{"id":5224,"date":"2017-12-18T11:01:26","date_gmt":"2017-12-18T11:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturkunstmedien.wordpress.com\/?p=5224"},"modified":"2017-12-18T11:01:26","modified_gmt":"2017-12-18T11:01:26","slug":"gender-studies-interdisziplinaer-angebote-fuer-das-sommersemester-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/gender-studies-interdisziplinaer-angebote-fuer-das-sommersemester-2018\/","title":{"rendered":"Gender Studies interdisziplin\u00e4r | Angebote f\u00fcr das Sommersemester 2018"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr das Sommersemester 2018 konnten wir Frau Dr. Kea Wienand (Universit\u00e4t Oldenburg) als Gastprofessorin f\u00fcr Gender Studies gewinnen. Frau Wienand ist seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin respektive seit 2014 als Postdoktorandin am \u201eInstitut f\u00fcr Kunst und visuelle Kultur\u201c der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg besch\u00e4ftigt. In ihrer Forschungs- und Publikationst\u00e4tigkeit hat Frau Wienand sich bereits fr\u00fch f\u00fcr eine intersektionale Perspektive entschieden, die die Verschr\u00e4nkung interkultureller mit Genderaspekten untersucht. Diese Reflexionen schlagen sich \u00e4u\u00dferst produktiv in ihren Publikationen, wie z.B. in der mit der Bestnote \u201esumma cum laude\u201c bewerteten Promotionsarbeit \u201eNach dem Primitivismus? K\u00fcnstlerische Verhandlungen von kultureller Differenz in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990: Eine postkoloniale Relekt\u00fcre\u201c nieder. Frau Wienand schreibt sich mit dieser Arbeit in eine innovative Entwicklung ein, die die aus feministischen und queeren Diskursen hervorgegangenen postkolonialen Ans\u00e4tze f\u00fcr die Kunstgeschichtsschreibung fruchtbar macht. Frau Wienands weitere Forschungsschwerpunkte wie <em>Visual Fat Studies<\/em> (Sondernummer der FKW \/\/ Zeitschrift f\u00fcr Geschlechterforschung und visuelle Kultur, 2017), postkoloniale Studien (Dissertation, Sondernummer Deutschland (post)kolonial, FKS, 2016), Relationen zwischen Sehen, Macht und Wissen (Sammelband, Bielefeld 2011) sowie verschiedene Beitr\u00e4ge zum Themenkomplex Migration und\/der Bilder (2007) oder auch Repr\u00e4sentationen von Weiblichkeit und M\u00e4nnlichkeit (2013) er\u00f6ffnen nicht nur interdisziplin\u00e4re Schnittstellen zwischen den F\u00e4chern des Studienganges Literatur-Kunst-Medien, sondern beziehen ebenso aktuelle und dr\u00e4ngende Fragestellungen aus der Geschichte, der Soziologie wie auch der Philosophie mit ein.<\/p>\n<p>In Konstanz bietet Frau Wienand im Sommersemester 2018 folgende Seminare an (n\u00e4here Informationen zu Orten und Zeiten finden Sie in ZEuS):<\/p>\n<p><strong>Hauptseminar \u201eBilder von Migration und Flucht\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Die zentrale Frage des Seminars lautet: Welche Bedeutungen und Funktionen kommen Bildern in aktuellen Diskursen \u00fcber Migration und Flucht zu und welche Rolle spielt die Kategorie Geschlecht dabei? In den kritischen Blick genommen werden Repr\u00e4sentationen, wie sie allt\u00e4glich in der dominanten visuellen Kultur zu sehen gegeben werden, aber auch solche, die in aktivistischen oder k\u00fcnstlerischen Zusammenh\u00e4ngen entstanden und den Anspruch erheben, \u201aGegenbilder\u2019 oder Alternativen zu ersteren zu entwerfen<\/p>\n<p><strong>Haupt- und Proseminar (Kurs) \u201eGeschichte dekolonisieren? Strategien der transkulturellen Geschichtsdarstellung in der Gegenwartskunst\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Fokus des Seminars stehen Arbeiten der Gegenwartskunst, die verschiedene historische Ereignisse, Epochen oder Ph\u00e4nomene unterschiedlicher Regionen oder Kulturen in Bezug zueinander setzen und sie damit als zusammenh\u00e4ngend und\/oder vergleichbar repr\u00e4sentieren. Diskutieren werden wir, inwiefern sie dabei transkulturelle Darstellungen von Geschichte erarbeiten und spezifische M\u00f6glichkeiten bieten, koloniale und patriarchale Macht- und Herrschaftsstrukturen in den Blick zu nehmen.<\/p>\n<p><strong>Hauptseminar \u201eTransnationale Feminismen \u2013 Debatten in und mit Kunst\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201aSisterhood is global\u2019 lautete ein Slogan der feministischen Bewegung in den 1970er Jahren. Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen aus dem globalen S\u00fcden haben dagegen immer wieder auf die kolonialen Projektionen, hegemonialen Vorstellungen und Auslassungen wei\u00dfer, westlicher Feminist*innen aufmerksam gemacht. Auch im Bereich der bildenden Kunst werden M\u00f6glichkeiten und Formen eines transnationalen Feminismus diskutiert und erprobt. Im Seminar werden wir uns sowohl mit theoretischen als auch k\u00fcnstlerisch-praktischen Positionen in der Debatte um einen transnationalen Feminismus (seit den 1970er Jahren bis heute) auseinandersetzen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr das Sommersemester 2018 konnten wir Frau Dr. Kea Wienand (Universit\u00e4t Oldenburg) als Gastprofessorin f\u00fcr Gender Studies gewinnen. 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