin und Theaterpädagogin, Darmstadt)

Termin: 28. und 29.10, jeweils 10.00-18.00 Uhr

Fragen und Anmeldung unter christian.heigel@uni-konstanz.de

 

Kurz.Film.Spiele 2017 | 21./22. Oktober


Das erste Kurzfilmfestival vom Bodensee, die Konstanzer kurz.film.spiele, geht dieses Jahr in die schon 14. Runde. Am 21. und 22. Oktober präsentiert das Zebra-Kino im Stadttheater Konstanz ein buntes Sammelsurium an Kurzfilmen. Dabei kommt kein Genre zu kurz: Thriller, Komödie, Drama – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Das internationale Programm stellte ein ehrenamtliches Festival-Komitee zusammen, hunderte Einreichungen wurden gesichtet, diskutiert
und bewertet. Nicht verwunderlich, dass es dabei mit den 40 Besten zu ganzen zwei Tagen Film-Vielfalt kommt.

Einzige Voraussetzung für die Streifen: unter 30 Minuten Spielzeit. Gefragt sind vor allem aktuelle und spannende filmische Lösungsversuche für verschiedene Fragestellungen oder einfach „nur“ der kreative Umgang mit dem Medium Kurzfilm. In dieser breiten Palette der Genres erlebt man immer wieder die ein oder andere Überraschung.

Das etablierte Kurzfilmfestival begeistert aber nicht nur vor der Leinwand. Es stellt auch einen Treffpunkt dar, für Filmfans, Filmschaffende und Interessierte aller Art. Dafür reisen Filmemacher aus dem In- und Ausland an. Die Konstanzer kurz.film.spiele sind damit nicht nur ein geeigneter Rahmen, um aktuelle Kurzfilme zu sehen, sondern bieten darüber hinaus eine Plattform zum Austausch mit und über das Medium Film. Eine gute Möglichkeit also, um hier Fragen zu stellen und ganz persönlich ins Gespräch zu kommen.

Die drei besten Filme des Festivals werden von einer kundigen Jury ausgezeichnet. Die namhaften Experten stammen aus den Bereichen Filmproduktion und -business, sowie jeweils aus der Filmwissenschaft und Journalismus. Auch das Publikum darf seinen Liebling mit einem zusätzlichen Preis ehren. Die Preisträger werden über unsere Homepage bekanntgegeben.

Das Beste und Neueste aus der internationalen Welt der Kurzfilme wartet also!
Ein Tipp: Die Plätze sind begrenzt, es empfiehlt sich, Karten zu reservieren. Für weitere Informationen und Kartenvorverkauf: www.kurzfilmspiele.de

 

Impressionen aus dem letzten Jahr:

 

ZKM | Newsletter September 2017

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// Ausstellungseröffnungen, 08.09.2017, 19.00 Uhr 

Doppelte Ausstellungseröffnung:
»Datumsoria: The Return of the Real« & »The Art of Immersion« 

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der beiden Ausstellungen »Datumsoria: The Return of the Real« und »The Art of Immersion« am Freitag, 8. September 2017 um 19.00 Uhr ein!

Die beiden Ausstellungen sind Teil des diesjährigen programmatischen Schwerpunkts des ZKM zur digitalen Revolution und ermöglichen eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Fragen, die unsere zunehmend digital geprägte Gesellschaft betreffen.

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// ZKM-Broschüre zu den SCHLOSSLICHTSPIELEN

Ein Stück SCHLOSSLICHTSPIELE für zuhause: die Broschüre zum Sommer-Highlight von Karlsruhe!

Zur dritten Spielzeit der SCHLOSSLICHTSPIELE hat das ZKM eine reich bebilderte Broschüre herausgegeben, die die einzigartigen Shows von 2015, 2016 und 2017 illustriert und über die einzelnen Werke, die Künstlergruppen und die rasante Entwicklung der Projection Mappings informiert.

Erhältlich ist die Broschüre im ZKM | Shop, im Info-Point bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN, in der Touristinfo am Hauptbahnhof sowie in allen BNN-Geschäftsstellen. Der Preis beträgt 7,-€.

