
Die Stabsstelle Kommunikation und Marketing bietet die Möglichkeit, das studienbegleitende Pflichtpraktikum im Rahmen des LKM Studiums während der Semesterferien (Februar-April eines jew. Jahres) in ihrer Abteilung zu absolvieren. Der Schwerpunkt des Praktikums liegt im Bereich Social Media Kommunikation. Es bietet darüber hinaus einen Einblick in die gesamte Bandbreite der Wissenschafts- und Hochschulkommunikation sowie in die Abläufe einer universitären Kommunikationsabteilung.
Beschäftigungsumfang 8 Wochen (mit 30 Wochenstunden)
Ihre Aufgaben
- Entwicklung kreativer Ideen und Formate für die Social Media-Kanäle der Universität
- Gespür für aktuelle Social Media-Trends und die Fähigkeit, diese kreativ für die Universität zu adaptieren
- Redaktionsabsprachen mit der Online-Redaktion der Stabsstelle Kommunikation und Marketing
- Eigenständige Umsetzung von Videoproduktionen (Konzept, Aufnahme, Schnitt (Canva))
- Mögliche Themenbereiche sind u. a.:
- Warum Studieren in Konstanz? Warum LKM in Konstanz?
- Lieblingsplätze und -orte auf dem Campus
- Tipps, Tricks und Hacks fürs Studi-Leben
- Großer Spielraum, eigene Ideen einzubringen und den Redaktionsplan mitzugestalten
Ihr Profil
- Eingeschriebene/r (Bachelor-)Student*in an der Universität Konstanz
- Kreativität und Gespür für Social Media-Trends sowie die verschiedenen Zielgruppen einer Universität
- Erste Erfahrungen im Umgang mit Videoschnittprogrammen (z. B. Canva oder vergleichbar) von Vorteil
- Interesse an Social Media-Trends (insb. Instagram-Reels)
- Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und eigenständige Arbeitsweise
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse
- Souveränität vor der Kamera und Moderationskompetenz von Vorteil
Wir bieten Ihnen
- Eine spannende und kreative Tätigkeit im Bereich Social Media und Hochschulkommunikation
- Viel Raum für eigene Ideen und Formate
- Einschlägige Erfahrungen in der Wissenschafts- und Hochschulkommunikation
- Die Möglichkeit, das LKM-Pflichtpraktikum vor Ort an der Universität zu absolvieren – in den Semesterferien (Februar bis April eines jew. Jahres)
Bewerbungen können stets bis 01. Dezember eines jew. Jahres eingereicht werden. Das Praktikum kann stets gebündelt in den Semesterferien zwischen dem Winter- und Sommersemester (Februar bis April eines jew. Jahres) gemacht werden. Anstelle eines klassischen Anschreibens freuen wir uns über ein kurzes Instagram-Video (max. 1 Minute). Stellen Sie sich kreativ vor – zum Beispiel mit einem Mini-Vlog über Ihr Studileben in Konstanz, einem witzigen Reel zu typischen Studi-Momenten oder einem kurzen Clip, in dem Sie Ihren Lieblingsort auf dem Campus zeigen. Bitte fügen Sie außerdem Ihren tabellarischen Lebenslauf (als PDF) bei.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Social Media-Redaktion der Universität: Kathrin Zander (kathrin.zander@uni-konstanz.de).
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Wie zirkulieren Bilder global? Wie werden sie kulturell übersetzt, algorithmisch sortiert und politisch wirksam?
Im Blockseminar Global Visual Communication untersuchen Studierende, wie visuelle Kommunikation über unterschiedliche Medien, Plattformen und kulturelle Kontexte hinweg funktioniert. Gemeinsam mit Studierenden der Central Connecticut State University entstehen deutsch-amerikanische Tandems und kleine visuelle Praxisprojekte, die globale Bildkulturen nicht nur analysieren, sondern auch experimentell erproben.
