Die Vorankündigung von Filmen hat eine spannende Geschichte und ist bereits zum wiederholten Male Gegenstand auch wissenschaftlicher Untersuchungen geworden, die sich mit den Aspekten Narration, Pacing und Informationsgehalt von Trailern auseinandersetzen. In den letzten Jahren haben soziale Netzwerke und Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok zu spannenden Wechselwirkungen geführt, die nicht nur Einfluss auf Struktur und Ästhetik von Trailern haben, sondern auch neue Formen des filmischen Appetizers hervorbringen. Trailer scheinen damit – in all ihren Ausprägungsformen – mehr zu sein als bloße Werbung; sie werden zum Paratext und bekommen eine kommentierende Funktion.
In diesem Seminar unter Leitung von Manuel Schaub standen die Geschichte und Analyse von Trailern, Teasern und Sneak Peeks im Mittelpunkt, darüber hinaus machten die Studiernden in Kurzfilmprojekten – ähnlich wie Tarantino und Rodriguez in Grindhouse (2017) – Appetit auf Filme, die es (vermutlich) nie geben wird.
Aurelia
Trailer von Léonie Heiser, Jan Martynel, Stefanie Weidner und Gunda Wöhrle
Dealing with Christmas
Teaser und Trailer von Calla Höret, Hanna Kraus und Marie Schöll