FB Kolloquium | 17. Juni

Im morgigen Fachbereichskolloquium spricht Dr. Alexander Zons (Universität Konstanz) zum Thema „Die Figur des Agenten“ (Dienstag 17.00 – 18.30 Uhr, Raum H 306). Wie immer sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Und darum wird es gehen:

Die Figur des Agenten

Beziehungen sind alles. Das gilt besonders für Hollywood. Ohne die richtigen Kontakte kommt man nicht weiter. Ohne die Unterstützung mächtiger Agenturen ist dort heute kaum noch ein Film bzw. ein Geschäft zu machen. Und um genau diese Agenten – und nicht um 007 oder Jason Bourne – soll es in meinem Vortrag gehen. Ihre Macht ergibt sich aus ihrer Schlüsselposition im Netzwerk Hollywoods. Sie haben sich zwischen Studios und kreativem Personal (Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren etc.) eingerichtet und unentbehrlich gemacht. Sie sind vor Ort, pflegen ihre Kontakte und handeln mit Informationen, die sie genau diesen Kontakten verdanken. Agenten sind mithin Parasiten im Sinne von Michel Serres – sie stellen den Kontakt zwischen den Kreativen und den Studios her, indem sie ihn unterbrechen. Der Agent lagert sich am Paradox an, das sich aus der Erhaltung einer permanenten Industrie durch kurzfristige Unternehmen bzw. Projekte ergibt. Der Vortrag wird einen Überblick geben über das Sozialsystem Hollywood. Dabei werde ich einerseits historisch argumentieren – und dabei die ein oder andere Anekdote aus Hollywood erzählen –, aber auch Fragen stellen, wie sich das Forschungsfeld und damit der Gegenstand ‚Film‘ darstellt, wenn man eine Sozialgeschichte Hollywoods versucht.

Einladung – Theater Konstanz

Das Theater Konstanz fördert die Aufführung von Nachwuchsstücken und möchte gerne darauf hinweisen und Euch dazu einladen:

Zum einen das Gewinnerstück des letztjährigen Autorenwettbewerbs, „Mal was Afrika“ von Dmitrij Gawrisch, das vom 12. bis zum 14. Juni jeweils 20 Uhr auf der Werkstattbühne zu sehen sein wird und das ebenso eine amüsante Reflexion über die Möglichkeiten des zeitgenössischen Theaters selbst ist wie ein bitterböser und ironischer Kommentar über den europäischen Blick auf den afrikanischen Kontinent.

Zum anderen ist es dem Theater Konstanz gelungen, den renommierten Autor Neil LaBute Für die Leitung eines Autorenlabors zu gewinnen, bei dem in der ersten Juliwoche fünf Internationale Autoren an Monologtexten arbeiten die dann zur Aufführung gebracht werden- Eine seltene Möglichkeit einem Autor beim Entstehen seiner Texte über die Schulter zu schauen!

Medieninfo_Autorenförderung_Theater Konstanz

Vortrag Urs Stähli | 18. Juni, 17 Uhr

Vortrag Urs Stähli | 18. Juni, 17 Uhr

Nächste Woche gibt es einen spannenden Vortrag von Prof. Dr. Urs Stähli, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Und darum wird es gehen:

In der Netzwerkgesellschaft ist die Vernetzung selbst zum theoretischen und praktischen Imperativ geworden. In den letzten Jahren vermehren sich jedoch die Rufe nach Entnetzung in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bereichen. Der Vortrag untersucht am Fallbeispiel des IT-Sicherheitsdiskurses, wie Entnetzung imaginiert wird, welche Hoffnungen und Ängste mit ihr einhergehen (von der Forderung der Entnetzung kritischer Infrastrukturen bis hin zu populären Vorstellungen des ‚Sneakernets’ in der Data Runner-Literatur) – und wie diese Imaginationen wiederum Grundlage für neue Vernetzungsstrategien werden. Diese Dialektik der Entnetzung lässt sich kaum mit einfachen binären Unterscheidungen (vernetzt/entnetzt) denken, sondern macht es notwendig, die Entnetzung in der Vernetzung zu konzipieren. Die Analyse des IT-Diskurses wird die These entfalten, dass Entnetzung wesentlich auf der Schaffung und Nutzung der Heterogenitität unterschiedlicher Netzwerke beruht.

Karl-Steinbuch-Stipendium

Eine Einladung die vielleicht ein tolles Projekt von Euch finanziell unterstützen könnte…:

Bis zum 31. Juli 2014 können sich Studierende aller Fachrichtungen aus Baden-Württemberg mit innovativen Ideen für wissenschaftliche oder künstlerische Projekte mit IT- oder Medienbezug wieder für das Karl-Steinbuch-Stipendium bewerben. Gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von 12 Monaten mit bis zu 10.000 Euro. Bewerben können sich Studierende, die an einer baden-württembergischen Hochschule eingeschrieben sind und mindestens 120 Credit Points (bis Oktober 2014) erreicht haben. Das Projekt darf nicht Pflichtbestandteil des Studiums sein.

Seit 2004 fördert die MFG Stiftung mit dem Stipendium kreative Talente aus Baden-Württemberg. Bislang wurden 250 Talente in 174 Projekten unterstützt. Uns erreichen jährlich um die 50 studentische Projektideen. Eine Evaluation unter den Alumni des Karl-Steinbuch-Stipendiums zeigt, dass mehr als 90 % der Studierenden die Projektergebnisse in Fachzeitschriften oder auf Kongressen publizieren konnten. 15 % der Stipendiaten haben gar ihr eigenes Unternehmen gegründet. Das Stipendium bietet herausragenden Studierenden mit innovativen Ideen eine exzellente Möglichkeit, eigene Projekterfahrungen zu sammeln und sich so für den späteren Berufsweg weiterzuqualifizieren.