🗓 15.–19.3.2027
⏰ täglich 9:00–17:00 Uhr
💻 täglich 15:25–16:40 Uhr gemeinsame Online-Sitzung mit Studierenden der CCSU
Leitung:
Prof. Dr. Beate Ochsner, Medienwissenschaft, Universität Konstanz
begleitend: Prof. Karen Ritzenhoff, Central Connecticut State University
Anrechenbar für:
– BA Medienwissenschaft: Aufbaumodul 7, Proseminar
– MA LKM: Modul Praxis
Bei Interesse gerne auf Zeus eintragen und/oder Prof. Dr. Beate Ochsner (beate.ochsner@uni-konstanz.de) schreiben.
Think globally. Analyse visually. Work collaboratively.
ELEVEL lädt Studierende erneut ein, in den kommenden Wochen an kostenfreien, karriererelevanten Webinaren zu aktuellen Themen wie Projektmanagement, Bewerbungstraining und vielem mehr teilzunehmen. Nach erfolgreicher Teilnahme erhaltet ihr ein kostenfreies, personalisiertes Zertifikat zur Ergänzung eures Lebenslaufs.
Webinare (24.08.26)
„Produktives Arbeiten mit KI“
• Webinar
• Dienstag, 24. August 2026
• 18:00-20:00 Uhr
•Englisch
• Aktuell: 354 Registrierungen
• Die Plätze sind begrenzt auf 500
In diesem englischsprachigen Live-Webinar lernen Sie, wie Sie AI-Tools für E-Mails, Meetings, Recherche, Datenanalyse und Präsentationen einsetzen und so jede Woche einige Stunden zurückholen. Sie bekommen konkrete Workflows, die Sie sofort anwenden können.
Link zur kostenlosen Anmeldung:
https://www.elevel.io/live-sessions/produktives-arbeiten-mit-ki?utm_source=12464
Bei Rückfragen zu den Webinaren, können Ihr euch gerne direkt an Tobias Kruse vom ELEVEL-Team wenden: tobias.k@elevel-academy.org
Wintersemester 2026-27
Di, 13:30-15:00 Uhr
Hauptseminar: Der „neue Mensch“: Körperpolitik, Medien und Gesellschaft in der Weimarer Moderne
Die Weimarer Republik war ein Laboratorium moderner Medien-, Körper- und Gesellschaftsentwürfe. Körper, Gesundheit, Sexualität, Geschlecht, Masse, Arbeit, Wohnen und soziale Ordnung wurden in Filmen, Ausstellungen, Schaubildern, Lehrmedien, Katalogen, Architekturen und urbanen Räumen sichtbar gemacht, vermessen, normalisiert und ästhetisch modelliert.
Das Seminar untersucht die Figur des„neuen Menschen“ daher nicht nur als Leitbild politischer oder sozialer Reform, sondern als medial hervorgebrachte Formation. Im Zentrum steht die Frage, wie Medien der Weimarer Moderne Körperwissen erzeugten, Verhaltensweisen anleiteten, Evidenz herstellten und gesellschaftliche Ordnungen imaginierbar machten.
Besonders deutlich lässt sich diese Verschränkung von medialer Sichtbarkeit, Körperwissen und gesellschaftlicher Ordnung an der Figur der „Neuen Frau“ beobachten. Sie stand für veränderte Vorstellungen von Weiblichkeit, Berufstätigkeit, Konsum, Sexualität, Mobilität, Körperlichkeit und Selbstbestimmung, wurde zugleich aber auch zum Gegenstand medizinischer, sozialhygienischer, moralischer und medialer Regulierung. An ihr verdichteten sich zentrale Spannungen der Weimarer Moderne: zwischen Emanzipation und Normierung, Selbstentwurf und Kontrolle, Sichtbarkeit und Disziplinierung.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden die großen Hygiene- und Gesundheitsausstellungen des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere die Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 und die Ausstellung „Das neue Menschengeschlecht“ in Dresden 1930. Das Seminar untersucht diese Ausstellungen als mediale Ensembles, in denen Körperwissen, Gesundheitsnormen, Geschlechterordnungen, Fortpflanzung, Arbeit, Wohnen und Bevölkerungspolitik räumlich, visuell und didaktisch inszeniert wurden. Die Quellenbasis bilden unter anderem die als Digitalisate vorliegenden Ausstellungsführer sowie Kataloge, Begleitmaterialien, Schaubilder, Modelle, Statistiken und weitere didaktische Formate. Diese Quellen werden als mediale Objekte analysiert, die Körperwissen nicht nur dokumentieren, sondern ordnen, visualisieren und popularisieren.

