{"id":4297,"date":"2017-03-06T12:30:17","date_gmt":"2017-03-06T12:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturkunstmedien.wordpress.com\/?p=4297"},"modified":"2017-03-06T12:30:17","modified_gmt":"2017-03-06T12:30:17","slug":"zkm-austellung-beat-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/zkm-austellung-beat-generation\/","title":{"rendered":"ZKM | AUSTELLUNG | BEAT GENERATION"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"title\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4301\" src=\"https:\/\/literaturkunstmedien.files.wordpress.com\/2017\/03\/harald_voelkl_20160608_beat-1.jpg\" alt=\"harald_voelkl_20160608_beat-1\" width=\"1024\" height=\"370\" \/><\/h1>\n<h1 id=\"page-title\" class=\"title\">Beat Generation<\/h1>\n<h3>Sa, 26.11.2016 \u2013 So, 30.04.2017, <a title=\"Standort: ZKM_Lichthof 8+9\" href=\"http:\/\/zkm.de\/standort\/zkmlichthof-89\">ZKM_Lichthof 8+9<\/a><br \/>\nKosten: Museumseintritt<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/zkm.de\/event\/2016\/11\/beat-generation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ZKM-Link<\/a><\/p>\n<dl class=\"archive_list\">\n<dd>\n<h3>Die in Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris pr\u00e4sentierte Ausstellung \u00bbBeat Generation\u00ab wurde vom Kunst- und Kulturforum \u00bbHyperallergic\u00ab unter die <a href=\"http:\/\/hyperallergic.com\/348469\/best-of-2016-our-top-15-exhibitions-around-the-world\/\">\u00bbBest of 2016: Our Top 15 Exhibitions Around the World\u00ab<\/a> gew\u00e4hlt!<\/h3>\n<h3>Bereits in den letzten Jahren widmete sich das ZKM ihren leitenden Figuren, wie William S. Burroughs (<a href=\"http:\/\/zkm.de\/event\/2012\/03\/the-name-is-burroughs-expanded-media\">\u00bbThe Name Is BURROUGHS. Expanded Media\u00ab<\/a>, 2012) oder Allen Ginsberg (<a href=\"http:\/\/zkm.de\/event\/2013\/06\/beat-generation-allen-ginsberg\">\u00bbBeat Generation. Allen Ginsberg\u00ab<\/a>, 2013). In dieser neuen Ausstellung wird nun erstmals ein \u00dcberblick \u00fcber die literarische und k\u00fcnstlerische Bewegung geliefert, die Ende 1940er Jahre entstanden ist. Wurden damals die \u00bbBeatniks\u00ab als subversive Rebellen betrachtet, so werden sie heute als Akteure einer der wichtigsten kulturellen Richtungen des 20. Jahrhunderts wahrgenommen.<\/h3>\n<p>Die Beat Generation, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, in den Anf\u00e4ngen des Kalten Krieges entstand, schockte das puritanische Amerika McCarthys. Sie antizipierte nicht nur die Jugendkultur, die sexuelle Befreiung (Queer, Gay Pride, etc.) und die psychedelische Drogenbewegung der 1960er, sondern schuf vor allem neue kulturelle Formen in Literatur, Musik, Malerei, Fotografie und Film. Die im ZKM pr\u00e4sentierte Schau entfaltet die geografischen Fixpunkte der Bewegung, die von New York bis San Francisco, von Tanger bis Paris und London reichen. Sie zeichnet sowohl den wechselnden geografischen Schwerpunkt der Bewegung nach als auch ihre stetig sich ver\u00e4ndernden k\u00fcnstlerischen Auspr\u00e4gungen.<\/p>\n<p>Die Keimzelle der Beat Generation war die Columbia University in New York. Dort begegneten sich 1944 William Burroughs, Allen Ginsberg und Jack Kerouac. Sp\u00e4ter verlagerte sich die Bewegung an die Westk\u00fcste der USA, wo sie um den City Lights-Buchladen, den Verlag von Lawrence Ferlinghetti in San Francisco und f\u00fcr kurze Zeit auch um die Six Gallery kreiste \u2013 dort fand am 7. Oktober 1955 auch die gefeierte Lesung des Gedichts Howl von Ginsberg statt. Sie l\u00f6ste ein Gerichtsverfahren \u2013 mit dem Vorwurf Obsz\u00f6nit\u00e4t \u2013 aus und verschaffte den Dichtern der Beat Generation schlagartig eine paradoxe Ber\u00fchmtheit. Von 1957 bis 1963 konzentrierte sich ihr Wirkungskreis auf Paris: William Burroughs, Gregory Corso, Allen Ginsberg, Peter Orlovsky, Brion Gysin und viele andere wohnten