{"id":4249,"date":"2017-02-03T08:57:46","date_gmt":"2017-02-03T08:57:46","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturkunstmedien.wordpress.com\/?p=4249"},"modified":"2017-02-03T08:57:46","modified_gmt":"2017-02-03T08:57:46","slug":"cfp-thinkfilm-a-student-symposium-on-communicating-film-and-its-problems-in-the-21st-century-frankfurtmain-13-16-07-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/cfp-thinkfilm-a-student-symposium-on-communicating-film-and-its-problems-in-the-21st-century-frankfurtmain-13-16-07-2017\/","title":{"rendered":"CfP: ThinkFILM! A Student Symposium on Communicating Film and its Problems in the 21st Century (Frankfurt\/Main, 13.-16.07.2017)"},"content":{"rendered":"<p>Film, fu\u0308r Jahrzehnte analog und \u00f6rtlich an den Kinosaal gebunden, begegnet uns heute haupts\u00e4chlich digital und\u00a0ortsungebunden: auf Neflix, Youtube oder anderen VoD-Plattformen, in Museen und als Lehrmittel in der Schule,\u00a0auf Leinw\u00e4nden als DCP, im Rahmen von Festivals, Multiplex- und Programmkinos oder privaten Vorfu\u0308hrungen.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung scheint uns in einem Zeitalter des \u201epost-cinema\u201c zu platzieren. Zugleich ist es genau diese, die\u00a0insbesondere die Filmvermittlung und -archivierung vor neuartige Probleme stellt. Die Popularit\u00e4t von \u201euser\u00a0generated content\u201c, wie etwa Video-Essays, zeigt des Weiteren: Filmvermittlung wird nicht von einigen wenigen\u00a0betrieben, bestimmt und geleitet, sondern von einer Vielzahl von Institutionen und Personen. Dementsprechend\u00a0mannigfaltig sind auch die Intentionen, Konzepte und Strategien.<\/p>\n<p>An einigen Universit\u00e4ten in Deutschland gibt es Bestrebungen, sich speziell dieser zunehmenden Komplexit\u00e4t zu\u00a0widmen \u2013 wie etwa mit dem Studiengang \u201eFilmkultur: Archivierung, Programmierung, Pr\u00e4sentation\u201c in Frankfurt am\u00a0Main oder dem \u201eFilmkulturerbe\u201c Studiengang in Babelsberg. Im Zentrum steht u.a. die Frage, wie mit abseitigem,\u00a0nicht kanonisiertem Filmerbe umgegangen wird und wie auch dieses Erbe archiviert, zug\u00e4nglich gemacht und in\u00a0die geltende Filmgeschichte u\u0308berfu\u0308hrt werden kann. Mit Blick auf das zuku\u0308nftige Filmerbe, stellt sich zudem die\u00a0Frage, wie Institutionen der Filmkultur mit der heutigen expansiven Produktion digitaler Bewegtbilder, vor allem imOnline-Bereich, umgehen.<\/p>\n<p>Ziel des Symposiums ist es, gezielt einige der aktuellen Problematiken zu benennen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu\u00a0diskutieren. Dabei richten wir uns vor allem an den wissenschaftlichen Nachwuchs, an die Studierenden und\u00a0Absolventen der entsprechenden Universit\u00e4ten in ganz Deutschland. Erm\u00f6glicht durch das internationale\u00a0Rechercheprojekt ThinkFilM! und unsere Kooperationspartner in Prag und Lodz soll vom 13. bis 16. Juli in Frankfurt\u00a0Raum fu\u0308r Theorie und Praxis gegeben sein: fu\u0308r neue oder aktualisierte Ideen, innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze und\u00a0kritische Diskussionen fu\u0308r die sich uns stellenden Fragen. Wir laden alle Interessierten ein, an dem\u00a0gemeinschaftlichen Symposium teilzunehmen und Arbeiten einzureichen, die angedacht oder auch schon fertig\u00a0sein k\u00f6nnen: Abschluss- und Hausarbeiten, Erfahrungen aus Workshops, Beispiele aus der Praxis der\u00a0Filmvermittlung sowie Entwu\u0308rfe von Experimenten.