Vom 3. bis 14. August 2020 findet in der Herzog August Bibliothek der 44. internationale Sommerkurs Wolfenbüttel unter dem Titel Early Modern Visual Data: Organizing Knowledge in Printed Books statt. Der Sommerkurs richtet sich an fortgeschrittene Master- und Promotionsstudent*innen, Kurssprache ist Englisch. Neben der Vorstellung des eigenen Themas können die Teilnehmer*innen Workshops bei führenden Wissenschaftler*innen des Fachs, zu denen auch unser Prof. Felfe gehört, besuchen. Weitere Informationen zu Inhalten und Verfahren gibt es in der Ausschreibung. Bewerbungsfrist ist am 15. März 2020.


Das Kunstmuseum St. Gallen und der Kunstverein St. Gallen laden zur 21. Nachtschicht am Freitag, den 20. März 2020, von 18.30 Uhr bis 1 Uhr ein!
Neben einem Videoscreening und Kurzführungen durch die Ausstellungen „Surrogates“ und „Metamorphosis Overdrive“ findet auch eine Silent Disco statt, bei der man selbst entscheiden kann, zu welcher Musik man abtanzen möchte.
Eintritt inklusive Getränk für 12 CHF. Weitere Infos zur Nachtschicht und das Programm gibt es zum Nachlesen hier in der Pressemitteilung.
Vom 5. bis zum 7. März 2020 findet an der Akademie Schloss Solitude das Symposium „Paradoxien des Fortschritts – Globale Durchlässigkeiten und Wandlungen avantgardistischer Ideen und Praktiken“ in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen statt.
Avantgarden gelten als Bewegungen, die darauf abzielen, eine umfassende Transformation im künstlerischen, ökonomischen wie politischen Terrain herzustellen. Sie stehen in all ihren Ausprägungen für eine meist radikale Abkehr von der Vergangenheit und ihren Normierungen. Ihr Blick gilt dem Fortschritt und der Neuaushandlung dessen, was eine emanzipierte wie zeitgemäße Kunst und Gesellschaft ausmachen und darstellen soll. Aber welche Stimmen initiieren und führen diesen Fortschrittsgedanken an? Wer soll von dieser Botschaft angesprochen werden? Und wie sind die oftmals in elitären Zirkeln erdachten Zukunftsszenarien überhaupt greifbar, transparent und verstehbar?
Das Symposium „Paradoxien des Fortschritts“, das von einer Gruppe von Nachwuchswissenschaftler*innen entwickelt wurde, wirft die Frage auf, inwieweit der Anspruch, die Gesellschaft durch Kunst fortschrittlich zu verändern, uns heute noch bestimmt und in welchem Verhältnis die globale Kunst hierzu steht. Ausgehend von einer wissenschaftlichen Analyse historischer globaler Avantgarden soll hierfür eine Brücke geschlagen werden in die zeitgenössische transdisziplinäre Kunstpraxis. Mithilfe des Begriffs der Durchlässigkeit wird der Versuch unternommen, die inhärenten Paradoxien des Fortschrittgedankens auf den Prüfstand zu stellen: Wie offen zeigen sich Institutionen und Ansätze des Fortschrittdenkens? Wie werden Grenzen, wie die zwischen Kunst und Leben, neu vermittelt? Welche Medien kommen hierbei zum Einsatz und für welche Gruppen sind diese zugänglich? Lassen sich Trennungen zwischen sozialen Kategorien wie Klasse, ethnischen Gruppierungen und Gender reflektieren oder gar auflösen?
Weitere Informationen gibt es auf „Paradoxien des Fortschritts – Globale Durchlässigkeiten und Wandlungen avantgardistischer Ideen und Praktiken“ und auf Facebook.
ACHTUNG: Der Einsendeschluss wurde um eine Woche auf den 26. Februar 2020 verschoben!
Passend zum Kinostart des Films Über die Unendlichkeit ist der „Neue Visionen Filmverleih“ auf der Suche nach dem besten Kurzfilm, der als eine Hommage an Roy Anderssons einzigartige Filmkunst den großen Filmemacher aus Schweden ehrt.
Roy Andersson gehört zu den prominentesten Vertretern des europäischen Autorenkinos. Spätestens mit seinen Filmen Songs From the Second Floor, Das jüngste Gewitter und Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach (Gewinner des Goldenen Löwen 2014) wurde Roy Andersson auch in Deutschland zum Kult-Regisseur. Er entwickelte eine unverwechselbare Ästhetik zwischen Trivialismus und Überhöhung. Sein filmisches Werk gehört zu den bedeutendsten der internationalen Filmgeschichte und seine Filme liefen in den Wettbewerben der großen Filmfestivals weltweit.
Mit seinem neuen Film fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur seinem filmischen Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit. Über die Unendlichkeit ist Gewinner des Silbernen Löwen für die Beste Regie der Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2019 und startet am 19. März 2020 im Verleih von Neue Visionen bundesweit im Kino.
https://www.youtube.com/watch?v=KVi-wxRaXA8&feature=youtu.be
Gesucht wird ein Kurzfilm (max. 1,5 Minuten), der die Stilistik und Filmsprache Roy Anderssons aufgreift und neu interpretiert. Eine Hommage an den großen Filmemacher aus Schweden, der mit seinen Filmen die Kunst des Filmemachens revolutioniert hat. Thematisch seid ihr hierbei komplett frei und könnt in Form und Inhalt experimentieren.