regelm\u00e4\u00dfig im sogenannten \u00bbBeat Hotel\u00ab\u00a0in der 9 rue G\u00eet-le-Coeur. Das Paris der Nachkriegsjahre wurde zu einem Labor f\u00fcr Experimente in Bild und Ton. In der Folge dehnte sich besonders die literarische Methode des \u00bbCut-up\u00ab einflussreich in England, Deutschland und von dort aus in andere L\u00e4nder aus. Der Virus der Subversion, der alte Pal\u00e4ste einst\u00fcrzen lie\u00df, bereitete sich von New York in die ganze Welt aus und lieferte das erste Modell der Gegenkultur (\u00bbCounter-Culture\u00ab), die heute in den utopische Visionen der \u00bbCyber-Culture\u00ab ihr Echo findet, z.B. zur\u00fcck in San Francisco im Silicon Valley. Ein gro\u00dfer Teil gegenw\u00e4rtiger mehrheitsf\u00e4higer Kunstformen wie etwa der Rap ist von der alternativen Untergrundkultur infiziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00bbEine \u00fcberlange Vitrine empf\u00e4ngt die Ausstellungsbesucher \u2013 darin befindet sich Kerouacs entrolltes Manuskript aus dem Jahr 1951 als lange, aus Einzelb\u00f6gen zusammengeklebte Papierbahn: vergilbt, an den R\u00e4ndern eingerissen. Ein Schaust\u00fcck, das zugleich einen beeindruckenden Assoziationskosmos \u00f6ffnet, der st\u00e4ndig die Grenzen der Kunstformen \u00fcberschreitet.\u00ab<\/h3>\n<h3>\u2013 Gunther Reinhardt, in: Stuttgarter Nachrichten, 20.01.2017<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00bbDie Ausstellung Beat Generation l\u00e4sst die Heiligen des Rauschs auferstehen, die ihren Lifestyle mit Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken und Gef\u00e4ngnissen bezahlten.\u00ab<\/h3>\n<h3>\u2013 Carmela Thiele, in: monopol, 08.01.2017<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00bbDie Ausstellung macht klar, die \u201aBeat Generation\u2019, das ist nicht nur Dichtung, das ist auch Malerei und Film, experimentell und revolution\u00e4r.\u00ab<\/h3>\n<h3>\u2013 Ralf R\u00e4ttig, in: 3sat Kulturzeit, 28.11.2016<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00bbUnd in Karlsruhe wird enth\u00fcllt, dass die \u201aBeats\u2019 nicht nur geschrieben haben: Eine ganze Wand ist den Bildern und Zeichnungen von Jack Kerouac gewidmet und von William S. Burroughs k\u00f6nnen wir ein Shotgun-Bild bestaunen.\u00ab<\/h3>\n<h3>\u2013 Manfred Heinfeldner, in: SWR KUNSCHT!, 24.11.2016<\/h3>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Impressum<\/p>\n<ul class=\"archive_list_inline cf\">\n<li><a title=\"Peter Weibel\" href=\"http:\/\/zkm.de\/person\/peter-weibel\">Peter Weibel<\/a> (Kurator\/in)<\/li>\n<li><a title=\"Jean-Jacques Lebel\" href=\"http:\/\/zkm.de\/person\/jean-jacques-lebel\">Jean-Jacques Lebel<\/a> (Kurator\/in)<\/li>\n<li><a title=\"Philippe-Alain Michaud\" href=\"http:\/\/zkm.de\/person\/philippe-alain-michaud\">Philippe-Alain Michaud<\/a> (Kurator\/in)<\/li>\n<li><a title=\"L\u00edvia  Nolasco-R\u00f3zs\u00e1s\" href=\"http:\/\/zkm.de\/person\/livia-nolasco-rozsas\">L\u00edvia Nolasco-R\u00f3zs\u00e1s<\/a> (Projektleitung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kooperationspartner<\/p>\n<p>Die Ausstellung wird vom Centre Pompidou, Mus\u00e9e National d\u2019Art Moderne, Paris in Zusammenarbeit mit ZKM | Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien organisiert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beat Generation Sa, 26.11.2016 \u2013 So, 30.04.2017, ZKM_Lichthof 8+9 Kosten: Museumseintritt ZKM-Link Die in Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_stc_notifier_status":"","_stc_notifier_sent_time":"","_stc_notifier_request":false,"_stc_notifier_prevent":false,"_stc_subscriber_keywords":"","_stc_subscriber_search_areas":"","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-4297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4297"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4297\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}