Von den Ausstellungsräumen aus richtet das Seminar den Blick auf den Film als weiteres zentrales Medium der Weimarer Moderne. Behandelt werden Sozial- und Sexualhygienefilme, Lehrfilme des Reichsausschusses für hygienische Volksbelehrung, Körperkulturfilme, Großstadtfilme sowie filmische Auseinandersetzungen mit Maschinenkörper, Massengesellschaft, Sexualreform und Abtreibung. Dazu zählen unter anderem Richard Oswalds Anders als die Andern (1919), Wilhelm Pragers Wege zu Kraft und Schönheit (1925; überarbeitete Fassung 1926), Walter Ruttmanns Berlin. Die Sinfonie der Großstadt (1927), Fritz Langs Metropolis (1927), Frauennot – Frauenglück (1929/30) und Cyankali (1930). Filme werden dabei nicht nur als Repräsentationsmedien verstanden, sondern als Techniken der Sichtbarmachung und Formierung: Sie machen Körper lesbar, Verhalten regulierbar und Gesellschaft als gestaltbare Ordnung erfahrbar.
Zugleich fragt das Seminar nach der besonderen Stellung und Aktualität der Weimarer Moderne in Geschichte und Gegenwart. Viele der damals verhandelten Fragen nach Geschlecht, Gesundheit, Körpernormen, Sexualität, Reproduktion, Selbstoptimierung, medialer Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Ordnung sind bis heute kulturell und politisch umkämpft. Das Seminar bietet die Möglichkeit, diese Auseinandersetzungen historisch einzuordnen und ihre medialen Voraussetzungen besser zu verstehen.
Das Seminar kommt ohne klassische Referate aus. Stattdessen setzen wir auf lebendige Diskussionen, intensive Quellenarbeit und die Entwicklung eigener Fragestellungen. Erwartet werden als Studienleistung eine kontinuierliche Vorbereitung der Sitzungen, die Übernahme einer Text- oder Quellenexpertise sowie, je nach Fach und Anforderungen, zwei bis drei kurze, pointierte Essaytexte zu Leitfragen, die asynchron erarbeitet werden oder, als Prüfungsleistung, eine Hausarbeit.
Leistungsnachweise:
- 3 ECTS – Kontinuierliche Vorbereitung der Sitzungen und Übernahme einer Textexpertise
- 6 ECTS – S.o. + zwei-drei kurze Essaytexte (2-3 Seiten) mit den Schwerpunkten Theorie, Ausstellung, Film (asynchrone Sitzungen)
- 9 ECTS – S. Anforderungen für 3 ECTS + Modularbeit (20-25 Seiten)
Ergänzend zum Seminar wird die Exkursion „Laboratorien des neuen Menschen: Zwischen Hygiene-Museum und Gartenstadt“ angeboten. Seminar und Exkursion sind thematisch und methodisch miteinander verzahnt und bauen gut aufeinander auf. Sie können aber auch sehr gut unabhängig voneinander belegt werden.
Wintersemester 2026-27
10.-14. Januar 2027
Exkursion: Laboratorien des „neuen Menschen“: Zwischen Hygiene-Museum und Gartenstadt

Es ist eines der bekanntesten Bilder moderner Körpergeschichte: der leuchtende, durchsichtige Mensch, in dem der Körper als sichtbares, lesbares und gestaltbares Objekt erscheint — der „Gläserne Mensch“, der 1930 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden präsentiert wurde (hier als Ansichtskarte von 1935). Die Exkursion nimmt diese Figur zum Ausgangspunkt, um die Weimarer Moderne als Laboratorium moderner Körper-, Gesundheits- und Gesellschaftsentwürfe zu erkunden. Mit dem Hygiene-Museum und der Gartenstadt Hellerau stehen zwei zentrale Orte im Mittelpunkt, an denen Vorstellungen vom „neuen Menschen“ medial inszeniert, räumlich entworfen und gesellschaftlich verhandelt wurden.