// Symposium
Sa, 02.09.2017, 11.00–18.00 Uhr 

Celebrating the 40th Anniversary of Centerbeam 

Begleitend zur Ausstellung »Centerbeam. Eine performative Skulptur des CAVS« zu Ehren des 40. Jahrestags der legendären Außeninstallation, ruft ein Symposium den Geist des spektakulären Projekts wach: Die RednerInnen werden die Ziele der Installation sowie deren Einfluss auf ihre künstlerische Praxis beleuchten.

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// Theatervorführung
Mi, 06.09.2017, 20.00 Uhr 

Wo fängt die Wand an?

Theater am ZKM: Wir laden Sie herzlich zur Aufführung von »Wo fängt die Wand an?« ein. Der Kunstkrimi, der von einem mysteriösen Kunstraub im Museum handelt, wird von der Schauspielgruppe »SpVgg Widrige Umstände« aufgeführt.

 

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/ Rahmenprogramm »Datumsoria« und »The Art of Immersion«
Sa, 09.09.2017, 14.30 & 17.00 Uhr 

Artist Talks & GRANULAR-SYNTHESIS

Zu den beiden neuen Ausstellungen »Datumsoria« und »The Art of Immersion« bieten wir ein spannendes Rahmenprogramm:
Im Rahmen von »Datumsoria« finden von 14.30–17.00 Uhr »Artist Talks« mit den KünstlerInnen der Ausstellung statt.
Im Anschluss wird ab 17.00 Uhr in der Ausstellung »The Art of Immersion« die Performance »<360>« von »GRANULAR-SYNTHESIS« (Kurt Hentschläger & Ulf Langheinrich) präsentiert. 

 

// Tanzperformance
Sa, 09.09.2017, 20.00 Uhr

Raum-Notationen

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Das ZKM präsentiert eine Tanzperformance von Anton Himstedt, Alession Silvestrin & Luca Bagnoli.
Aus Zeichnungen Himstedts und gesammelten Tonsequenzen entwickelte Bagnoli am ZKM | Institut für Musik und Akustik Kompositionen, die Tänzer Silvestrin zwischen Rändern und Zentren zeichnerischer Notationen in einem Raum von Tönen bewegen lassen. 

 

// Filmvorführung
So, 10.09.2017, 15.00 Uhr

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Am »Tag des Offenen Denkmals« zeigt das ZKM eine Chronik der Rettung eines der größten Industriebau-Denkmäler Europas – dem sogenannten IWKA-Hallenbau, in dem das ZKM seit 1997 untergebracht ist. Im Anschluss findet eine Diskussion über Denkmalschutz und Stadtbild in Karlsruhe statt.

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// Lesung
Fr, 15.09.2017, 18.00 Uhr

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Paik’s Virtual Archive

Dr. Hanna Hölling, Dozentin für Kunstgeschichte und materielle Kultur am Institut für Kunstgeschichte des University College London, stellt ihr 2017 erschienenes Buch »Paik’s Virtual Archive« vor.

»Paik’s Virtual Archive« analysiert Werke des koreanisch-amerikanischen Künstlers Nam June Paik, der als Urvater der Videokunst angesehen wird. Hölling vereint ihre scharfsinnige Bewertung künstlerischer Techniken mit Konzepten aus der Kunsttheorie, Philosophie und Ästhetik, um Fragen zu den Materialien und zur Materialität zu stellen

Zu ihrer Buchpräsentation laden wir Sie herzlich ein! 

 

// Konzert
Fr–So, 22.–24.09.2017, je 20.00 Uhr

Die StipendiatInnen der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) präsentieren aktuelle Werke und Uraufführungen junger, aufstrebender KomponistInnen sowie stilprägende Kompositionen zeitgenössischer Musik am ZKM.

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// Konferenz
Do–Sa, 28.–30.09.2017

ISACS17: Resonant Worlds: Sound, Art & Science

Unter dem Vorsitz von Morten Søndergaard und Peter Weibel findet vom 28.– 30. September 2017 die Konferenz »ISACS17: Resonant Worlds – Curating Sound, Art & Science« am ZKM statt. Thema der Konferenz wird die resonierende Welt von Sound, Medien und Kunst sein.

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