Italienische Reise
Fotografien des 19. Jahrhunderts
Eine Ausstellung der Universität Konstanz im
BildungsTURM Konstanz

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1. Stock: Genua, Venedig, Verona

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2. Stock: Florenz, Rom und die Campagna

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3. Stock: Pompei, Neapel, Sizilien

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Über die Ausstellung

Im 19. Jahrhundert brachten Reisende aus Italien viele besondere Eindrücke, aber auch oft Fotografien mit heim. Die „Grand Tour“, die begüterte Reisende im 19. Jahrhundert unternahmen, war ein Bildungsparcours, der darauf zielte, die Geschichte von der Antike bis in die Gegenwart Revue passieren zu lassen. Man bereiste verzaubert das Land, in dem Zitronen blühen, und folgte dabei Reiseführern, die die Route vorgaben und den Parcours als Etappen einer Kulturgeschichte organisierten. An jedem Ort warteten bereits Fotografen, die ihre Bilder der Sehenswürdigkeiten feilboten. Die Ausstellung stellt uns eine „Italienische Reise“ in seltenen historischen Aufnahmen vor Augen. Von Genua, Verona und Venedig, über Florenz und die Toskana, Rom und Neapel bis hin nach Sizilien führen uns die etwa 150 Fotografien.

Die Ausstellung geht zurück auf ein Projektseminar der Universität Konstanz und wurde vom Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz unterstützt.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.

BildungsTURM Konstanz, 30.04. - 04.06.2017

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1. Stock: Norditalien
Genua, Venedig, Verona

Die Ausstellung im BildungsTURM lädt zu einer fotografischen „Italienischen Reise“ ein. Die „Grand Tour“ durch das Land, in dem die Zitronen blühen, begann im 19. Jahrhundert klassischerweise im Norden, an den oberitalienischen Seen oder an der Riviera. Die Lagunenstadt Venedig gehörte mit ihren Kanälen und Palästen, Kirchen und Museen zum Pflichtprogramm. Hinzu kam je nach Reisedauer noch die eine oder andere Stadt auf der Route, die gen Süden führte. Eine jede hatte „ihre“ Fotografen, deren Ateliers vor Ort diejenigen Aufnahmen feilboten, die die Reisenden dann in ihren Alben mit nach Hause brachten. In Venedig waren es etwa Carlo Naya und Antonio Perini, in Verona der in München geborene Maurizio Lotze, in Genua Celestino Degoix und Alfred Noack. Wenn wir heute ihre Aufnahmen betrachten, so geht es uns wie einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, der dank ihrer Bilder auf eine Italienische Reise zurückblickt.

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2. Stock: Mittelitalien
Florenz, Rom und die Campagna

In Florenz, der Stadt der Medici, und in der Toskana waren zahlreiche Fotografen ansässig, aber die Florentiner Brüder Alinari zweifellos die berühmtesten und erfolgreichsten unter ihnen. Die Reise führt nach Pisa und Florenz ins Herz der Renaissance. Zu entdecken sind frühe Aufnahmen aus einer Zeit, in der die Fotografie noch großen Aufwand und besonderes Geschick erforderte. Neben den Fratelli Alinari sind u.a. John Brampton Philpot, Alphonse Bernoud und Giacomo Brogi mit seltenen Aufnahmen vertreten. Der Höhepunkt einer jeden Italienreise war der Besuch von Rom, wo die Antike bis heute das Stadtbild prägt. Zahlreiche Fotografen haben das antike, aber auch das barocke Rom in wunderbare Bilder gebracht, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zu sehen sind hier zahlreiche frühe Fotografien aus dem Rom der 1850er und 1860er Jahre; eine letzte Gruppe lädt uns ein zu einem Ausflug in die Campagna vor den Toren der ewigen Stadt.

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3. Stock: Süditalien
Pompei, Neapel, Sizilien

Die Route führt in den Süden des Landes nach Neapel und Pompeji. In der quirligen Altstadt am Posilipp faszinierte den Reisenden das Leben auf den Märkten und in den engen Gassen mit ihren besonderen Typen des Alltagslebens. In den Ausgrabungen am Fuße des Vesuv erkundete er dann die erhaltene römische Stadt, wo selbst Fresken die Jahrhunderte überdauert hatten. Berühmt waren die Ausgüsse der Hohlräume, welche die Verschütteten beim Ausbruch des Vulkans im Jahre 79 n. Chr. in der Asche hinterlassen hatten und diese als bewegende Skulpturen verewigten. In Paestum warteten dann die besterhaltenen griechischen Tempel Italiens, auf Capri die Blaue Grotte und auf Sizilien die Hauptstadt Palermo mit ihrer Kapuzinergruft auf den Touristen. Der aus Frankfurt am Main stammende Georg alias Giorgio Sommer war der bedeutendste Fotograf des Südens. Viele der gezeigten Aufnahme stammen von ihm, darunter wunderbare Ansichten Neapels.

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1. Stock: Norditalien
Genua, Venedig, Verona

Pietro Guidi - San Remo, Via Palma, um 1870
Pietro Guidi - San Remo, Via Palma, um 1870
Anne Hörz

geschrieben und gelesen
von Anne Hörz

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1. Stock: Norditalien
Genua, Venedig, Verona

Carlo Naya - Palazzo Mastelli o del Cammello, um 1860
Carlo Naya - Palazzo Mastelli o del Cammello, um 1860
Anne Hörz

geschrieben von
Anne Sillmann,
gelesen von Anne Hörz

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1. Stock: Norditalien
Genua, Venedig, Verona

Maurizio Lotze - Die Arena von Verona
Bernd Stiegler

geschrieben und gelesen
von Bernd Stiegler

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2. Stock: Mittelitalien
Florenz, Rom und die Campagna

Alphonse Bernoud - Medici Venus in der Tribuna der Uffizien, um 1860
Alphonse Bernoud - Medici Venus in der Tribuna der Uffizien, um 1860
Veronica Haas

geschrieben und gelesen
von Veronica Haas

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2. Stock: Mittelitalien
Florenz, Rom und die Campagna

Michele Petagna - Panorama der Stadt Rom von San Pietro in Montorio aus, vor 1866
Michele Petagna - Panorama der Stadt Rom von San Pietro in Montorio aus, vor 1866
Felix Thürlemann

geschrieben und gelesen
von Felix Thürlemann

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2. Stock: Mittelitalien
Florenz, Rom und die Campagna

Fratelli Alinari - Vesta-Tempel und Kirche Santa Maria in Cosmedin, um 1900
Fratelli Alinari - Vesta-Tempel und Kirche Santa Maria in Cosmedin, um 1900
Simon Reichl

geschrieben und gelesen
von Simon Reichl

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3. Stock: Süditalien
Pompei, Neapel, Sizilien

Giorgio Sommer - Ausbruch des Vesuv am 26. April 1872
Giorgio Sommer - Ausbruch des Vesuv am 26. April 1872
Luise Mösle

geschrieben und gelesen
von Luise Mösle

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3. Stock: Süditalien
Pompei, Neapel, Sizilien

Giacomo Brogi - Vicolo del Pallonetto in Santa Lucia, um 1880
Giacomo Brogi - Vicolo del Pallonetto in Santa Lucia, um 1880
Felicia Stahnke und Laura Horn

geschrieben und gelesen
von Felicia Stahnke
und Laura Horn

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3. Stock: Süditalien
Pompei, Neapel, Sizilien

Giorgio Sommer - Capri, Die Faraglioni, um 1865
Giorgio Sommer - Capri, Die Faraglioni, um 1865
Magnus Hesse

geschrieben und gelesen
von Magnus Hesse

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