Weitere Informationen zum Stipendium und bisher geförderten Projekten sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf www.karl-steinbuch-stipendium.de.

Call for Papers DIENADEL

Verzeihung für die Störung, liebe LKMies. DIENADEl ruft:

Wenn Störungen auftreten, wird sichtbar, was der Normalfall ist. Erst bei Irritationen im Gefüge von Systemen zeichnen sich dessen Konturen deutlich ab. Doch was ist eine Störung? Manchmal sind Störungen subversive Angriffe gegen effizient funktionierende Maschinen. Manchmal sind sie schlicht durch den Zufall bedingt. Immer jedoch verursachen Störungen Verständigung über das betroffene System. 
 
In den Kulturwissenschaften gerät dabei die Frage nach der Produktivität von Störungen immer mehr in den Mittelpunkt. Was zeigt sich zum Beispiel anhand so unterschiedlicher Phänomene wie verfehlter Kommunikation, gesellschaftlichem Umbruch oder politischem Konflikt? Welche Rolle spielen Technologien und ihr reibungsloses Funktionieren in Politik und Gesellschaft? Wie wird Störung ästhetisch und konzeptuell in der Kunst verhandelt?   
 
In der dritten Ausgabe widmet sich DIENADEL dem Spannungsfeld der Störung zwischen Problematik und Potenzial, ihrem Dasein zwischen Querulantin im Gleichstrom der automatisierten Handlungsabläufe und Protagonistin im Gefüge produktiver Situationen. Gesucht werden Arbeiten, die Störungsprozesse und -handlungen adressieren und einen Beitrag zum Verständnis von der Komplexität und Vielfalt der Thematik leisten.
 

Einsendeschluss ist der 31.Juli 2014 (PDF an einsendung@dienadel.net)

SQ Punkte an diesem WE??

Das SQ-Team teilte uns und Euch mit:

„kurzfristig sind in folgendem Seminar wieder Plätze frei geworden

Kulturbetrieb und Nachhaltigkeit – ein neuer Ansatz im Kulturmanagement
Dozentin: Annett Baumast  http://kultur-und-nachhaltigkeit.ch/

„Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde – der Begriff wird heute schon fast inflationär verwendet. Und nun auch noch „Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb“?! Ja, jetzt erst recht! Denn als eine der letzten Branchen beginnt der Kulturbetrieb erst, sich langsam auf betrieblicher und organisatorischer Ebene mit dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen und entwickelt erste, spannende Ansätze für einen eigenen Beitrag dazu.

Im Kurs wird gemeinsam erarbeitet, was Nachhaltigkeit tatsächlich bedeutet und wie das Konzept Nachhaltige Entwicklung im Kulturbetrieb umgesetzt werden kann. Neben der Auseinandersetzung mit der inhaltlichen Umsetzung im Kulturbetrieb (Theaterstücke zu Klimawandel, Umweltfestivals, Filme über Arbeitsbedingungen etc.) soll es schwerpunktmäßig darum gehen, wie im Management und in der Organisation von Kulturbetrieben das Thema Nachhaltigkeit einfließen kann.

Termine
23.05.2014  Fr. 10:15 bis 18:15      E 402    
24.05.2014  Sa. 09:00 bis 17:00     E 402     
06.06.2014  Fr. 10:15 bis 18:15      G 420     
07.06.2014  Sa. 09:00 bis 17:00    G 420

Weitere Informationen finden Sie auch im LSFFalls Sie gerne teilnehmen möchten, bitten wir Sie, uns per Email unter Angabe Ihrer Matrikelnummer an sq-hiwi@uni-konstanz.de Bescheid zu geben.

Peter Geimer | 19. Mai ’14

Peter Geimer | 19. Mai '14

Eine Einladung für alle:
„Im Rahmen des Graduiertenkollegs „Das Reale in der Kultur der Moderne“ wird Prof. Peter Geimer (Kunstgeschichte, FU Berlin) am kommenden Montag, 19. Mai 2014 einen öffentlichen Abendvortrag halten. Da wir mit Herrn Geimer einen renommieren Bildwissenschaftler und Fotografie-Theoretiker zu Besuch haben, würde ich mich sehr freuen, wenn wir viele ZuhörerInnen und aus dem Bereich der Kunstwissenschaft gewinnen könnten.“

Nach|In München Tanzen?

Mail-Anhang

WORKSHOPS & PERFORMANCES

30. JULI – 9. AUGUST 2014

MÜNCHEN

Die Anmeldung zu den Workshops der diesjährigen TANZWERKSTATT EUROPA vom 30.7.-9.8.2014 in München ist ab sofort möglich: http://www.jointadventures.net/de/tanzwerkstatt-europa/workshops.html

In Workshops und Labors bedeutender Vertreter des zeitgenössischen Tanzes können sich Profis und Amateure wieder 10 Tage lang wertvolle Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen und verschiedene Tanztechniken verschaffen. Ausführliche Informationen zum Programm, zur Anmeldung, zum Stundenplan und zur Gewährung von Gruppenrabatten für Studenten auf www.jointadventures.net

 

FB Kolloquium | 13.Mai

Bildschirmfoto 2014-05-10 um 09.45.04Im Fachwissenschaftlichen Kolloquium am 13. Mai 2014 (17.00‐18.30h, H 306) spricht Steffen Bogen (Universität Konstanz) über:

Form und Regel. Überlegungen zu Mareys ‚méthode graphique’.

Wie immer sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Wer schon mal reinlesen möchte, worum es gehen wir, kann hier das Abstract finden.

 

Und das Buch von Marey gibts auch in Internet: http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6211376f