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Themen k\u00f6nnten sein, sind aber keinesfalls beschr\u00e4nkt auf:<\/p>\n<p>\u2022 Problem Kanon: Wie marginale, vermeintlich problematische Bewegtbilder inkludieren?<\/p>\n<p>\u2022 Lobbyarbeit: Ausschluss und Zugeh\u00f6rigkeit in Verb\u00e4nden. Vor- und Nachteile der<\/p>\n<p>\u2022 Mitgliedschaft im Kinemathekenverbund und der FIAF<\/p>\n<p>\u2022 Filmvermittlung: P\u00e4dagogische L\u00f6sungsans\u00e4tze, Genderproblematik, generationsu\u0308bergreifende\u00a0Filmvermittlung<\/p>\n<p>\u2022 Museumsraum: Virtuelle Ausstellungen, Online-Archive, Zug\u00e4nglichkeit, das Museum als Ort der globalen\u00a0Filmgeschichte<\/p>\n<p>\u2022 Filmarchivierung und Vertrieb: Selektionen als politische Entscheidungen, Langzeitsicherung als Illusion<\/p>\n<p>\u2022 Die untersch\u00e4tzte Bedeutung von Non-Film Archiven<\/p>\n<p>\u2022 Restaurierung: Chance einer neuen Filmgeschichte?<\/p>\n<p>\u2022 \u00d6konomie: ausbeuterische Festivalarbeit und unbezahlte Praktika<\/p>\n<p>\u2022 Filmf\u00f6rderung: Zensur oder M\u00f6glichkeit<\/p>\n<p><b>Die Deadline fu\u0308r Expos\u00e9s ist der 15. M\u00e4rz 2017<\/b>. Deren L\u00e4nge sollte eine Wortanzahl von 300 nicht\u00a0u\u0308berschreiten. Bitte fu\u0308gt ebenfalls einen kurzen Lebenslauf (max. 100 Worte) sowie eine kurze Notiz u\u0308ber euren\u00a0jetzigen Status hinzu.<\/p>\n<p>Der Call richtet sich an BA- und MA-Studierende, insbesondere aber auch an AbsolventenInnen und Phd-KandidatInnnen. Berichte, Konzepte, Gruppenarbeiten, Haus- und Abschlussarbeiten sind willkommen.\u00a0Beitr\u00e4ge in deutscher und englischer Sprache sind willkommen. Sie k\u00f6nnen, mit Einverst\u00e4ndnis, auf unserer\u00a0Website als Sammelband im e-pub Format ver\u00f6ffentlicht werden. Die Publikation ist in englischer Sprache geplant.\u00a0Eure Bewerbung sowie Fragen und Vorschl\u00e4ge sendet bitte an: thinkfilm.symposium2017@gmail.com<\/p>\n<p>Reise- und Unterbringungskosten k\u00f6nnen wir nur eventuell bezuschussen. Wir befinden uns noch im Prozess,\u00a0Gelder zu beantragen. Wir helfen gerne bei der Vermittlung von Unterbringungsm\u00f6glichkeiten.\u00a0Mehr Informationen folgen in Ku\u0308rze.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf Eure Beitr\u00e4ge und Euer Kommen<\/p>\n<p>Michelle Rafaela Kamolz, Bianka-Isabell Scharmann, Adriane Meusch<\/p>\n<p>(Institut fu\u0308r Theater-, Film und Medienwissenschaft)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Film, fu\u0308r Jahrzehnte analog und \u00f6rtlich an den Kinosaal gebunden, begegnet uns heute haupts\u00e4chlich digital und\u00a0ortsungebunden: auf Neflix, Youtube oder&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_stc_notifier_status":"","_stc_notifier_sent_time":"","_stc_notifier_request":false,"_stc_notifier_prevent":false,"_stc_subscriber_keywords":"","_stc_subscriber_search_areas":"","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-4249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4249"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4249\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}