Thema und Fragestellung
Die interdisziplinär zwischen Wissensgeschichte und Medienwissenschaft angelegte Exkursion untersucht, wie in der Weimarer Republik Vorstellungen vom „neuen Menschen“ zwischen demokratischer Reform, sozialer Rationalisierung, medialer Sichtbarmachung und normativer Körperpolitik entstanden. Dresden war ein zentraler Schauplatz jener sozialen, körperpolitischen und raumplanerischen Reformdiskurse, in denen Körper, Gesundheit, Alltag, Arbeit, Wohnen und Gemeinschaft neu gedacht, gestaltet und reguliert wurden.
Orte der Exkursion
Das Deutsche Hygiene-Museum wird als Schnittstelle von Gesundheitsaufklärung, Bevölkerungspolitik, Körpervisualisierung und pädagogischer Massenkommunikation untersucht. Ausstellungen, Modelle, Schaubilder, Lehrmaterialien und museale Inszenierungen machten Körperwissen anschaulich, vermittelbar und gesellschaftlich wirksam.

Hellerau steht für reformorientierte Stadt- und Lebensplanung, in der Architektur, Arbeit, Bildung, Körperkultur und soziale Ordnung zusammengedacht wurden. Die Gartenstadt erscheint dabei nicht nur als städtebauliches Projekt, sondern als räumliches Modell einer neuen Lebensweise.
Ziele der Exkursion
Die Studierenden erschließen vor Ort, wie Wissen über Körper und Gesellschaft in Ausstellungen, Architekturen und urbanen Räumen materialisiert wurde. Ziel ist es, die Weimarer Republik als Experimentierfeld moderner Sozialplanung zwischen Aufklärung, Utopie und biopolitischer Ordnung kritisch zu diskutieren. Besonderes Augenmerk gilt den Ambivalenzen moderner Reformprojekte: Emanzipatorische Ansprüche verbanden sich mit Disziplinierung, Normalisierung und exkludierenden Menschenbildern. Damit werden Hygiene-Museum und Gartenstadt als Verdichtungsorte republikanischer Modernität analysiert.
Leistungsnachweise
Erwartet werden die aktive Teilnahme an den Vor- und Nachbereitungstreffen sowie an der Exkursion, eine kurze mündliche Präsentation vor Ort. Zudem erarbeiten die Studierenden eine kleine audiovisuelle Objektinszenierung für eine gemeinsame digitale Ausstellung. Ausgehend von einem konkreten Exponat, einem Raum, einer architektonischen Situation oder einem urbanen Ort verbinden sie Objekt, Bild, Ton, Text, Raum und digitale Präsentationsform. Der Beitrag soll als Reflexion zu modernen Körper- und Gesellschaftsentwürfen angelegt sein.
Die Exkursion ist thematisch mit dem Hauptseminar „Der neue Mensch: Körperpolitik, Medien und Gesellschaft in der Weimarer Moderne“ verzahnt, kann aber unabhängig davon belegt werden.

Workshops, Talks und Networking rund um Journalismus, Storytelling, Podcasts, Video und Medienkompetenz: Beim Medien Zukunft Festival an der Hochschule der Medien Stuttgart treffen Nachwuchstalente auf erfahrene Medienprofis. Eine Veranstaltung für Journalistinnen und Journalisten, Medienschaffende, Studierende, Volontärinnen und Volontäre sowie Schülerinnen und Schüler und alle, die sich für Medien, Kommunikation und die Zukunft des Journalismus begeistern.
📅 17. Oktober 2026 | 📍 Hochschule der Medien Stuttgart
Weitere Informationen und Anmeldung: medien-zukunft-festival.de
Topographie des Alltags
Eine Seminarausstellung vom SQ-Zentrum und Arne Schmitt und seinen Studierenden.
📍 Fotografische Werkstatt zur Dokumentation des UniCampus Konstanz
🗓️ 1.–31. Juli 2026
Kommt vorbei und entdeckt fotografische Perspektiven auf den Alltag des Campus.



