{"id":1311,"date":"2026-04-07T15:57:30","date_gmt":"2026-04-07T13:57:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/?p=1311"},"modified":"2026-04-07T15:57:30","modified_gmt":"2026-04-07T13:57:30","slug":"ma-kunst-im-oeffentlichen-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/ma-kunst-im-oeffentlichen-raum\/","title":{"rendered":"Masterarbeit: Kunst im \u00f6ffentlichen Raum zwischen Barriere und Beteiligung &#8211; Interdisziplin\u00e4re Perspektiven auf Zugang, Vermittlung und Partizipation am Beispiel der Aktion \u201eKunst in der Stadt\u201c in Rottweil a.N."},"content":{"rendered":"<h4>Ein Abstract zur Masterarbeit von Bibi Deibler<\/h4>\n<p>Die Masterarbeit \u201eKunst im \u00f6ffentlichen Raum zwischen Barriere und Beteiligung\u201c untersucht am Beispiel der Aktion \u201eKunst in der Stadt\u201c in Rottweil, warum Skulpturen im Stadtraum zunehmend aus der Wahrnehmung verschwinden.<br \/>\nAusgangspunkt der Untersuchung ist eine wiederkehrende Alltagssituation im Stadtraum. Der t\u00e4gliche Weg entlang eines Kunstwerks, das im gemeinsamen Erleben mit meinem Kind durch Ber\u00fchren, Umrunden und spielerisches Befragen k\u00f6rperlich und sinnlich angeeignet wird. Diese pers\u00f6nliche, relationale Erfahrung steht im Kontrast zur weitgehenden Nicht-Wahrnehmung desselben Werks im \u00f6ffentlichen Kontext. Aus diesem Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen individueller Aneignung und kollektiver Unsichtbarkeit entwickelt sich die leitende Fragestellung der Arbeit. Welche physischen, sozialen, semantischen und kulturellen Barrieren strukturieren die Rezeption von Kunst im \u00f6ffentlichen Raum und inwiefern beeinflussen sie Zugang, Teilhabe und Partizipation?<br \/>\nDie Arbeit verkn\u00fcpft kunstwissenschaftliche Analyse mit Raumtheorien und Disability Studies. \u00d6ffentlicher Raum erscheint dabei als sozial produzierter, von Macht- und Bedeutungsstrukturen gepr\u00e4gter Ort. Kunstwerke werden nicht als autonome Objekte verstanden, sondern als relationale Elemente, die \u00d6ffentlichkeit stiften, Identit\u00e4t formen und zugleich Exklusion reproduzieren k\u00f6nnen. Auf Grundlage von Werkanalysen, Feldbeobachtungen und Expert*inneninterviews wird ein gestuftes Vermittlungskonzept entwickelt. Ziel ist es, Resonanzr\u00e4ume zu er\u00f6ffnen, Zug\u00e4nglichkeit als kulturelle Praxis zu begreifen und Kunst im Stadtraum neu zu codieren.<br \/>\nDie Arbeit ist zugleich wissenschaftliche Untersuchung und pers\u00f6nliche Standortbestimmung. Ich bin in Rottweil geboren und bewusst in meine Heimat zur\u00fcckgekehrt, um hier etwas zu bewegen. Mit der \u00dcbernahme und Sanierung eines denkmalgesch\u00fctzten Hauses mitten in der Stadt, verbinde ich Geschichte mit Zukunft, Tradition mit Transformation. Meine beruflichen Stationen im Theater- und Veranstaltungsbereich, mein Studium der Kunst- und Medienwissenschaften sowie mein Engagement f\u00fcr Rottweil haben meinen Blick gesch\u00e4rft f\u00fcr die Frage, wie Stadt durch Kultur lebendig bleibt. Meine Masterarbeit soll eine Initialz\u00fcndung sein Kunst nicht als Dekoration zu begreifen, sondern als M\u00f6glichkeitsraum f\u00fcr Beteiligung, Identit\u00e4t und gemeinschaftliche Stadtgestaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Abstract zur Masterarbeit von Bibi Deibler Die Masterarbeit \u201eKunst im \u00f6ffentlichen Raum zwischen Barriere und Beteiligung\u201c untersucht am Beispiel der Aktion \u201eKunst in der Stadt\u201c in Rottweil, warum Skulpturen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1367,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_stc_notifier_status":"sent","_stc_notifier_sent_time":"2026-04-07 16:25:39","_stc_notifier_request":false,"_stc_notifier_prevent":false,"_stc_subscriber_keywords":"","_stc_subscriber_search_areas":"","footnotes":""},"categories":[1,8],"tags":[],"class_list":["post-1311","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-thesis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1311"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1878,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1311\/revisions\/1878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1367"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lkm.uni-konstanz.de\/facetten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}