Neben einer unabhängigen Jury entscheidet auch Roy Andersson höchstpersönlich über die eingereichten Kurzfilme. Der beste Kurzfilm wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 € prämiert. Zudem wird der Gewinnerfilm während der Premierentour in Deutschland vor Roy Anderssons Film aufgeführt. Der/die Preisträger/in wird im Rahmen der Deutschlandpremiere öffentlich bekanntgegeben.
Die Bewerbungsfrist endet am 19. Februar 2020 (18:00 Uhr). Bewerbungen bitte als Downloadlink per Email an: daun@neuevisionen.de
Podiumsdiskussion: Von August Deusser bis Ai Weiwei – Wie tickt der Kunstmarkt heute?
Im November 2017 wurde Leonardo da Vincis ‚Salvator Mundi‘ für 450 Millionen US-Dollar versteigert und ist somit das teuerste Gemälde der Welt. Ein knappes Jahr später schredderte Banksy, um die Mechanismen des Kunstmarktes zu entlarven, sein soeben für 1,04 Millionen Pfund versteigertes Werk ‚Girl with Balloon‘ während der Auktion – groteskerweise wurde es dadurch noch wertvoller. Der Kunstmarkt scheint unberechenbar und ist nicht zuletzt deshalb so faszinierend.
Anlässlich der Ausstellung ‚August Deusser. 1870 – 1942. Kunst für immer – und immer nur Kunst!‘ diskutieren Dr. Nicole Fritz, Leiterin der Kunsthalle Tübingen, Carolin Scharpff-Striebich, Betriebswirtin und Sammlerin, Dorothea Strauss, Kunsthistorikern und Leiterin der Abteilung Corporate Social Responsibility der Mobiliar sowie Dr. Barbara Stark, Leiterin der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz über den komplexen, sich rasch wandelnden Kunstmarkt. Welcher Strategien bedient sich der Kunsthandel heute? Welche Rolle spielen Künstler, Sammler, Museen und Auktionshäuser beim Kauf und Verkauf von Kunstobjekten?
Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Dirk Boll, Kulturmanager und Präsident von Christie’s EMEA.
TERMIN: Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr, in der Wessenberg-Galerie im Kulturzentrum am Münster.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (siehe Flyer PDF).
Liebe LKM-Studierende,
am 7. Februar haben Sie die Möglichkeit für sich selbst herauszufinden, ob Sie gerne einen Beruf im Bereich „Nachhaltigkeit“ ergreifen würden. Gemeinsam mit dem Coach Stefanie Aufleger (www.steauf.de) wollen wir in einem nachmittäglichen Spiel (13:30 – 18:00 in BG335) ausprobieren, was es heißen könnte, Nachhaltigkeit zum Beruf zu machen.
Ich freue mich auf rege Teilnahme!
Mit herzlichem Gruß
Albert Kümmel-Schnur
Mehr Informationen gibt es hier im Flyer.
Herzliche Einladung an alle Interessierten!

Außerdem noch eine Vorankündigung:
Am 29. Februar um 19.30 Uhr führt die Südwestdeutsche Philharmonie im Milchwerk Radolfzell die Suiten aus Dmitrij Šostakovičs Operette „Moskau. Čerëmuški“ auf.
Das Nachwuchsfilmfestival „Werkstatt der Jungen Filmszene“, organisiert vom Bundesverband Jugend und Film (BJF), findet 2020 vom 29. Mai bis 01. Juni in Wiesbaden statt. Gegründet als „Filmfest junger Filmer“ ist die Werkstatt ein wichtiges Event für junge Filmtalente. Regisseur*innen und Produzent*innen wie Nico Hofmann, Oscar-Preisträger Thomas Stellmach, Julia von Heinz, Axel Ranisch und Oscar-Kandidatin Brenda Lien waren Teilnehmende am Talentcampus des BJF.
Noch bis zum 15.02.2020 können Filme eingereicht werden unter: https://werkstatt.jungefilmszene.de/einreichung.php
Die Junge Filmszene im BJF richtet sich an junge Menschen bis 26 Jahre, die sich für das Filmemachen interessieren bzw. ambitioniert Filme drehen. Dafür werden vielfältige Informationen über Workshops, Festivals und Filmförderung bis zu aktuellen Informationen aus dem Netzwerk des BJF angeboten. Zudem werden junge Filmschaffende rund um die Themen „Filmfinanzierung und – festivalsauswertung“ und „Wege in den Beruf“ beraten und Fragen in Bezug auf Entwicklung und Durchführung von Filmprojekten beantwortet.
Hard facts:
Sommersemester 2020, dienstags 11.45–15 Uhr (14-tägig)
Vorbesprechung am Dienstag, 17.03.2020, um 14 Uhr im Medienlabor

